Forschung
Wir forschen zur Entwicklung von Arbeit, Organisationen und Industriellen Beziehungen, die wir dabei in umfassenderen wirtschaftlichen, technischen und sozio-kulturellen Prozessen verorten. Theoretisch beziehen wir uns hierzu auf verschiedene soziologische und politisch-ökonomische Ansätze (z.B. Labour Process Theory, feministische Arbeitsforschung, Soziologie der Legitimation, Interpretative Soziologie, Kritische Theorie, Careforschung).
In unseren aktuellen von Drittmittelgebern geförderten Forschungsprojekten analysieren wir normative Deutungsmuster von Arbeit und Politik (in einem Projekt zu „Handlungsfähigkeiten und politischem Bewusstsein von Arbeitnehmer:innen“), Ansprüche und Anspruchsverletzungen (in einem Projekt zu Arbeitsrechten in prekären Lebenslagen) zu Sorgearbeit (in einem Projekt zu Kitas und Fachkräftekrise), und zu Migrationsabwehr und Rassismus (im Projekt „Globale Verteilungskämpfe). In kürzlich abgeschlossene Projekte haben wir sozio-ökonomische Prozesse der Digitalisierung (in Projekten zu Crowdworking und Teilhabe, zu ständiger Erreichbarkeit sowie zu web3/Blockchains), Fragen von Interessenpolitik und gewerkschaftlicher Orientierung Kontext von Vermarktlichung und sozialstaatlicher Regulierung (in einem Projekt zur stationären Kinder- und Jugendhilfe im Vergleich Deutschland/Großbritannien) sowie den Wandel von bezahlter und unbezahlter Care-Arbeit (im Forschungsverbund „Sorgetransformationen“) untersucht.