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Ringvorlesung „Digitale Gesellschaft“: Vortrag am 13.11. fällt aus

Symbolbild: Internationale Gruppe von Menschen nutzt Social Media

Foto: iStockphoti/Rawpixel

Im Rahmen der Ringvorlesung Digitale Gesellschaft war für den 13. November der Vortrag „Kinder und Internet: Aufwachsen in der digitalen Gesellschaft“ von  Jöran Muuß-Merholz vorgesehen. Dieser muss leider ersatzlos ausfallen, da der Referent seine Zusage aus beruflichem Grund nicht aufrechthalten kann. Wegen der gemeinsamen Veranstaltung von Campus Innovation, Konferenztag Studium und Lehre und Jahrestagung des Universitätskollegs wird am 20.11. planmäßig kein Vortrag gehalten. Weiter geht es also am 27.11., und zwar erwartet uns eine Diskussion zum „Digitalen Leben nach NSA“ mit der Datenschutzbeauftragten der Hamburger Hochschulen und leitenden Direktorin der StaBi, Frau Professorin Gabriele Beger, dem Referenten beim Hamburgischen Datenschutzbeauftragten, Dr. Moritz Karg, Herrn Professor Jan Christian Meister und der Rechtsanwältin Nina Diercks.

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Programm der Campus Innovation online

Das Multimedia Kontor Hamburg hat das Programm der Konferenz Campus Innovation veröffentlicht. Hochkarätige Vorträge und interessante Workshops erwarten die Besucher. Bürgermeister Scholz hält eine Keynote. Weiterhin gilt: Da die Tagung von der der UHH mitveranstaltet wird, können Beschäftigte und Studierende der UHH sich kostenlos anmelden.

www.campus-innovation.de

Vizepräsident Fischer und Ökonom Straubhaar zur neuen Hochschulaufgabe Online-Kurse

Die neue Aufgabe der Hamburger Hochschulen, “Online-Kurse” anzubieten, kommentierten in diesem Blog vor kurzem sechs Experten und Praktiker.

Hier folgen nun zwei weitere Stellungnahmen:

Vizepräsident Prof. Dr. Holger Fischer

Vizepräsident Prof. Dr. Holger Fischer

Prof. Dr. Holger Fischer ist seit 2003 Vizepräsident der Universität Hamburg (UHH) für Studium und Lehre. In seiner Funktion trug Fischer entscheidend dazu bei, dass die UHH heute über ein etabliertes und dauerhaft verankertes Netzwerk aus zentralem und dezentralen eLearning-Büros verfügt. Nach seiner aktuellen Amtszeit im Sommer 2014 geht Fischer, dessen wissenschaftlicher Schwerpunkt die finnisch-ugrischen Sprachen sind, in den Ruhestand. Bis Ende 2012 war Fischer Mitglied der Kommission für Studium und Lehre der Hochschulrektorenkonferenz.

Ich halte die in der Novellierung des HmbHG und der LVVO vorgesehenen Regelungen für sehr positiv, weil sie geeignet sind, dem Bereich des eLearnings stärkere Bedeutung beizumessen und dem mit der Vorbereitung und Durchführung von eLearning verbundenen höheren Aufwand Rechnung zu tragen. Meiner Ansicht nach ist die Befürchtung unbegründet, dass das Gesetz hierdurch den Weg vorbereitet, die Präsenzlehre durch eLearning zu ersetzen.Holger Fischer

Prof. Dr. Thomas Straubhaar

Prof. Dr. Thomas Straubhaar

Prof. Dr. Thomas Straubhaar ist Direktor und Sprecher des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hält er den Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftsbeziehungen. Der renommierte Volkswirt befasst sich laufend mit aktuellen sozioökonomischen Entwicklungen, in öffentlichen Diskussionen ist der gebürtige Schweizer daher ein häufig gefragter Experte.

