Verantwortungsvoll forschen

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Wann: Mi, 23.09.2026, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Wo: Campus Bundesstraße, Bundesstraße 56b, 20146 Hamburg, Hörsaal 2 (EG)
Die Exzellenzuniversität Hamburg ist in der Verantwortung, Forschung unter sich wandelnden gesellschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten. Fragen der Wissenssicherheit gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung – nicht als Gegenentwurf zu wissenschaftlicher Offenheit, sondern als Bestandteil verantwortungsvoller Forschung und internationaler Zusammenarbeit.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Universität Hamburg am 23. September 2026 erstmals einen Tag der Wissenssicherheit. Die Hochschulmitglieder sind herzlich eingeladen, an der Podiumsdiskussion zum Thema „Wissenschaftsfreiheit und Wissenssicherheit – komplementär oder konfliktionär?“ teilzunehmen. Es wird thematisiert, welche Verantwortung aus der Wissenschaftsfreiheit erwächst und wie auf potentielle Gefährdungen sowohl der Wissenschaftsfreiheit als auch der gesellschaftlichen Freiheit durch wissenschaftliche Tätigkeit reagiert werden kann. Dabei werden folgende Fragen erörtert: Müssen internationale Kooperationen generell neu bewertet werden? Wie können Forschungsergebnisse vor Missbrauch geschützt werden? Sollten wir die eigene Forschungstätigkeit kritischer betrachten und auf ihre Konsequenzen prüfen, oder schränkt das die Innovationskraft ein? Welche individuellen, strukturellen und institutionellen Maßnahmen sollen umgesetzt werden? Wie sehen Erfahrungen in anderen Institutionen zu diesem Themenkomplex aus?
Fünf ausgewiesene Expert:innen nehmen an der Podiumsdiskussion teil:
- Dr. Nicole Elleuche (Geschäftsführerin und Verwaltungsdirektorin des European XFEL)
- Dr. Klaus Grosfeld (Geophysiker und Klimaforscher am Alfred-Wegener-Institut (AWI), Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und Mitglied des dortigen Risk Assessment Committee)
- Prof. Dr. Philip J. W. Moll (Direktor am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie)
- Prof. Dr. Ursula Schröder (Wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität Hamburg und Mitautorin eines gerade erschienenen Positionspapiers des Wissenschaftsrats zur Thematik)
- Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute (Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und Hauptautor des Codex zur Wissenschaftsfreiheit der Universität Hamburg)
Moderation: Prof. Dr. Jörn Behrens (Professor für Numerische Methoden in den Geowissenschaften an der Universität Hamburg und Mitglied in der Zentralen Kommission für Ethik in der sicherheitsrelevanten Forschung)
Um Registrierung bis zum 16. September wird gebeten: https://www.conferences.uni-hamburg.de/e/panel-forschungssicherheit