Preis für die beste Dissertation 2026
2. September 2026

Foto: NYUAD / ISQOLS
Dr. Tetiana Dovbischuk wurde mit dem Preis für die beste Dissertation 2026 der International Society for Quality-of-Life Studies (ISQOLS) ausgezeichnet!
Die Jury erklärte:
„An der Schnittstelle zwischen Stadtforschung, Soziologie und Lebensqualitätsforschung bietet Ihre Arbeit eine überzeugende, theoriegeleitete Analyse von Grünflächen und Wohlbefinden. Der von Ihnen entwickelte übergreifende Rahmen, der den Zugang zu Grünflächen, das Wohlbefinden und Umzugsentscheidungen miteinander verknüpft, stellt einen bedeutenden Beitrag zu diesem Forschungsgebiet dar. Die Jury war besonders beeindruckt davon, wie Ihre Forschung die Rolle von Grünflächen bei der Abmilderung städtischer Stressfaktoren aufzeigt – eine Erkenntnis von wachsender Bedeutung, da Städte mit dem Klimawandel konfrontiert sind und unter zunehmendem Druck versuchen, die Lebensqualität aufrechtzuerhalten. Ihre Arbeit hat direkten Bezug zur Stadtplanung und zur öffentlichen Politik und steht in engem Einklang mit dem Engagement der ISQOLS für angewandte Sozialwissenschaften. Methodisch zeichnet sich Ihre Dissertation durch ihre Stärke und Tiefe aus. Die umfangreiche Erhebung von Primärdaten, einschließlich großer Stichproben, Übersampling-Strategien, CATI-Befragungen und Längsschnittbeobachtungen, zeugt von großer Sorgfalt und methodischer Raffinesse. Ihre Unterscheidung zwischen privaten, gemeinsam genutzten und öffentlichen Grünflächen verleiht der Analyse zusätzliche Nuancen und einen hohen Mehrwert. Die Qualität Ihrer Arbeit spiegelt sich auch in Ihren Veröffentlichungen in führenden Fachzeitschriften wider.“
Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer Feier am 14. August 2026 während der ISQOLS-Konferenz in Kentucky, USA, verliehen. Den Vorsitz des Preisausschusses hatten Dr. Francesco Sarracino (Nationales Institut für Statistik und Wirtschaftsforschung Luxemburg), Prof. Graciela Tonon (Universität Palermo und Nationale Universität Lomas de Zamora, beide in Buenos Aires, Argentinien) sowie Prof. Javier Martinez (Universität Twente, Niederlande) inne.

