Sozialforschung
Neue Studie: Memory trajectories by migration status and gender
27. März 2026

Foto: UHH
Giulia Tattarini hat zusammen mit Silvia Loi und Jo Mhairi Hale im Social Science & Medicine die Studie "Memory trajectories by migration status and gender: A life-course intersectional perspective" veröffentlicht.
Die Studie untersucht, wie Migration und Geschlecht gemeinsam die Entwicklung der Gedächtnisleistung im Lebensverlauf beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass Zugewanderte im Durchschnitt ein niedrigeres Ausgangsniveau und einen stärkeren Rückgang der Gedächtnisleistung aufweisen, wobei sich diese Unterschiede im höheren Alter teilweise verringern. Zudem wird deutlich, dass ein späteres Zuwanderungsalter mit schlechterer Gedächtnisleistung verbunden ist und geschlechtsspezifische Unterschiede unabhängig vom Migrationsstatus bestehen bleiben.
Weitere Infos finden Sie auf der Homepage von ScienceDirect.

