Verbundprojekt Sorgetransformationen
Im Verbundvorhaben „Sorgetransformationen. Forschungsverbund interdisziplinäre Carearbeitsforschung“ arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Soziologie, der Volkswirtschaftslehre, der Betriebswirtschaftslehre, der Sozialen Arbeit sowie der Rechtwissenschaft gemeinsam an der Erforschung der Umbrüche bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit und ihrer institutionellen, kulturellen, ökonomischen und technologischen Kontexte. Der Forschungsverbund besteht aus Mitgliedern der Universität Hamburg (UHH), der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg (HSU) und wird von der Landesforschungsförderung Hamburg für drei Jahre gefördert.
Leitung: Wolfgang Menz und Almut Peukert
Darin: Cluster III: (Ent-) Solidarisierung / Sprecherin: Prof. Dr. Petra Böhnke
Doktorandin: Miriam Laschinski
Studentische Hilfskraft: Janina Both
Finanziert von: LFF
Dauer: 2021-2024
In dem Schwerpunkt „(Ent-)Solidarisierungen“ wird analysiert, wie sich Prinzipien und Maßstäbe der Sorge- und Fürsorgeerbringung verändern und welche Transformationen im Verhältnis der dafür wesentlichen Akteure und Wertmaßstäbe zu beobachten sind. Teilprojekte: Intergenerationelle Solidarität und Fürsorge im Wandel: Auswirkungen prekärer Lebenslagen (Prof. Dr. Petra Böhnke; Die Umsetzung fiskalpolitischer Zwecksetzungen durch das Sozialrecht im Spannungsfeld zu grund- und menschenrechtlichen Vorgaben (Prof. Dr. Knut Hinrichs); Familisierende und defamilisierende Maßnahmen von Wohlfahrtsstaaten: Ausgestaltung und Auswirkungen im internationalen Vergleich (Prof. Dr. Henning Lohmann)
Mehr Informationen zu diesem Verbundvorhaben finden Sie hier.