Schlagwort-Archive: Qualität

Qualität und Transparenz im eLearning: Dokumentation des eCamps „eLearning Label“

© UHH/Makarov

© UHH/Makarov

Am 16. April veranstaltete das MMKH in enger Abstimmung mit dem eLearning-Büro der WiSo-Fakultät das eCamp “eLearning Label: Qualitätssicherung und Anreizstrukturen für die digitale Lehre?“. Etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem deutschsprachigen Raum bot die Veranstaltung in der StaBi ein Forum für den Erfahrungsaustausch und die Diskussion. Im Fokus standen Beispiele für eLearning-Labels, die an Hochschulen anderer Bundesländer als Lösungsansatz für die Beschreibung und Qualitätssicherung der Lehre mit digitalen Medien eingeführt wurden. Aufzeichnungen der Veranstaltung sind nun online zugänglich.

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Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen?

Mit der Hamburg Open Online University "sollen lernendenzentrierte und kompetenzorientierte eLearning-Ansätze wie zum Beispiel das Problem Based Learning (PBL) etabliert werden".

Mit der Hamburg Open Online University „sollen
lernendenzentrierte und kompetenzorientierte
eLearning-Ansätze wie zum Beispiel das Problem
Based Learning (PBL) etabliert werden“.

Um Lernangebote für die zukünftige gemeinsame Lernplattform der Hamburger Hochschulen (HOOU) zu entwickeln und zu betreuen, können Lehrende der UHH in Kürze finanzielle Mittel beantragen. Die sechs öffentlichen Hamburger Hochschulen organisieren weitgehend selbständig, wie sie von den 3,7 Milionen Euro die Anteile vergeben, die für die Förderung von Einzelprojekten vorgesehen sind. Hier wie dort dürften Projektideen aber dann als besonders förderungswürdig gelten, wenn sie einer bestimmten didaktischen Leitidee folgen: Der „Lernendenzentrierung“. Doch was darf der gemeine Nicht-Didaktiker darunter verstehen? Der Versuch einer Annäherung.

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Weiterbildung „Train the E-Trainer: Lehre und Kursgestaltung mit dem Internet“

Foto: UHH/Asbeck

Foto: UHH/Asbeck

In wenigen Tagen beginnt die bewährte Hochschulweiterbildung „Train the E-Trainer“ – der Blended Learning-Kurs für alle, die sich für die Erstellung und Betreuung von Online-Kursen qualifizieren möchten. Weitere Details aus der Pressemitteilung der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg:

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Was ist ein „gutes“ eLearning-Angebot? Jetzt Beiträge einreichen für Hamburger eLearning-Magazin #14

Illustration_ComputerarbeitsplatzAn welchen Kriterien orientieren sich Praktiker, um ein „gutes eLearning-Angebot“ zu erarbeiten? Welche Ziele oder Qualitätsverständnisse können bei der Konzeption handlungsleitend sein? Und inwieweit lässt sich Qualität messen? Die kommende Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins widmet sich der Diskussion um „Qualität“ in Lehr-/Lernszenarien mit digitalen Medien. Beiträge können noch bis zum 10. April 2015 eingereicht werden.

Präsidium beschließt neuen Schwerpunktbereich „Digitalisierung von Lehren und Lernen (DLL)“ im IZuLL

Die wissenschaftliche eLearning-Beauftragte der Universität Hamburg, Prof. Dr. Kerstin Mayrberger.  Foto: UHH/Schöttmer

Die neue und erste als Professorin tätige eLearning-Beauftragte der Universität Hamburg, Prof. Dr. Kerstin Mayrberger.
Foto: UHH/Schöttmer

Das bisher bei der Vizepräsidentin für Studium und Lehre angesiedelte Zentrale eLearning-Büro ist kürzlich per Präsidiumsbeschluss in die neue hochschuldidaktische Betriebseinheit der UHH, das IZuLL, integriert worden. Das IZuLL wird zurzeit kommissarisch geleitet von der eLearning-Beauftragten der UHH, Prof. Dr. Kerstin Mayrberger.

