Kurzportrait der JKW
Seit 1990 befasst sich das Fachgebiet (vormals "Institut") Journalistik und Kommunikationswissenschaft (JKW) mit öffentlicher Kommunikation und ihrem gegenwärtigen Wandel, wobei der besondere Fokus auf der Rolle des Journalismus in der Gesellschaft liegt.
Aktuell erforschen wir die Rolle des Journalismus in der digitalen Medienwelt, die durch neue Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten und einen Wandel des Berufsbilds geprägt ist. Zu den neuen Herausforderungen gehört auch der Umgang mit der Globalisierung und globalen Risiken wie dem Klimawandel. Angesichts unserer hochkomplexen Gesellschaft inklusive ihrer Spaltungstendenzen steht auch der Journalismus vor besonderen Herausforderungen.
In diesen Zeiten von Veränderung und Innovation bleibt es unsere Mission, die Studierenden zu Qualitätsjournalismus zu befähigen. Diesen Begriff verstehen wir als Leitbild für ein anzustrebendes Ideal, als Motivation für den ambitionierten, den elaborierten, den besseren Journalismus, der sich nicht darin erschöpft, die Verlautbarungen anderer nur medial zu verstärken. Vorrangig geht es darum, mittels Relevanzprüfung und Recherche, mittels Quellenkritik und Deutungsarbeit dem jeweiligen Publikum einen Mehrwert des Verstehens und der Orientierung zu bieten. Dies alles unter den Bedingungen der Digitalisierung und im Lichte der Herausforderungen durch neue Formen der Information und Kommunikation im Internet.
Die Ausbildung am Fachgebiet folgt dem Konzept Professionalisierung durch Wissenschaft. Wir sehen journalistik- und kommunikationswissenschaftliche Erkenntnisse als nützlich und förderlich für das journalistische Berufshandeln an. Dies betrifft beispielsweise das empirisch abgesicherte Wissen über Publikum und User sowie deren Nutzungspräferenzen, aber auch über mögliche erwünschte und unerwünschte Wirkungen der journalistischen Inhalte auf ihr Publikum.