BEGIN:VCALENDAR
X-LOTUS-CHARSET:UTF-8
VERSION:2.0
PRODID:-//unihamburg/mundry
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYDAY=-1SU;BYMONTH=3
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;INTERVAL=1;BYDAY=-1SU;BYMONTH=10
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:138480
CLASS:PUBLIC
SUMMARY:Talking Academia: Über die Methodik und Bedeutung der Interaktionsanalyse in der Hochschulforschung 
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261106T130000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261106T143000
DTSTAMP:20260912T0703Z
DESCRIPTION:Die Hochschulforschung stützt sich häufig auf Fragebögen und Interviews, um zentrale  Konstrukte wie Unterstützung, Feedback, (Zufriedenheit mit der) Betreuung oder  Machtdynamiken zu untersuchen. Diese Methoden liefern wertvolle Einblicke in die subjektiven  Erfahrungen. Kritiker*innen weisen jedoch immer wieder darauf hin, dass Selbstberichte anfällig  für Verzerrungen sind und nur begrenzt abbilden können, wie sich die untersuchten Phänomene in realen Situationen zeigen. Beobachtungsmethoden wie Interaktionsanalyse und Interaction Coding eröffnen eine neue Perspektive. Sie ermöglichen es, systematisch zu untersuchen, wie sich soziale Phänomene in Echtzeit zeigen, entwickeln und verändern. Dadurch können Beobachtungsmethoden nicht nur neue empirische Erkenntnisse liefern, sondern auch dazu anregen, etablierte Theorien und Konstrukte neu zu betrachten. In diesem Vortrag gibt Martina B. Engel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Arbeits- und Organisationspsychologie, eine kurze Einführung in die Relevanz und Methodik der Interaktionsanalyse und des Interaction Coding. Sie erläutert, wie aufgezeichnete Gespräche in systematisch analysierbare Daten übersetzt werden können, und diskutiert, wie die Wahl unserer Methoden die Theorien beeinflusst, die wir entwickeln. Ihr aktuelles Forschungsprojekt „I3 – Interaction, Identity, and Career Intentions in Academia“ dient als Fallbeispiel, anhand dessen Möglichkeiten und Herausforderungen beobachtungsbasierter Forschung im Hochschulkontext diskutiert werden. Die Teilnehmenden erhalten einen ersten Einblick, wie Interaction Coding funktioniert, wann es etablierte Methoden sinnvoll ergänzen kann und welche Aspekte des kademischen Lebens dadurch sichtbar werden, die Selbstberichtverfahren allein nicht erfassen können.  \nDie Veranstaltung wird hybrid angeboten. Sollten Sie digital teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte unter kolloquien.hul@uni-hamburg.de zu dieser Veranstaltung an, sie erhalten im Anschluss einen Zoom-Link. \n
LOCATION:Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen, Jungiusstraße 9, 20355 Hamburg, Raum 321
END:VEVENT
END:VCALENDAR
