Fachmagazin für Digitalisierung: Zweite Ausgabe der „Synergie“ erschienen

Synergie Ausgabe 02 Ausschnitt aus Cover-BildDer Schwerpunkt Digitalisierung von Lehren und Lernen (DLL) im Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) hat die zweite Ausgabe des Fachmagazins „Synergie“ veröffentlicht. Die Nachfolgepublikation des Hamburger eLearning-Magazins ist dem Schwerpunktthema „Openness“ gewidmet. Ein Teil des Hefts, das mehr als 90 Seiten umfasst, ist der Hamburg Open Online University (HOOU) gewidmet. Neu sind ein wissenschaftlicher Beirat und ein Blog, auf dem die Redaktion zur Diskussion um einzelne Beiträge einlädt. Auch gibt es manche Beiträge dort als Podcasts. Das Heft kann als PDF heruntergeladen werden. Oder man entscheidet sich für Einzelartikel-PDFs. Eine ePub-Version soll folgen. Für die dritte Ausgabe, die im Juni 2017 mit einem Schwerpunkt zum Trendthema „Agilität“ erscheinen soll, können Interessierte noch bis zum 1. Dezember 2016 Beitragsskizzen einreichen.

Im Video: Was das Umfragelabor der Fakultät auszeichnet – und was Studierende davon haben

Das Umfragelabor der WiSo-Fakultät ist ein angesehenes Kompetenzzentrum für wissenschaftliche Umfrageforschung. Von der Einrichtung profitieren nicht nur Forschende und – über Amtshilfeverfahren – andere öffentliche Stellen. Auch Studierenden steht es offen, sie können hier Praktika in der sozialwissenschaftlichen Forschung absolvieren oder die Infrastruktur und Expertise der Kolleg/inn/en für Qualifikationsarbeiten nutzen. Doch was macht das Labor zu etwas besonderem? Welche Erfahrungen macht man bei Telefonbefragungen? Und was macht eine gute Umfrage überhaupt aus? Diese Fragen behandelt das Video, das Bastian Piotraschke, Systemtechniker im eLearning-Büro, gemeinsam mit zwei Hilfskräften und in Abstimmung mit dem Laborleiter, Olaf Bock, produziert hat. Sie finden es auf der Startseite des Umfragelabors.

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Infoveranstaltung zum Thema „52a UrhG und VG WORT“ am 1. November

Bisher konnten Lehrende ihren Studierenden recht sorglos digitale Kopien von urheberrechtlich geschützten Texten bereitstellen. Wichtig war nur, sich auf kleine Teile eines Buchs, Bücher „geringen Umfangs“ oder Zeitschriftenbeiträge zu beschränken. Und der Zugang zu den Medien musste den eigenen Studierenden vorbehalten sein (siehe den § 52a UrhG). Bezahlt wurde das ganze im Rahmen von Pauschalvereinbarungen, die von den Bundesländern mit der „Verwertungsgesellschaft WORT“ (VG WORT) geschlossen worden waren. Das dürfte sich nun ändern.

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Lügenpresse, Brexit und strategisches Management: Aufzeichnungsplan des eLearning-Büros im Wintersemester

Im Wintersemester 2016/2017 produzieren wir Lecture2Go-Videos von drei regulären Vorlesungen und von drei Ringvorlesungen:

  • Internationales strategisches Management von Prof. Dr. Dirk Gilbert (Details auf STiNE)
  • Einführung in die Politische Theorie und Ideengeschichte von Prof. Dr. Peter Niesen (Details auf STiNE)
  • Methoden der empirischen Sozialforschung von Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp (Details auf STiNE)
  • Ringvorlesung „Lügenpresse“ – Medienkritik als politischer Breitensport. Mit Vorträgen von Giovanni di Lorenzo (Chefredakteur DIE ZEIT), Klaus Brinkbäumer (Chefredakteur DER SPIEGEL), Dr. Kai Gniffke (Erster Chefredakteur ‚ARD Aktuell‘), Prof. Dr. Heribert Prantl (Mitglied der Chefredaktion der ‚Süddeutschen Zeitung‘) und anderen. Koordiniert von Prof. Dr. Volker Lilienthal und Prof. Dr. Irene Neverla (Details auf den Seiten der AWW).

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Veranstaltungstipp: Die aktiv betreute interaktive Online-Veranstaltung. Hochschuldidaktische Operationalisierung von § 5 a LVVO

Foto: UHH/Sukhina

Foto: UHH/Sukhina

Der neu eingeführte § 5a der Hamburger Lehrverpflichtungsverordnung erlaubt Lehrpersonen, bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit Online-Veranstaltungen zu erfüllen, sofern sie diese in „interaktiver Form“ durchführen und aktiv betreuen. Diese Bedingungen klingen sinnvoll, aber wie erfüllt man sie konzeptionell? Wie Lehrende der WiSo-Fakultät Online-Veranstaltungen auf ihre Lehrverpflichtung angerechnet bekommen können, ergibt sich aus den Vorgaben des Dekanats, über die hier bereits berichtet wurde. Demnach sollen sie sich mit ihrer zuständigen Programmdirektion abstimmen. Sie sollen ihr anhand eines Betreuungskonzept darlegen, dass sie regelmäßig mit ihren Studierenden interagieren. Hilfestellung für die didaktische Planung verspricht ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Decker (HAW) am kommenden Freitag an der UHH. Decker wird referieren, wie ein Betreuungskonzept im Sinne der LVVO nach einem hochschuldidaktischen Verständnis entwickelt werden kann (Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen der UHH, 7.10.2016, 9-30-10.30h, Schlüterstr. 51, 2. Etage, Raum 2018). Anmeldung erbeten an tobias.schmohl@uni-hamburg.de.

