Screenshot http://methodenkompetenz.blogs.uni-hamburg.de

Hamburg Open Online University: Erste Workshops über Methodenkompetenz für die Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert den Alltag in Schulen, Hochschulen und Bibliotheken, im Beruf und im Privaten. Recherchieren, Lesen, Präsentieren, Lernen, Kommunizieren, wissenschaftliches Schreiben, Publizieren – all das ist heute an fast jedem Ort und zu jeder Zeit möglich. Welche Kompetenzen erfordert eine – im weitesten Sinne – sinnvolle und sichere Nutzung der technischen Möglichkeiten für das wissenschaftliche Arbeiten? Diese Kernfrage verbindet die drei Teilprojekte im Themencluster Methodenkompetenz der HOOU. Jetzt können sich alle Interessierten zu ersten Workshops anmelden.

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Digitale Semesterapparate: Pauschalvergütung bis Herbst 2017 verlängert

Foto: UHH/Kranz

Bis Mitte Dezember 2016 war an den staatlichen Hochschulen in Deutschland zu befürchten, Lehrende müssten alle digitalen Kopien, die sie ihren Studierenden gemäß §52a UrhG zum Download anbieten, zum Jahreswechsel vom Netz nehmen. Die Verwertungsgesellschaft WORT hatte zuvor einen Rahmenvertrag erwirkt, der das Ende der bisher üblichen Pauschalvergütung für die digitalen Semesterapparate an den Hochschuloen vorsah. Da der neue Rahmenvertrag erfordert hätte, ab Anfang 2017 jedes Digitalisat mithlife einer Online-Meldemaske einzeln zu erfassen, regte sich Widerstand. Nun haben sich die Hochschulrektorenkonferenz, die Kultusministerkonferenz und die VG Wort darauf geeinigt, die bisher praktizierte Pauschalabgeltung der Ansprüche der VG Wort nach § 52a UrhG zunächst bis zum 30. September 2017 fortzuführen. Für die Zeit danach soll in den kommenden Monaten „eine für alle Beteiligten praktikable und sachgerechte Lösung“ entwickelt werden. Weitere Informationen samt einer Auflistung dessen, was ohnehin erlaubt ist, finden Sie im Blog der Stabi. Für Fragen zur Rechtslage hat die Stabi obendrein eine Mailadresse eingerichtet: 52a-urhg@sub.uni-hamburg.de

Im Video: Die Unterstützung der Digitalisierung von Lehren und Lernen an der Universität Hamburg

Illustration: UHH/Michael Heinecke

Auf der Gemeinschaftsveranstaltung „Campus Innovation 2016 & Konferenztag Digitalisierung von Lehren und Lernen“, die Mitte November in Hamburg stattfand, hielten mein Kollege vom eLearning-Büro der MIN-Fakultät, Michael Heinecke, und ich einen Vortrag über die Unterstützung der Digitalisierung von Lehren und Lernen an der Universität Hamburg.

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Fachmagazin für Digitalisierung: Zweite Ausgabe der „Synergie“ erschienen

Synergie Ausgabe 02 Ausschnitt aus Cover-BildDer Schwerpunkt Digitalisierung von Lehren und Lernen (DLL) im Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) hat die zweite Ausgabe des Fachmagazins „Synergie“ veröffentlicht. Die Nachfolgepublikation des Hamburger eLearning-Magazins ist dem Schwerpunktthema „Openness“ gewidmet. Ein Teil des Hefts, das mehr als 90 Seiten umfasst, ist der Hamburg Open Online University (HOOU) gewidmet. Neu sind ein wissenschaftlicher Beirat und ein Blog, auf dem die Redaktion zur Diskussion um einzelne Beiträge einlädt. Auch gibt es manche Beiträge dort als Podcasts. Das Heft kann als PDF heruntergeladen werden. Oder man entscheidet sich für Einzelartikel-PDFs. Eine ePub-Version soll folgen. Für die dritte Ausgabe, die im Juni 2017 mit einem Schwerpunkt zum Trendthema „Agilität“ erscheinen soll, können Interessierte noch bis zum 1. Dezember 2016 Beitragsskizzen einreichen.

Im Video: Was das Umfragelabor der Fakultät auszeichnet – und was Studierende davon haben

Das Umfragelabor der WiSo-Fakultät ist ein angesehenes Kompetenzzentrum für wissenschaftliche Umfrageforschung. Von der Einrichtung profitieren nicht nur Forschende und – über Amtshilfeverfahren – andere öffentliche Stellen. Auch Studierenden steht es offen, sie können hier Praktika in der sozialwissenschaftlichen Forschung absolvieren oder die Infrastruktur und Expertise der Kolleg/inn/en für Qualifikationsarbeiten nutzen. Doch was macht das Labor zu etwas besonderem? Welche Erfahrungen macht man bei Telefonbefragungen? Und was macht eine gute Umfrage überhaupt aus? Diese Fragen behandelt das Video, das Bastian Piotraschke, Systemtechniker im eLearning-Büro, gemeinsam mit zwei Hilfskräften und in Abstimmung mit dem Laborleiter, Olaf Bock, produziert hat. Sie finden es auf der Startseite des Umfragelabors.

