WiSo-Fakultät
SOZIALWISSENSCHAFTEN
Foto: UHH/Denstorf
31. August 2023, von WiSo-Fakultät

Foto: BMBF
Ein Experimentierraum im Umfeld der DATI
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) gegründet, um neue Wege in der Förderung zu beschreiten sowie den Transfer zu verbessern und zu beschleunigen und damit den Innovationsstandort Deutschland insgesamt zu stärken. Hierzu wird zunächst der DATIpilot als Experimentierraum vorgeschaltet.
Ziel ist es innovative Ideen für Transferprojekte zu eruierien und Transferpotenziale zu erschließen. Hiermit soll die Breite der Forschungslandschaft zu verstärkten Transferaktivitäten mobilisiert werden. Auch sollen neue Ansätze für eine vereinfachte und flexiblere Förderung von Transfer erprobt werden.
Die Förderung richtet sich insbesondere an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen,sowie Universitäten, und Forschungseinrichtungen sowie Akteurinnen und Akteure aus der Praxis, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Praxis anwendungsorientierte Forschungsansätze auszubauen und neue Zugänge für forschungsbasierten Transfer zu entwickeln und zu erproben. Dies ist auf zwei Ebenen möglich:
Innovationssprints
Innovationscommunities
Community-Projekte können auch im Format der Innovationssprints von Modul 1 gefördert werden. Es gelten dann die entsprechenden Beschränkungen (max. 18 Monate, max. zwei Partner, max. 150.000 Euro pro Partner) und fördertechnischen Vereinfachungen.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
Gefördert werden analoge, digitale und hybride Formate. Bei der Entwicklung von digitalen Formaten wird es begrüßt, wenn bereits während des Entwicklungsprozesses die adressierten Zielgruppen in partizipativen oder kokreativen Prozessen (analog und/oder digital) mit eingebunden werden.
Die zu fördernden Vorhaben dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen haben und müssen ausdrücklich für das Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit entwickelt worden sein.
Ziel der Vorhaben muss es sein, die Inhalte des Wissenschaftsjahres auf eine verständliche Art und Weise darzustellen und das Interesse der ausgewiesenen Zielgruppen für aktuelle Forschungsinhalte zum Thema Freiheit zu wecken.
Dabei müssen die Vorhaben einen Bezug zu Forschung zum Thema Freiheit herstellen. Dies kann über eine Kollaboration mit einer Wissenschaftseinrichtung erfolgen; möglich ist auch die gezielte Einbindung von Wissen einzelner Wissenschaftler, Zeitzeugen, Autoren oder anderen Kulturschaffenden in den Projekten.