In sei­ner Sit­zung am 22.12.2014 hat das Prä­si­di­um die Ein­rich­tung des Schwer­punkt­be­rei­ches „Di­gi­ta­li­sie­rung von Leh­ren und Ler­nen“ (DLL) am In­ter­dis­zi­pli­nä­ren Zen­trum für uni­ver­si­tä­res Leh­ren und Ler­nen (IZuLL) be­schlos­sen und Prof. Dr. Kers­tin Mayr­ber­ger, kom­mis­sa­ri­sche Lei­te­rin des IZuLL, als des­sen wis­sen­schaft­li­che Lei­tung und eLearning-​Be­auf­trag­te der Uni­ver­si­tät ein­ge­setzt. Das bis­he­ri­ge Zen­tra­le eLearning Büro (ZeB) wird in den Schwer­punkt­be­reich „Di­gi­ta­les Leh­ren und Ler­nen“ über­führt.UHH Newsletter Nr. 71 vom Februar 2015

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Braucht Hamburg ein „eLearning-Label“? Vorträge und Diskussion über Modelle zur Qualitätssicherung im eCamp am 16. April

© UHH/Möller

© UHH/Möller

Unter dem Stichwort „Digitalisierung der Hochschullehre“ stehen die Hochschulen vor der Herausforderung, sich mehr denn je mit vermeintlichen Potenzialen des eLearning, aber auch mit diversen Anregungen, Erwartungen und Befürchtungen auseinanderzusetzen. Umso stärker wird die in den vergangenen Jahren häufig problematisierte Frage nach der Qualität der Lehre zur Frage nach dem didaktischen Nutzen der Digitalisierung.

Für die sechs öffentlichen Hochschulen in Hamburg gilt das in besonderem Maße, da sie seit der Änderung des Hochschulrechts im Sommer 2014 die gemeinsame gesetzliche Aufgabe haben, „in geeigneten Fällen“ Online-Kurse anzubieten und online erbrachte Studienleistungen anzuerkennen. Hamburgs Wissenschaftler/innen können bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit sogenannten „Online-Veranstaltungen“ erbringen, und die erstmalige Konzeption solcher Veranstaltungen können die Hochschulen mit einer befristeten Reduktion der individuellen Lehrverpflichtung fördern.

Was sind „Online-Veranstaltungen“ gemäß neuer Lehrverpflichtungsverordnung?

Was „Online-Veranstaltungen“ sein sollen und dürfen, wurde bisher freilich weder im Gesetz, noch von den Hochschulen näher spezifiziert. Klar ist dagegen das didaktische Ziel: Der „Digitalisierungsstrategie der staatlichen Hamburger Hochschulen“ entsprechend, sollen digitale Elemente in der Lehre einer stärkeren „Lernendenzentrierung“ und Problemorientierung dienen.

Sind nun „technische und didaktische Mindeststandards“, deren Einhaltung die Hochschulen ihren Lehrenden gemäß Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) abverlangen dürfen, der Schlüssel für Transparenz, Qualitätssicherung und Anreize in der digitalen Lehre?

Vorträge und Reflexion durch „Discussant“ am 16. April in der StaBi

Ein „eCamp“ am 16. April 2015 bietet ein Forum für den Erfahrungsaustausch rund um das Thema Qualitätssicherung und Anreizstrukturen für die Digitalisierung der Hochschullehre.

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Wer verdient einen Preis für seine Lehre?

© UHH/Ausserhofer

© UHH/Ausserhofer

Sie studieren und kürzlich hat Ihnen eine Lehrveranstaltung besonders gut gefallen? Dann nominieren Sie die Lehrperson für den Hamburger Lehrpreis! Um gute Lehre zu fördern, sucht die Behörde für Wissenschaft und Forschung zusammen mit den Hamburger Hochschulen zum siebten Mal würdige Preisträger für den Hamburger Lehrpreis. Die Auszeichnung soll im Sommer in Form mehrerer Einzelpreise an jeder Fakultät der Uni sowie an den anderen Hochschulen vergeben werden. Nur Studierende dürfen Nominierungen einreichen. Diese sind bis zum 10. April samt Begründung an die Studiendekane der Fakultäten zu richten – an der WiSo-Fakultät ist das Frau Prof. Silke Boenigk. Jurys der Fakultäten, an denen ebenfalls Studierende beteiligt sind, entscheiden dann, wer der Behörde als Preisträger der Fakultät vorgeschlagen wird. Die Gewinner erhalten je 10.000€, die sie wiederum für Ihre Lehre einsetzen können. Nominiert werden sollen „herausragende und innovative Lehrleistungen“. Welche Aspekte genau als preiswürdig angesehen werden und was bei der Nominierung zu beachten ist, sehen Sie auf den Seiten des CampusCenters. Im vergangenen Jahr erhielt Prof. Kai-Uwe Schnapp den Lehrpreis der WiSo-Fakultät für die Förderung der Interaktion in der Vorlesung mit dem mobilen Abstimmungssystem des eLearning-Büros und die Ablösung der Abschlussklausur durch Online-Selbsttests mit Onyx.