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Infoveranstaltung zum Thema „52a UrhG und VG WORT“ am 1. November

Bisher konnten Lehrende ihren Studierenden recht sorglos digitale Kopien von urheberrechtlich geschützten Texten bereitstellen. Wichtig war nur, sich auf kleine Teile eines Buchs, Bücher „geringen Umfangs“ oder Zeitschriftenbeiträge zu beschränken. Und der Zugang zu den Medien musste den eigenen Studierenden vorbehalten sein (siehe den § 52a UrhG). Bezahlt wurde das ganze im Rahmen von Pauschalvereinbarungen, die von den Bundesländern mit der „Verwertungsgesellschaft WORT“ (VG WORT) geschlossen worden waren. Das dürfte sich nun ändern.

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Lügenpresse, Brexit und strategisches Management: Aufzeichnungsplan des eLearning-Büros im Wintersemester

Im Wintersemester 2016/2017 produzieren wir Lecture2Go-Videos von drei regulären Vorlesungen und von drei Ringvorlesungen:

  • Internationales strategisches Management von Prof. Dr. Dirk Gilbert (Details auf STiNE)
  • Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte von Prof. Dr. Peter Niesen (Details auf STiNE)
  • Methoden der empirischen Sozialforschung von Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp (Details auf STiNE)
  • Ringvorlesung „Lügenpresse“ – Medienkritik als politischer Breitensport. Mit Vorträgen von Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur DIE ZEIT), Klaus Brinkbäumer (Chefredakteur DER SPIEGEL), Dr. Kai Gniffke (Erster Chefredakteur ‚ARD Aktuell‘), Prof. Dr. Heribert Prantl (Mitglied der Chefredaktion der ‚Süddeutschen Zeitung‘) und anderen. Koordiniert von Prof. Dr. Volker Lilienthal und Prof. Dr. Irene Neverla (Details auf den Seiten der AWW).

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Veranstaltungstipp: Die aktiv betreute interaktive Online-Veranstaltung. Hochschuldidaktische Operationalisierung von § 5 a LVVO

Foto: UHH/Sukhina

Foto: UHH/Sukhina

Der neu eingeführte § 5a der Hamburger Lehrverpflichtungsverordnung erlaubt Lehrpersonen, bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit Online-Veranstaltungen zu erfüllen, sofern sie diese in „interaktiver Form“ durchführen und aktiv betreuen. Diese Bedingungen klingen sinnvoll, aber wie erfüllt man sie konzeptionell? Wie Lehrende der WiSo-Fakultät Online-Veranstaltungen auf ihre Lehrverpflichtung angerechnet bekommen können, ergibt sich aus den Vorgaben des Dekanats, über die hier bereits berichtet wurde. Demnach sollen sie sich mit ihrer zuständigen Programmdirektion abstimmen. Sie sollen ihr anhand eines Betreuungskonzept darlegen, dass sie regelmäßig mit ihren Studierenden interagieren. Hilfestellung für die didaktische Planung verspricht ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Decker (HAW) am kommenden Freitag an der UHH. Decker wird referieren, wie ein Betreuungskonzept im Sinne der LVVO nach einem hochschuldidaktischen Verständnis entwickelt werden kann (Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen der UHH, 7.10.2016, 9-30-10.30h, Schlüterstr. 51, 2. Etage, Raum 2018). Anmeldung erbeten an tobias.schmohl@uni-hamburg.de.

CommSy-Workshops

Foto: UHH/M. Zielke

Foto: UHH/M. Zielke

An der Fakultät für Geisteswissenschaften wird CommSy unter dem Namen AGORA intensiv genutzt. Das dürfte auch am Engagement des AGORA-Teams im dortigen eBüro liegen, das für den Support verantwortlich ist. Das AGORA-Team pflegt beispielsweise eine vortreffliche Commsy-Doku. Und es schult regelmäßig Anwender_innen. Jetzt gibt es gute Nachrichten für alle Lehrenden und Tutor_innen anderer Fakultäten: Sie dürfen an den Workshops teilnehmen. Nähere Details finden Sie unter http://www.agora.uni-hamburg.de/hilfe-bei-der-nutzung/workshops