SOZIALWISSENSCHAFTEN
Rückblick: Let’s Talk WISO- Die Akademische Woche der WISO-Fakultät
16. Dezember 2025

Foto: UHH,RRZ/MCC, Mentz
Vom 17. bis 21. November fand die erste Akademische Woche der WISO-Fakultät statt. Aus Sicht des Dekanates war sie erfolgreich. In zahlreichen Formaten – von den Antrittsvorlesungen über Vorträge und Podiumsdiskussionen bis hin zu den verschiedenen Runden, in denen über Entwicklungsperspektiven der Fakultät gesprochen wurde – kamen Mitglieder der Fakultät zusammen, um über Fachliches, Strukturelles und auch Persönliches zu sprechen. So konnte die Fakultät sich selbst besser kennenlernen.
Die Woche begann mit einer Begrüßung durch den Präsidenten der Universität Prof. Dr. Hauke Heekeren und Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Simone Rödder (LIB und SOWI), Prof. Dr. Cathrin Mohr (IfW und VWL), Prof. Dr. Sebastian Horn (IfW und VWL), Prof. Dr. Biliana Yontcheva (FB VWL) sowie Prof. Dr. Alexandra Scacco (WZB und SOWI). Die Themenpalette reichte von den Öffentlichkeiten der Wissenschaft, über geoökonomische Fragestellungen bis hin zu Postkonfliktinterventionen, und deckte so wichtige Teile der in der Fakultät beforschten und in der Lehre vertretenen Themen ab.
Bei mehreren Veranstaltungen rund um Studium und Lehre stand unter anderem das Thema Digitalität und AI in Lehre einschließlich Prüfungen im Mittelpunkt. Eine „Dauerausstellung“ zum Thema AI im Foyer und im S 08 richtete sich vor allem an Studierende, und hat Wege der sinnvollen und kritischen Auseinandersetzung mit KI gewiesen. Die Studienbüros haben sich in einem offenen Forum den Fragen ihrer „Kund:innen“ gestellt. Weitere wichtige Punkte waren die von Vizepräsidentin Prof. Dr. Natalia Filatkina eröffnete Diskussion um die Anpassung des universitären Leitbildes Lehre auf die Fakultät WISO und ein vom Fachbereich Sozialwissenschaften angestoßenes World Café zum Thema rechtssichere und inhaltlich aussagekräftige Auswahlverfahren mit den Kolleg:innen von Abteilung 3 der Präsidialverwaltung.
Neben Veranstaltungen rund um das Thema Lehre gab es auch mehrere Angebote, die sich direkt an die Studierenden der Fakultät richteten. Ein wichtiger Punkt war die Frage: Wie weiter nach dem Studium? Auf eine Möglichkeit, die Zeit nach dem BA-Studium zu gestalten, richtete sich die Vorstellung der Masterprogramme der Fakultät für alle Studierenden. Auf die Zeit nach der Uni richtete sich eine Veranstaltung mit Dr. Barbara Sutter, auf der der Übergang in den Beruf thematisiert wurde. Beim Karrieretag der Fakultät stellten sich, eingeladen und unterstützt von der UHH Marketing GmbH, potentielle Arbeitgeber unseren Studierenden vor.
Im Bereich Wissenschaftskultur und Karrierewege bot die Akademische Woche drei Events. Am 17. November lud das Prodekanat zunächst zum Thema "Wissenschaftspraxis verantwortungsbewusst und inklusiv" mit Kurzimpulsen von Dr. Carmen Schüler (Ombudsstelle der UHH) und Lynn Berg (Hamburg Research Academy) ein, um Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis, Sensibilität gegenüber Geschlecht und Diversität zu diskutieren. Am Abend fand erstmals ein Postdoc Meetup für die Zielgruppe der Postdocs, Juniorprofs, Wissenschaftliche Mitarbeitende für die Lehre, Senior Lecturer -- oder allgemein promovierte Wissenschaftler:innen der WISO-Fakultät -- statt. Mit Impulsen von Dr. Linda Groß (Referentin für Postdoc-Förderung aus Abteilung 4 der Präsidialverwaltung) und Dr. Pragya Chopra (Hamburg Research Academy) und freundlicher Unterstützung des HARC konnten die Teilnehmenden bei Drinks & Snacks ihre wissenschaftlichen Karrierewege diskutieren und ihr Netzwerk erweitern. Die Resonanz auf die besondere Ansprache der Zielgruppe der promovierten Wissenschaftler:innen war durchweg positiv. Für zukünftige Wiederholungen des Formats brachten die Teilnehmenden eigene Themenvorschläge ein. Am 20. November stellte sich schließlich die Ethikkommission der WISO-Fakultät vor. Die Vorsitzende Prof. Dr. Stefanie Kley erläuterte die Arbeitsweise der Kommission und beantwortete gemeinsam mit anderen anwesenden Kommissionsmitgliedern die Fragen von (potenziellen) Antragstellenden.