Entwurfsmuster für die digitale Hochschullehre: Beispiele und neue Videos zum Thema eLearning-Patterns

eLearning-Patterns skizzieren Lösungen für didaktische Problemstellungen mit eLearning-Elementen

eLearning-Patterns skizzieren Lösungen mit eLearning-Elementen für didaktische Problemstellungen

eLearning-Patterns sollen Lehrenden ermöglichen, bewährte Beispiele für die Lösung didaktischer Herausforderungen kennenzulernen und diese auf die eigene Lehre zu übertragen. Patterns beschreiben eine Lehrsituation oder Rahmenbedingung als Ausgangspunkt, stellen dann einen Lösungsansatz vor und gehen schließlich strukturiert auf Vor- und Nachteile, Stolpersteiene und Beispiele ein. Auch die eLearning-Büros beschreiben auf ihrem gemeinsamen Portal solche didaktischen Entwurfsmuster. Weitere Beispiele finden sich etwa auf e-teaching.org für den Ansatz des Inverted Classroom oder Abstimmungssysteme. Das Multimedia Kontor Hamburg hat dem Thema vor kurzem ein eCamp gewidmet. Drei von vier Expertenvorträgen stehen nun als Video online. So kann man beispielsweise nachverfolgen, warum „Spätzünder“ Prof. Dr. Peter Baumgartner von der Donau-Universität Krems die Idee der eLearning-Patterns nicht mehr so kritisch sieht, wie früher:

Vortragsprogramm und Diskussion über didaktische Muster im eLearning

Patterns skizzieren Lösungen mit eLearning-Elementen für didaktische Herausforderungen

Patterns skizzieren Lösungen mit eLearning-Elementen für didaktische Herausforderungen

Bewährte und übertragbare eLearning-Ansätze für die Bewältigung didaktischer Probleme: So kann man die Entwurfsmuster verstehen, auch „Patterns“ genannt, wie sie beispielsweise das eLearning-Netzwerk auf seinem Portal beschreibt. Die Patterns orientieren sich an klar definierten Zielen, haben sich in der Hochschullehre bewährt und gelten als übertragbar. Das Multimedia Kontor Hamburg veranstaltet am Donnerstag, 25. September 2014, ein sogenanntes eCamp zu den „Baukasten“-Ansätzen: Vier Vorträge mit der Möglichkeit zur Diskussion, von 17-19 Uhr in der StaBi, teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten. Mitveranstalter sind die FH Köln, das ZHW Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, die Staats- und Universitätsbibliothek sowie die eLearning-Büros der Universität Hamburg.

Weitere Informationen auf mmkh.de

 

Hamburger Lehrpreis 2014: eLearning-Aktivitäten an der Universität ausgezeichnet

© Michael Zapf

Senatorin Stapelfeldt mit ausgezeichneten Lehrenden. © Michael Zapf

Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp ist mit dem diesjährigen Hamburger Lehrpreis ausgezeichnet worden. Er erhielt den Einzelpreis der WiSo-Fakultät für zwei digitale Aspekte seiner Lehre: die Förderung der Interaktion in der Vorlesung mit dem mobilen Abstimmungssystem des eLearning-Büros und die Ablösung der Abschlussklausur durch Online-Selbsttests mit Onyx. An den Fakultäten Rechtswissenschaft und MIN wurden die Preise ebenfalls für Lehrveranstaltungen mit eLearning-Elementen vergeben.

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