Wieso Online-Angebote für die universitäre Lehre unverzichtbar werden:  Mit rasender Geschwindigkeit haben neue Informations- und Kommunikationstechnologien die Welt der Studierenden verändert. Um es verkürzt auf den Punkt zu bringen: Die jüngere Generation erwirbt sich ihr Wissen weniger durch ‚lesen‘ als durch ’sehen‘. Sie arbeitet sich nicht mehr durch gedruckte (Lehr-)Bücher, sondern durch einzelne multimedial aufgearbeitete Module. Amerikanische Kollegen haben das begriffen. Sie bieten heute zum gedruckten Lehrbuch eine Fülle zusätzlicher Angebote für die Studierenden. Neben elektronisch verfügbaren Foliensätzen gehören Lehrvideos, Übungen und Prüffragen mit Musterantworten, Zugriff zu den Originaldaten hinter den Tabellen, Abbildungen und Grafiken und elektronische Bereitstellung aller Quellen, weiterführender Literatur und aktueller Filmbeiträge dazu. Im Endeffekt brauchen die Studierenden die dezentral an einzelnen Universitäten und Hörsälen erbrachten Lehrangebote gar nicht mehr. Was sie online abrufen können, ist Ausbildung vom Feinsten. Sie haben Zugriff auf Vorlesungen der weltbesten Professor(inn)en, dargeboten mit den modernsten didaktischen Hilfsmitteln und verfügbar gemacht wann und wo sie wollen.

Die Verlagerung der Lehre aus dem Hörsaal ins Internet kann man bedauern. Korrigieren wird sie sich wohl kaum mehr lassen. Eher sollten vermehrt Angebote geschaffen werden, die dem Wandel des Lernverhaltens und den neuen technologischen Möglichkeiten gerecht werden. Gerade um der Konkurrenz nicht das Feld zu überlassen, müssen deutsche Universitäten ihre Online-Angebote massiv ausweiten. Sonst verlieren sie ihre Studierenden an die wie Pilze aus dem Boden schießenden Online-Studiengänge anderer Anbieter. Deshalb folgt die Richtung des vom Hamburger Senat beschlossenen Gesetzentwurfes einer klugen Absicht. Es muss möglich werden, für Studierende Leistungen online zu erbringen und für Lehrende ihre Online-Veranstaltungen an das Deputat anzurechnen. Alles andere hieße die Zeichen der Zeit zu verschlafen und am Ende ohne Studierende aufzuwachen.Thomas Straubhaar

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Sechs Experten und Praktiker kommentieren die neue Hochschulaufgabe “Online-Kurse”

Hamburger Senat macht Online-Lehre zur Hochschulaufgabe

Diskussion um MOOCs erreicht Uni Hamburg

Anmerkung: Herr Fischer und Herr Straubhaar verfassten ihre Kommentare auf Anfrage und für die Veröffentlichung in diesem Blog.

Sechs Experten und Praktiker kommentieren die neue Hochschulaufgabe „Online-Kurse“

Kommentare

© iStockphoto/AtnoYdur

Die zum Herbst bevorstehenden Änderungen des Hamburger Hochschulrechts und der Hype um MOOCs haben das Thema eLearning auch an der Universität Hamburg (UHH) deutlich aufgewertet. Wie werden die Fakultäten mit der Entwicklung umgehen, was beschäftigt Lehrende dabei und welche Merkmale sollten Online-Veranstaltungen haben? Vieles ist noch ungewiss. Lesen Sie hier die Meinungen von sechs Experten und Praktikern.

Prof. Dr. Rolf Schulmeister untersucht als Pädagogikprofessor seit Jahrzehnten die Gestaltungspraxis, die Rahmenbedingungen und die Auswirkungen von eLearning-Aktivitäten an Hochschulen. 2006 verfasste er die erste eLearning-Strategie der UHH. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Schulmeister einen Sammelband zum Phänomen der sogenannten MOOCs.

