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SUMMARY:Fachtag: Aufenthaltsstatus und Zugang zum Arbeitsrecht
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DESCRIPTION:Der Fachtag zeigt auf, welche Auswirkungen aufenthaltsrechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Duldung, Niederlassungserlaubnis, Einbürgerung, Familiennachzug, Westbalkanregelung, Freizügigkeit oder Arbeitnehmerentsendung) für die Möglichkeit von Beschäftigten, ihre Arbeitsrechte einzufordern, haben. Ausgehend von empirischen Forschungsprojekten und praktischen Erfahrungen von Beratungsstellen wird unter anderem nachgezeichnet, wie die Kopplung von Arbeit und Aufenthalt, der Ausschluss von Sozialleistungen oder eine Arbeitgeberbindung Beschäftigte daran hindern können, gegen Arbeitsrechtsverletzungen vorzugehen. \nAn konkreten Beispielen wie einem Streik in einem Leipziger Logistiklager oder Rechtskonflikten georgischer Saisonarbeiter:innen auf deutschen Erdbeerhöfen wird anschließend diskutiert, unter welchen Umständen Rechtsmobilisierung und gewerkschaftliche Organisierung trotz restringierender aufenthaltsrechtlicher Rahmenbedingungen erfolgreich sein können. Abschließend wird anhand des Werkvertragsverbots in der Fleischindustrie, der Reform der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Richtlinie (EU) 2024/1233 der Frage nachgegangen, welchen Beitrag unterschiedliche gesetzliche Veränderungen für eine verbesserte Durchsetzung von Beschäftigtenrechten leisten (können).\nProgramm\n\nTeil 1: Aufenthaltsstatus und Zugang zum Arbeitsrecht (I) (10:00-11:15)\nNikolai Huke (Universität Hamburg): Einführung. Das Aufenthaltsrecht als Recht, das (Arbeits-)Recht de facto außer Kraft setzt? \nMaren Kirchhoff (Universität Kassel): Duldung\nShabana Hewad (IQ Projekt Faire Integration Mecklenburg-Vorpommern): Niederlassungserlaubnis, Einbürgerung und Familiennachzug\n\nTeil 2: Aufenthaltsstatus und Zugang zum Arbeitsrecht (II) (11:45-13:00)\nChristian Sperneac-Wolfer (IfS Frankfurt/PECO-Institut): Westbalkanregelung\nAnastasia Tereshchuk (IQ Projekt Faire Integration Hamburg): Fachkräfteeinwanderung\nBernadett Petö (Faire Mobilität): Freizügigkeit, Arbeitnehmerentsendung und Arbeit über ausländische Agenturen\n\nTeil 3: Arbeitsrechtsmobilisierung trotz Aufenthaltsrecht (14:15-15:30)\nSarah Tews (Universität Hamburg) &amp; Christoph Wolter (Beratungsstelle Arbeit Duisburg): Ermöglichungsbedingungen der individuellen Mobilisierung von Beschäftigtenrechten \nMarkus Köck (Hochschule Fulda): Kollektive Rechtskämpfe. Zugang zum deutschen Arbeitsrecht für prekäre Saisonarbeiter*innen\nMareike Biesel (Universität Göttingen): Gewerkschaftliche Organisierung trotz aufenthaltsrechtlicher Prekarität: Streik in einem Leipziger Logistiklager\n\nTeil 4: Rechtliche Reformen und ihre Umsetzung (16:00-17:15)\nPeter Birke (SOFI Göttingen): Effekte des Werkvertragsverbots in der Fleischindustrie\nFrederic Hüttenhoff (IAQ Duisburg): Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten. Zur Reform der Finanzkontrolle Schwarzarbeit\nClaudius Voigt (GGUA): Die Richtlinie (EU) 2024/1233 - Chance für eine bessere Durchsetzung von Beschäftigtenrechten?\n\nDer Fachtag richtet sich insbesondere an Praktiker:innen, etwa Gewerkschafter:innen, Arbeitgeber:innen, Berufsschullehrer:innen, Jurist:innen, Sozialarbeiter:innen und Mitarbeiter:innen von Beratungsstellen oder Behörden. Studierende, Wissenschaftler:innen und andere Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Alle angemeldeten Teilnehmer:innen erhalten einen digitalen Reader mit Hintergrundtexten. Zur Anmeldung senden Sie bitte eine formlose Mail an fachtag-aufenthaltsstatus.wiso@uni-hamburg.de.\n
LOCATION:, Von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg, 
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