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SUMMARY:Tagung: »Jenseits der Stärke. Imaginarien schwacher Kräfte in Kunst, Literatur und Wissenschaft«
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DESCRIPTION:Mit Schwäche verbindet sich heute oft ein pathologisch-degenerativer Befund: ein Zustand der Erschöpfung, Vulnerabilität oder des Versiegens schöpferischer Kräfte. Zugleich regt der Begriff dazu an, über Kräfte jenseits von Dominanz und Kontrolle, über das Kleine, Potenzielle oder das (Wieder-)Aufkeimende nachzudenken. Schwäche ist somit nicht nur als Gegenteil von Stärke zu verstehen. Sie konstituiert auch eigene Formen der Wirkmächtigkeit. Die Tagung nimmt diesen Befund zum Ausgangspunkt, um Verschränkungen und produktive Ambivalenzen schwacher Kräfte und ihre ästhetischen Artikulationen aus verschiedenen historischen, disziplinären und kulturellen Perspektiven in den Blick zu nehmen.\nOrganisation: Caroline Adler, Franca Buss, Gerd Micheluzzi\nZeit: 4.–6. Juni 2026Ort: Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg und Gorch-Fock-Wall 3, 20354 Hamburg\n
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