MBA Gesundheitsmanagement

Der Erfolgsfaktor für Ihre Karriere

Studieninhalte 1. Semester

Der Studiengang unterliegt der ständigen Evaluation und wird inhaltlich den Ergebnissen und Erfordernissen angepasst. Durch aktuelle Entwicklungen können sich auch kurzfristig Änderungen im Curriculum und den Prüfungsformen ergeben.

 

Einführung in den Studiengang

Inhalte
Im ersten Teil des Seminars erhalten die Studierenden eine überblickartige Einführung in den Studiengang. Eine wichtige Rolle spielt neben der Darstellung der Lehrinhalte, der zeitlichen Gliederung und des Prüfungsverfahrens das gegenseitige Kennenlernen der Studierenden und der Lehrenden. Die studienbegleitenden Elemente Planspiel, Coaching und die Lernplattform werden ausführlich vorgestellt.
Der zweite Teil bildet den eigentlichen Auftakt des Studiums und bietet den Studierenden zu Beginn dieses anspruchsvollen Studiengangs die Gelegenheit zu einer beruflichen und persönlichen Standortbestimmung. Wer sich kennt, kann besser zusammenarbeiten und sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen. Wer weiß, wo er steht, kann seine Ziele klarer verfolgen und auf Kurs bleiben, wenn es zwischenzeitlich einmal turbulent werden sollte.
Im dritten Teil steht das Thema Management und Entscheidung im Fokus. Im Zentrum steht dabei die Kernfrage: Wie kommen Entscheidungsträger zu qualitativ hochwertigen Entscheidungen? Im Rahmen der Diskussion rund um das Thema Entscheidung werden die Problematik der Entscheidungsfindung und der Ablauf des Entscheidungsprozesses aufgenommen. Dabei werden die einzelnen Themenblöcke des Studienganges unter dem Gesichtspunkt der Entscheidungsrelevanz für das Management vorgestellt. Einen Schwerpunkt bildet hier die kurze Vorstellung der studienrelevanten betriebswirtschaftlichen, statistischen und sozialwissenschaftlichen Instrumente.

 

Teil I – Einführung in den Studiengang

Themenschwerpunkte
Lehrinhalte, Ablauf und Arbeitsweise

Lernziele
Die Studierenden

  • erhalten einen inhaltlichen und formalen Einblick in den Masterstudiengang

 

Teil II – Auftakt: Den Anfang gestalten

Themenschwerpunkte

  • Vorstellung und Kennenlernen
  • Strukturelle Umbruchprozesse und berufliche Perspektiven im Gesundheitsbereich
  • Reflexion des eigenen beruflichen Werdegangs
  • Zielsetzungen für das Studium
  • Konzept der Work-Life-Balance
  • Kollegiale Beratung, Coaching

Lernziele

Die Studierenden

  • lernen sich in ihrem jeweiligen beruflichen und akademischen Kontext kennen
  • reflektieren ihren beruflichen Werdegang und Standort
  • tauschen sich über Ziele für ihr Studium im sich wandelnden Feld der Gesundheitsberufe aus
  • planen, wie sie das Studieren und Lernen mit Blick auf ihre Work-Life-Balance gestalten wollen
  • verständigen sich über Aspekte ihrer Zusammenarbeit

 

Teil III – Management und Entscheidung

Themenschwerpunkte
Management als Entscheidungslehre

Lernziele
Die Studierenden lernen,

  • Kenntnisse über systematisch gestaltete Entscheidungsprozesse aufzubauen
  • Entscheidungsergebnisse auf Grund des festgelegten Zielsystems zu beurteilen
  • das Spannungsfeld zwischen Management und rationalen Entscheidungen nachzuvollziehen
  • zeitbasierte Ressourcensteuerung in wissensintensiven Unternehmen und Einrichtungen einzusetzen

 


 

Gesundheitsökonomie (4 CP)

Inhalte
In diesem Modul werden gesundheitsökonomische Kenntnisse mit der Analyse des deutschen Gesundheitswesens verbunden. Das Verhalten der maßgeblichen Akteure (insb. Krankenkassen, Ärzte, Krankenhäuser) wird untersucht. Ebenso wird der Markt für Arzneimittel betrachtet. Ein Schwerpunkt ist die Analyse von Anreizsystemen und Formen des Wettbewerbs im Gesundheitswesen.