Prof. Dr. Rolf Schulmeister

Prof. Dr. Rolf Schulmeister

Online-Seminare per Gesetz? Präsenzkurse und Online-Kurse mag man als unterschiedliche Modalitäten des Unterrichtens betrachten. Die Entscheidung für die jeweilige Modalität des Unterrichtens oder ihre Mischung sollte sich nach den Bedürfnissen oder Merkmalen der Studierenden richten, d.h. die Klientel ist ein maßgeblicher Grund für die Wahl der Modalität. Diese Entscheidung fällt ebenso wie die Entscheidung über die Methoden des Unterrichtens unter die bürgerlichen Grundrechte der Lehrfreiheit (und Forschungsfreiheit), die durch Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert sind. Über den Einsatz von Online-Kursen in einem Studiengang kann allenfalls die das Lehrtableau beschließende Fakultät mitreden.

Warum kommt der das Lehrtableau beschließenden Institution ebenfalls eine Funktion bei der Entscheidung über Online-Kurse zu? Sie hat den Lehrbedarf festzustellen und mit dem Tableau abzudecken. Das liegt nicht im Gesichtsfeld des individuellen Lehrenden. Bei der Bedarfsfeststellung können Gründe eine Rolle spielen, auch ein gewisses Angebot an Online-Kursen von den Lehrenden zu verlangen, z.B. wenn die Fakultät oder der Institutsrat aus der Kenntnis ihrer Klientel darauf schließen kann, dass in einem Bereich rein virtuelle Kurse sinnvoll wären. Denn die das Lehrtableau beschließende Institution ist verantwortlich für die Abdeckung des Bedarfs und der Nachfrage nach Lehre. Solche Entscheidungen können notwendig werden, wenn es beispielsweise eine Gruppe Behinderter, eine relevante Gruppe von Teilzeitstudierenden, einen Anteil mobiler (berufstätiger?) Studierender, einen erheblichen Anteil an Studierenden im Auslandssemester oder im Praktikum gibt.

Angesichts dieser Kompetenzverteilungen ist es unverständlich, warum die Forderung nach Online-Kursen im Entwurf eines neuen Hochschulgesetzes in Hamburg überhaupt auftaucht, ganz abgesehen von der Problematik in einem Gesetz zu definieren, wann von einem Online-Kurs gesprochen werden kann. Es kann über Präsenz- oder Onlinemodus nur im Rahmen des üblichen Lehrplanverfahrens entschieden werden. Wo allerdings Regelungsbedarf seitens der Wissenschaftsbehörde besteht, ist die Tatsache, dass Online-Kurse für den Hochschullehrer erheblich mehr Arbeit bedeuten. Eine Kompensation für diese Mehrleistung vorzusehen, wäre ein vernünftiges Vorhaben der zuständigen Behörde.Rolf Schulmeister

Dr. Angela Peetz ist die eLearning-Beauftragte der Universität Hamburg. Sie leitet das beim Vizepräsidenten für Studium und Lehre angesiedelte Zentrale eLearning-Büro. In dieser Funktion engagiert sich Peetz sich seit langem insbesondere für die didaktische Qualifizierung Lehrender und Studierender.

Dr. Angela Peetz

Dr. Angela Peetz

Die anstehende Novellierung von Hamburgischem Hochschulgesetz und LVVO ist – bezogen auf Online-Lehre – umfassend und fördert die Umsetzung moderner Lehr-Lernkonzepte. Für die eLearning-Büros der Universität Hamburg bedeuten diese Änderungen nach der Verstetigung dieser Supportstrukturen durch das Präsidium eine weitere Anerkennung ihrer Leistungen in den vergangenen Jahren.

