Neues Forschungsprojekt „Kitas unter Druck – Beschäftigte im Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen stärken“ im Mai 2026 gestartet
7. Mai 2026

Foto: UHH/Paul Feuerböther
Seit einigen Jahren spielen Kinder- und Kita-bezogene Themen eine wichtige Rolle in rechtspopulistischen und rechtsautoritären Diskursen: Beispiele sind die Kritik an geschlechtlicher Vielfalt, an Inklusion, die rassistische Abwertung von migrantisierten Kindern sowie die Forderungen nach einem Verbot sexualpädagogischer Bildungsinhalte.
Dr. Stefan Kerber-Clasen, Moritz Kuhles, M.A. und Leonie Schweikert untersuchen im Forschungsprojekt „Kitas unter Druck“, inwiefern solche Positionen in den Kitas vor Ort ‚ankommen‘, zu welchen neuen Herausforderungen das führt und wie Träger, Leitungen und Teams mit diesen umgehen:
- In welchen Formen begegnen uns rechtsautoritäre Haltungen und diskriminierendes Handeln im Kita-Bereich?
- Welches Problembewusstsein und welche Umgangsstrategien mit rechtsautoritären Problemen haben Kita-Träger, Kitas und Teams?
- Welche Unsicherheiten haben sie? Welche Formen der Unterstützung würden sie stärken?
- Inwiefern sind sie unter Umständen auch selbst Teil des Problems?
Ziel des Projekts ist es auf Basis der gewonnen Erkenntnisse praxisnahe Handlungsempfehlungen zu formulieren. Diese sollen dazu beitragen, pädagogische Fachkräfte und Kita-Leitungen im Umgang mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen zu stärken.
Das Projekt wird finanziell von der Grete-Henry-Hermann-Stiftung gefördert.
Kontakt:
Dr. Stefan Kerber-Clasen (Projektleitung)
Universität Hamburg
FB Sozialökonomie
E-Mail: stefan.kerber-clasen@uni-hamburg.de