Themenschwerpunkte

  • Das deutsche Gesundheitswesen im internationalen Vergleich
  • Ökonomische Besonderheiten des Gesundheitswesens
  • Allokation und Verteilung im Gesundheitswesen
  • Wirkungen von Anreizsystemen und Wettbewerb im Gesundheitswesen

Lernziele

Das Modul soll grundlegende Erkenntnisse der ökonomischen Theorie und Empirie in Bezug auf das Gesundheitswesen vermitteln und die Fähigkeit stärken, die Wirkung von ökonomischen Steuerungsmechanismen kritisch zu bewerten. Die Teilnehmer werden befähigt, Allokations- und Verteilungsprobleme im Gesundheitswesen zu erkennen und Lösungsstrategien kritisch zu bewerten.

Prüfungsform

Hausarbeit

 


 

Unternehmensethik (2 CP)

Inhalte
Der Kurs gibt einen umfassenden Überblick über wesentliche theoretische Grundlagen der internationalen Wirtschafts- und Unternehmens­ethik und stellt zahlreiche praktische Anwendungsbezüge her. Im Verlauf der Veranstaltung wird auf verschiedene Ansätze zur Unternehmensethik sowie deren konkrete Umsetzung in der betrieblichen Praxis eingegangen. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf Fragestellungen und Praxisbeispielen aus dem Gesundheitssektor.

Themenschwerpunkte

  • Notwendigkeit einer Wirtschafts- und Unternehmensethik
  • Grundlagen und Ansätze zur Unternehmensethik
  • Umsetzung von Unternehmensethik in der Praxis

Lernziele

Die Studierenden

  • die Notwendigkeit einer ethischen Reflexion in der Ökonomie im Allgemeinen und im Gesundheitssektor im Besonderen zu verstehen und zu begründen
  • die Anwendung bestimmter ethischer Prinzipien auf moralische Konfliktfälle
  • Methoden zur Umsetzung von ethischer Reflexion in der organisatorischen Praxis

Prüfungsform

Präsentation

 


 

Methoden der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung (2 CP)

Inhalte
Der Kurs gibt einen Überblick über typische Forschungsabläufe und die Methoden und Techniken der für das Gesundheitssystem relevanten empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung. Zum einen werden dabei Grundlagen quantitativer Methoden entwickelt. Zum anderen werden Ergebnisse empirischer Forschung in Bezug auf ihre Erhebungsmethoden, ihre Aussagekraft und ihre Bedeutung für die Praxis verglichen. ­Darüber hinaus wenden die Studierenden in einem kleinen Forschungsprojekt konkrete Methoden an und diskutieren die Angemessenheit der Methoden für konkrete Fragestellungen.

Themenschwerpunkte

  • Grundlagen der Wissenschaftstheorie
  • Forschungsablauf
  • Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere Beobachtung, Befragung, Experiment
  • Beispiele von Untersuchungen und Erstellen eines eigenen Forschungsdesigns
  • Analyse und Interpretation von Forschungsresultaten, Hilfe bei Entscheidungssituationen

Lernziele

Die Studierenden lernen,

  • empirische Methoden selbst anzuwenden
  • empirische Forschungsarbeiten und Untersuchungen zu verstehen und kritisch zu analysieren

Prüfungsform

Präsentation mit Verschriftlichung

 


 

Organisation (3 CP)

Inhalte

Der Kurs thematisiert auf der einen Seite Fragen nach der Gestaltung formaler Strukturen und geht dabei vor allem auf neuere, innovationsfördernde Strukturmodelle ein. Auf der anderen Seite wird die Bedeutung informeller Strukturen und Prozesse und deren Wechselwirkung mit der formalen Struktur thematisiert. Weiterhin wird auf Probleme organisatorischer Veränderungsprozesse eingegangen und verschiedene Möglichkeiten zu deren Überwindung diskutiert. Die Themen werden auf vielfältige didaktische Weise erarbeitet, wobei insbesondere Fallstudien und Videoanalysen zum Einsatz kommen sollen.

Themenschwerpunkte

1. Organisationsgestaltung

  • Hierarchie, Stellengestaltung, Abteilungsbildung
  • Matrixorganisation, Konzernorganisation, Innovationsmodelle (Ambidexterity, Communities of Practice, Heterarchie),
  • Informelle Prozesse: Mikropolitik, Kultur, Zusammenhang formaler und informaler Strukturen (Hoch reliable Organisationen, Compliance, brauchbare Illegalität)

 

2. Organisatorischer Wandel

  • Top-Down Ansätze und deren Probleme
  • Widerstände gegen Veränderungen
  • Überwindung von Widerständen
  • Organisatorisches Lernen
  • Die strukturlose Organisation?


Ziele

Befähigung zur Gestaltung organisatorischer Strukturen und Prozesse, Kenntnis und Verständnis der Einflussfaktoren organisatorischer Strukturen, vor allem Umwelt und Technologie. Verständnis informeller Prozesse wie politischer Spiele und Unternehmenskultur und deren Managements. Erfolgreiches Management von Veränderungsprozessen und Einsichten in Wandelbarrieren und deren Überwindung.


