Der Studiengang

Das Herzstück der Studienangebote des Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaft ist seit dem Wintersemester 2006/2007 der Master-Studiengang „Journalistik und Kommunikationswissenschaft“. Das viersemestrige Studium schlägt eine einzigartige Brücke zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und Handwerk. Leitbild und Richtschnur des Studienganges ist der Qualitätsjournalismus: In einer Medienlandschaft, in der PR-Strategien und der begrenzte Horizont von Suchmaschinen zunehmend Einfluss auf die Berichterstattung gewinnen, bildet das IJK Reporter, Redakteure und Kommentatoren aus, für die die gründliche Recherche, die unvoreingenommene Würdigung der Fakten, die professionelle Skepsis, die verständliche Vermittlung und das selbstständige Urteil das Fundament ihres Berufs bilden. Damit qualifiziert der Master-Studiengang für ein breites Spektrum an anspruchsvollen Tätigkeiten in der Medienwelt.   

Wie aber gelingt der Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis? Der Master-Studiengang „Journalistik und Kommunikationswissenschaft“ am IJK setzt auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen, um die enge Verzahnung von Wissenschaft und beruflicher Realität zu gewährleisten. Er bietet erstens Seminare mit praktischen Übungen, in denen die Studierenden sowohl das journalistische Handwerkszeug als auch die wissenschaftliche Reflexion der Medienpraxis vermittelt bekommen. So erlernen sie beispielsweise in einem Seminar unterschiedliche Recherchemethoden, trainieren die Recherche in konkreten Übungen und diskutieren über die ethische Dimension ihres Handelns. Oder aber die Studierenden rekonstruieren die Geschichte der Reportage, analysieren die Charakteristika dieses Genres und verfassen eigene Texte. 

Der Studiengang bindet zweitens erfahrene Praktiker aus der Medienstadt Hamburg in die Lehre ein. Drittens können die Studierenden in Projektwerkstätten arbeiten, die sich konkreten Aufgaben widmen. Das reicht vom Zeitungsjournalismus über die Produktion von Rundfunksendungen bis zur Online-Redaktion oder der Buchpublikation. Nicht zuletzt können die Studierenden viertens in studienbegleitenden Praktika wertvolle Erfahrungen sammeln und Kontakte zu Redaktionen knüpfen.

Der Master-Studiengang vermittelt darüber hinaus in kleinen Arbeitsgruppen die neuesten Forschungsergebnisse und die Methoden der Kommunikationswissenschaft. Er schult das systematische und wissenschaftlich fundierte Nachdenken, das bei der journalistischen Erarbeitung und Einschätzung von Inhalten wichtige Dienste leistet. Zudem lernen die Studierenden, die gesellschaftlichen, ökonomischen, ethischen, historischen und internationalen Rahmenbedingungen des Journalismus zu analysieren - wertvolles Hintergrundwissen für die berufliche Karriere. Im zweiten Studienjahr wählen die Studierenden zudem aus dem Lehrangebot der Hamburger Universität weitere Lehrveranstaltungen, die ihren Interessen entsprechen und ihr Sachwissen ergänzen – sei es aus dem Bereich der Biologie, der Volkswirtschaft oder der Politikwissenschaft.   

Abgeschlossen wird der Studiengang schließlich mit einer wissenschaftlichen Masterarbeit, für deren Bearbeitung fünf Monate vorgesehen sind. Absolventen tragen den akademischen Titel „Master of Arts“

Bewerben können sich Absolventen, die bereits einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss – zum Beispiel einen „Bachelor of Arts“ – in einem einschlägigen Fach vorweisen können. Das dort erworbene Wissen über die Medienwelt ist die Basis, auf der der Master-Studiengang „Journalistik und Kommunikationswissenschaft“ aufbaut.

Auf den Seiten des Studienbüros finden Sie alle weiteren Informationen - insbesondere zum Profil des Studiengangs, zum Bewerbungsverfahren, zum Studienverlauf und zu den angebotenen Modulen.