Für uns folgt nun als nächster Schritt eine noch stärkere Auseinandersetzung zu den Fragen der Qualitätssicherung. Uns ist dabei wichtig, dass bei der Qualität in Präsenzlehre und Online-Lehre nicht unterschiedliche Messlatten angesetzt werden. Beide Formen der Lehre müssen an der Universität Hamburg normaler „Alltag“ werden. Die Universität Hamburg bleibt eine Präsenzuniversität, aber ein angemessener Anteil Online-Lehre bringt methodische Innovation und fördert Studierende auf dem Weg in eine digitalisierte Arbeitswelt. Die meisten Absolventen des Online-Seminars „Virtuelle Kompetenzen –  von eLearner zum eTutor“, das vom Zentralen eLearning-Büro (ZeB) seit 2009 jedes Semester angeboten wird, wünschen sich mehr Online-Lehre in ihrem Studium. Ermöglicht wird dies nun durch die Verpflichtung der Hochschulen im neuen Hochschulrecht, zur Verbreiterung des Angebots in geeigneten Fällen Online-Kurse anzubieten. Zur Umsetzung werden wir als eLearning-Büros Präsidium und Fakultäten dabei strategisch beraten und unterstützen.Angela Peetz

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Hamburger Senat macht Online-Lehre zur Hochschulaufgabe

HamburgischeBuergerschaft

Plenarsaal der Bürgerschaft im Hamburger Rathaus. Wenn die Senatsmehrheit im Landesparlament wie geplant im Sommer 2014 das Gesetz zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts verabschiedet, erhalten die Hochschulen die Aufgabe, Online-Kurse anzubieten. Leistungen, die Studierende online erbringen, sollen anerkannt werden und Online-Veranstaltungen deputatswirksam sein. Foto: Christoph Braun/gemeinfrei

Der vom Hamburger Senat Mitte Januar 2014 beschlossene Gesetzentwurf für eine Reform des Hamburgischen Hochschulrechts sieht Online-Kurse als neue gemeinsame Aufgabe der Hochschulen vor. Zudem sollen Leistungen, die Studierende online erbracht haben, im Rahmen der Studien- und Prüfungsordnungen anerkannt werden. Um das Online-Angebot der Hochschulen zu verbreitern, wird auch die Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) geändert: Lehrende sollen bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung durch Online-Veranstaltungen erfüllen können.

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Senat will Angebot von Online-Kursen an Hamburger Hochschulen gesetzlich verankern

Hamburgs Hochschulen sollen Online-Kurse anbieten und als Studienleistung anerkennen, so der Senat. © 123rf.com

Hamburgs Hochschulen sollen den gesetzlichen Auftrag erhalten, Online-Kurse anzubieten und als Studienleistung anzuerkennen. Foto: © 123rf.com

Vor der geplanten Reform des Hamburgischen Hochschulgesetzes diskutieren viele Universitätsangehörige über den zukünftigen Zuschnitt der Fakultäten und die Entscheidungskompetenzen des Präsidenten. Auch das gerade erst etablierte Netzwerk der eLearning-Büros würde eine Änderung der Fakultätsstruktur betreffen. Für wen wäre ein eLearning-Büro zuständig, wenn sich seine Fakultät tatsächlich in mehrere Fakultäten aufspaltet? Man kann eLearning-Büros ja nicht genauso aufspalten, denn sie haben meist nur eine Leitung und Hilfskräfte. Doch diese Frage ist Zukunftsmusik, und sie stellt sich für viele Services auf der Fakultätsebene. Darum soll es hier auch gar nicht länger gehen. Interessant finde ich heute vielmehr: Im Gesetzentwurf wird erstmals die Bedeutung und das Potenzial von eLearning gewürdigt. Und er regelt auch gleich, dass online erbrachte Studienleistungen anerkannt werden müssen!

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eLearning an Unis

Spiegel Online gibt in dem Beitrag „Studieren online: Anwesenheitspflicht, adé“ einen prägnanten Überblick über die Entwicklung des eLearning an deutschen Hochschulen. Der Artikel skizziert den Status Quo der Verteilung von Materialien über Lernplattformen, greift den Trend sogenannter Massive Open Online Courses (MOOC) auf und benennt einige Beispiele für MOOCs an deutschen Hochschulen.