Im Rahmen eines interaktiven Formats haben das wissenschaftsnahe TVP der Fakultät, der Verwaltungsleiter sowie der Kanzler der Universität zum Thema „Wie arbeitet das wissenschaftsnahe TVP in der Zukunft“ diskutiert und erste Überlegungen in den Bereich physischer Arbeitsplatz, Aufgabenzuschnitt und organisatorische Zuordnung angestellt. Sowohl die sehr große Beteiligung der Zielgruppe als auch die engagierte und wertschätzende Atmosphäre waren essentielle Bestandteile einer extrem gelungenen Veranstaltung. Ein ganz herzlicher Dank an alle Teilnehmenden.
Die Diskussionen zum Strukturprozess begannen mit zwei Vorträgen am Dienstag. Prof. Dr. Tobias Rosefeldt stellte das Departmentmodell des Department für Philosophie der HU Berlin vor. Danach sprachen Dr. Georg Jongmanns und Vizepräsidentin Prof. Dr. Jetta Frost ausgehend vom im Sommer vorgestellten Personalstrukturmodell des Wissenschaftsrates über Perspektiven der Personalstrukturentwicklung an Universitäten. Beiden Vorträgen schloss sich ein Treffen der Mitglieder des Fakultätsrates an, auf dem das Thema vertieft wurde. Am Mittwochnachmittag diskutierten Fachbereichsräte und Fachbereichsprofessorien, jeweils unterstützt durch mindestens ein Mitglied des Dekanates, Entwicklungsoptionen in den Fachbereichen. Bereits vorher wurde die Townhall genutzt, einem weiten Kreis von Fakultätsmitgliedern vorzustellen, welchen Entwicklungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten sich die Fakultät gegenübersieht, und Optionen zu erörtern, wie damit umgegangen werden kann, und was im Prozess unbedingt zu beachten ist. Die Townhall fand in Präsenz statt. Hinterher waren Kaffee und Kuchen der gute Rahmen für weitere Gespräche. Solche Gespräche im Rahmen einer Präsenztownhall wollen wir auch zukünftig immer wieder einmal ermöglichen.
Den Schlusspunkt unter die Strukturdiskussion in der Akademischen Woche setzte eine gut besetzte intensive Runde am Freitagvormittag, in der die Eindrücke aus dem Fakultätsrat, den Fachbereichen und anderen Diskussionen zusammengetragen wurden. So wurden die Diskussionsstände der Woche gesichert, und stehen für den weiteren Prozess zur Verfügung.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen Vortragenden, Teilnehmenden und Unterstützenden bedanken, die durch Engagement, fachliche Impulse und Mitgestaltung zum Gelingen der Woche beigetragen haben. Ohne diese Beiträge wäre die Woche nicht gewesen, was sie war.
Abschließend haben wir noch eine Bitte: Wir möchten Sie alle ausdrücklich einladen, an unserer Feedback-Umfrage teilzunehmen. Ihre Rückmeldungen helfen uns dabei, das Format „Akademische Woche“ insgesamt zu bewerten, und Überlegungen darüber anzustellen, wie die Fakultät auch in Zukunft jenseits der Sommerfeste im fachlichen Austausch und der inhaltlichen Diskussion zusammenkommen kann. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme.
