Prüfungsform

Klausur

 


 

Public Health und Gesundheitssysteme (3 CP)

Inhalte

Der Kurs teilt sich in zwei große Teilbereiche: „Public Health“ und „Finanzierung von Gesundheitssystemen“. Der erste Teil, „Public Health“, definiert Gesundheit und Krankheit und analysiert den Zusammenhang mit sozialem Status. Darüber hinaus werden sozialwissenschaftliche Theorien zur Erklärung von Gesundheit und Krankheit betrachtet und Handlungsstrategien abgeleitet. Disease-Management und Case-Management werden als krankheitsbezogene Handlungsmöglichkeiten analysiert.
Im zweiten Teil, „Finanzierung von Gesundheitssystemen“, wird untersucht, wie Leistungen im Krankheitsfall finanziert werden. Dabei steht die Gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland im Mittelpunkt.

Themenschwerpunkte

  • Grundlagen von Public Health
  • Sozialwissenschaftliche Theorien zur Erklärung von Gesundheit und Krankheit
  • Zusammenhang von Gesundheit und Krankheit mit sozialem Status
  • Disease Management und Case Management
  • Finanzierung des Gesundheitssystems in Deutschland durch private und soziale Krankenversicherung
  • Alternativen der Finanzierung des Krankheitsrisikos im Ausland

Lernziele

Die Studierenden lernen,

  • wie sich durch die Erkenntnisse des multidisziplinären Faches Public Health Verbesserungen im Gesundheitswesen erreichen lassen und wie eine effektivere und effizientere Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gesichert werden könnte
  • konkrete Problemstellungen des Gesundheitswesens aus unterschiedlichen Perspektiven zu bewerten
    Interessenpositionen zu erkennen und Reformstrategien zu bewerten

Prüfungsform

Klausur

 


 

Unternehmensführung (6 CP)

Inhalte

Um eine breite und nachvollziehbare Basis für das Verständnis der strategischen Unternehmensführung zu schaffen, werden in diesem Modul zunächst wichtige Grundbegriffe, die Entwicklungsgeschichte sowie der Zweck des strategischen Managements erläutert. Im Anschluss wird ein praxisorientiertes Prozessmodell des strategischen Managements präsentiert, dessen wesentliche Phasen ausführlich diskutiert werden. Wichtige Instrumente und Entscheidungshilfen des strategischen Managements (z.B. Balanced Scorecard und Portfolio-Modelle) werden vorgestellt. Sämtliche Inhalte werden durch Fallstudien ergänzt und anhand von Praxisbeispielen aus dem Gesundheitssektor verdeutlicht.

Themenschwerpunkte

  • Notwendigkeit der strategischen Unternehmensführung
  • Entwicklungsgeschichte und Ansätze der strategischen Unternehmensführung
  • Darstellung eines praxisorientierten Konzeptes der strategischen Unternehmensführung
  • Segmentierung und strategische Analyse
  • Entwicklung von Kernkompetenzen
  • Wettbewerbsstrategien
  • Umsetzung von Strategien

Lernziele

Die Studierenden

  • sollen mit einem profunden Wissen über Hintergründe, Mechanismen und Verfahrensweisen einer marktorientierten Unternehmensführung ausgestattet werden
  • lernen, das Unternehmen als System der Interaktion zwischen Umwelt, Organisationsstruktur, Organisationskultur und Unternehmensstrategie zu verstehen
  • lernen verschiedene Instrumente des strategischen Managements kennen
  • sollen in die Lage versetzt werden, die erlernten Inhalte auf konkrete Praxisprobleme anzuwenden und selbstständig strategische Entscheidungen von Unternehmen zu analysieren
  • lernen, sich mit den verschiedenen Aspekten der Rolle als Managerin/Manager und den besonderen Herausforderungen von Top-Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern im Gesundheitssektor auseinanderzusetzen
  • lernen, komplexe Zusammenhänge von Aktionen und Reaktionen im Markt des Gesundheitswesens zu verstehen

Prüfungsform

Präsentation

 

 


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„Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Studierenden innerhalb des MBA-Studienganges und insbesondere das Curriculum inklusive Planspiel (Theorie/Praxistransfer) haben mich sehr begeistert.
In Vorbereitung auf meine heutige Vorstandsarbeit waren die Inhalte des Studiums genau richtig platziert und ich habe bereits jede Menge davon im beruflichen Alltag umsetzen können. Kurzum: Ich kann den MBA-Studiengang absolut empfehlen.“

Rantzsch

Torsten Rantzsch MBA
Universitätsklinikum Düsseldorf (AÖR)
Vorstand / Pflegedirektor

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