CommSy-Workshops

Foto: UHH/M. Zielke

Foto: UHH/M. Zielke

An der Fakultät für Geisteswissenschaften wird CommSy unter dem Namen AGORA intensiv genutzt. Das dürfte auch am Engagement des AGORA-Teams im dortigen eBüro liegen, das für den Support verantwortlich ist. Das AGORA-Team pflegt beispielsweise eine vortreffliche Commsy-Doku. Und es schult regelmäßig Anwender_innen. Jetzt gibt es gute Nachrichten für alle Lehrenden und Tutor_innen anderer Fakultäten: Sie dürfen an den Workshops teilnehmen. Nähere Details finden Sie unter http://www.agora.uni-hamburg.de/hilfe-bei-der-nutzung/workshops

Open Access: SPSS-Tutorials für Studierende der Sozialwissenschaften

An Studienanfänger/innen der Politikwissenschaft und Soziologie richtet sich ein neues Online-Tutorial, das den den Prozess der Verwertung von Fragebogendaten mit der Software SPSS erläutert. In den fünf Videos SPSS – Eine studienorientierte Einführung geht es um die Codierung eines Fragebogens, die Dateneingabe in SPSS, die Datenbereinigung, die Datenmanipulation und die Datenauswertung. Die Videos sind als Begleitmaterial für den Methodengrundkurs und den SPSS-Einführungskurs gedacht. Jedes ist zwischen 12 und 22 Minuten lang. Sie entstanden auf Initiative von Paul Borsdorf und Kathrin Behrendt, wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am Fachbereich Sozialwissenschaften, im Rahmen des eLearning-Förderprogramms der Fakultät. Den Förderbedingungen entsprechend, wurden die Videos unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Sie dürfen in jedem Format oder Medium vervielfältigt und weiterverbreitet, remixt und verändert werden, solange bestimmte Bedingungen beachtet werden. Auf dem Lecture2Go-Portal lassen die Videos sich nicht nur ansehen und herunterladen. Zum Download gibt es außerdem die Umfrage (PDF) und den SPSS-Datensatz (SAV), um die es in den Tutorials geht.

Uni Hamburg fördert Open Access

Um den freien Zugang zu Publikationen, Forschungsdaten, Lehr- und Lernmaterialien und wissenschaftlichen Sammlungen an der Universität Hamburg (UHH) zu fördern, hat das Präsidium im Februar 2016 einen Open-Access-Beauftragten ernannt, eine Open-Access-Policy verabschiedet und die Berliner Erklärung zu Open Access unterzeichnet. Auch ein Open-Access-Portal hat die UHH nun: www.openaccess.uni-hamburg.de. Der Open-Access-Beauftragte, Dr. Stefan Thiemann von der Fakultät für Geisteswissenschaften, erläutert: „Publikationen, die jetzt im Portal erscheinen, wurden im Rahmen der Hochschulbibliographie in das Forschungsinformationssystem (FIS) eingetragen und als ‚Open Access‘ gekennzeichnet, Zum Start des Portals erfolgt dies zunächst nur für Publikationen in bekannten Open-Access-Journalen.“ Nach dem Start des FIS würden die Beschäftigten selbst die Möglichkeit haben, weitere Publikationen mit dem Merkmal „Open Access“ zu versehen und im Open-Access-Portal anzeigen zu lassen, erklärt Thiemann.
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Lehrpreise für Eckl, Johannssen und Wellbrock

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Hamburger Lehrpreises 2016

Besonderes Engagement in der Lehre: Preisträgerinnen und Preisträger des Lehrpreises (© Michael Zapf)

Julian Eckl vom Fachbereich Sozialwissenschaften und Christian-Mathias Wellbrock von der Fakultät für Betriebswirtschaft sind mit dem diesjährigen Hamburger Lehrpreis ausgezeichnet worden. Arne Johannssen, ebenfalls Mitglied der BWL-Fakultät, erhielt die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal: diesmal für einen Mathe-Förderkurs im Auftrag der HAW. Die mit jeweils 10.000 € dotierten Einzelpreise überreichte Wissenschaftssenatorin Fegebank Anfang Juli an 17 Lehrende der Hamburger Hochschulen. Vorschlagsberechtigt waren allein Studierende. Jurys der Hochschulen entschieden dann, welche Nominierten einen Preis erhalten sollten.

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