Trust-Based Philanthropy
Angesichts komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen gewinnt Trust-Based Philanthropy international an Bedeutung. Der Ansatz zielt darauf ab, Förderbeziehungen zwischen Gebern und Nonprofit-Organisationen auf Vertrauen, Partnerschaftlichkeit und langfristige Wirkung auszurichten. Im Gegensatz zu traditionellen Fördermodellen, die häufig durch umfangreiche und starre Berichtspflichten, projektgebundene Mittelvergabe und kurzfristige Förderzyklen geprägt sind, stellt Trust-Based Philanthropy das Vertrauen in die Expertise der geförderten Organisationen in den Mittelpunkt. Ziel ist es, Machtasymmetrien abzubauen und Förderbeziehungen effektiver, gerechter und nachhaltiger zu gestalten. Zentrale Elemente sind unter anderem flexible Fördermittel, reduzierte administrative Anforderungen, offene Kommunikation sowie ein partnerschaftliches Verständnis von Wirkung und Lernen. Der aktuelle Fokus in der Forschung liegt auf der Analyse von der Wirkung von vertrauensbasierten Förderansätzen. Derzeit wird an einer vergleichenden Cross-County-Studie mit Praxis- und Forschungspartnern in den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Italien gearbeitet.