Videos von Vorträgen der Campus Innovation veröffentlicht

Das Lecture2Go-Team hat Videos der Campus Innovation 2012 und des X. Konferenztags Studium und Lehre veröffentlicht. Die gemeinsame Doppelkonferenz des Multimedia Kontors Hamburg und des Präsidiums der Uni Hamburg hatten im November 2012 mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besucht. Anhand der Aufzeichnungen können zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zum Lehren, der Studienreform und dem Campusmanagement mit digitalen Medien einer Nachbetrachtung unterzogen werden.

Mit ihrer Praxisrelevanz beeindruckte mich die Keynote „Eigenmächtiges Outsourcing„. Darin verdeutlichte der Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Rainer W. Gerling, wie leicht man am Arbeitsplatz den gebotenen Datenschutz, die IT-Sicherheit oder seine dienstliche Schweigepflicht ignoriert, indem man digitale Tools führender Anbieter verwendet.

Die daran anschließende Keynote mit der provokanten Frage im Titel, ob Hochschulen (noch) einen Central Intelligence Officer (CIO) brauchen, hat mich dagegen wenig gefesselt, was IT-Verantwortlichen aber bestimmt anders ging. Da fand ich sogar die darauf folgende Podiumsdiskussion „Öffnung der Hochschulen“ interessanter, die ZEIT-Redakteur Jan-Martin Wiarda erfrischend nassforsch moderierte. Der zweimaligen SPD-Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Prof. Dr. Gesine Schwan, dem Vertreter von CISCO, Christian Korff, und dem Chemnitzer Hochschullehrer aus Südafrika, Prof. Dr. Arnold van Zyl, habe ich gern zugehört.

Zuviel erwartet hatte ich mir von dem Vortrag „Spielerisch und mobil – eLearning erobert neue Nischen im Lerner-Alltag“, und mindestens einem anderen Zuhörer ging es scheinbar ähnlich. Der Kollege machte im Anschluss klipp und klar, dass er sich konkretere Beispiele gewünscht hätte.

Pflicht war für mich der gemeinsame Praxisbericht von der umtriebigen Praktikerin Claudia Bremer (Uni Frankfurt) und Dr. Joachim Wedekind (Leibniz-Institut für Wissensmedien) zum Trendthema „MOOCs„, wobei die Pflicht für mich vor allem darin bestand, mich frühzeitig auf die Abschlusskeynote von Rolf Schulmeister einzustimmen, von dem ich mir tags drauf wieder Grundsatzurteile erwartete. Die er dann ja auch sprach.

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle nur noch die gut gelaunt vorgetragenen Ausführungen unserer StaBi-Direktorin, Prof. Dr. Gabriele Beger, über „Rechtliche Aspekte beim eLearning„.

Konfiguration von Turnitin an der Fakultät fördert Rechtssicherheit

Eine für die Fakultät spezifische Voreinstellung der Plagiatsprüfsoftware Turnitin verhindert zukünftig die dauerhafte Übertragung studentischer Arbeiten in die globale Turnitin-Datenbank. Bisher mussten alle Lehrenden, die Turnitin einsetzen, in jeder „Turnitin-Aufgabe“ eine Einstellung vornehmen, um die von ihnen hochgeladenen Texte lediglich zwischenzuspeichern. Nur so konnten sie dem Urheberrecht und einer entsprechenden Nutzungsrichtlinie an der Fakultät genügen. Das war umständlich und barg Risiken. Aus technischen Gründen ließ sich nicht überprüfen, ob alle Lehrenden die Einstellung vorgenommen hatten. Mit der neuen Voreinstellung, die wir mit dem Anbieter iParadigms vereinbaren konnten, gehört all das der Vergangenheit an.

Screenshot Turnitin-Report