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Lernplattformen, eModeration, Erklärvideos: kostenlose GTP-Workshops im September

© UHH/Denstorf

Sie lehren an der UHH und möchten im Wintersemester in Ihren Veranstaltungen mehr online machen? Dann empfehlen wir Ihnen hier drei Workshops, die im September in Campusnähe (Schlüterstraße 51) stattfinden und kostenlos sind. Angeboten werden sie vom Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) im Weiterbildungsprogramm HUL – Good Teaching Practice.

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Veranstaltungstipp: Die aktiv betreute interaktive Online-Veranstaltung. Hochschuldidaktische Operationalisierung von § 5 a LVVO

Foto: UHH/Sukhina

Foto: UHH/Sukhina

Der neu eingeführte § 5a der Hamburger Lehrverpflichtungsverordnung erlaubt Lehrpersonen, bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit Online-Veranstaltungen zu erfüllen, sofern sie diese in „interaktiver Form“ durchführen und aktiv betreuen. Diese Bedingungen klingen sinnvoll, aber wie erfüllt man sie konzeptionell? Wie Lehrende der WiSo-Fakultät Online-Veranstaltungen auf ihre Lehrverpflichtung angerechnet bekommen können, ergibt sich aus den Vorgaben des Dekanats, über die hier bereits berichtet wurde. Demnach sollen sie sich mit ihrer zuständigen Programmdirektion abstimmen. Sie sollen ihr anhand eines Betreuungskonzept darlegen, dass sie regelmäßig mit ihren Studierenden interagieren. Hilfestellung für die didaktische Planung verspricht ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Decker (HAW) am kommenden Freitag an der UHH. Decker wird referieren, wie ein Betreuungskonzept im Sinne der LVVO nach einem hochschuldidaktischen Verständnis entwickelt werden kann (Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen der UHH, 7.10.2016, 9-30-10.30h, Schlüterstr. 51, 2. Etage, Raum 2018). Anmeldung erbeten an tobias.schmohl@uni-hamburg.de.

Zulässigkeit und Deputatswirksamkeit der Online-Lehre: Was Lehrende wissen sollten

Die Neufassungen zweier Prüfungsordnungen, die der WiSo-Fakultätsrat Mitte Juni 2016 auf den Weg gebracht hat, erklären es für grundsätzlich zulässig, Lehrveranstaltungen als blended-learning- oder als reine eLearning-Veranstaltungen durchzuführen. Entsprechende Klarstellungen wurden nach dem Fakultätsratsbeschluss in die Prüfungsordnungen für Studiengänge der WiSo-Fakultät mit den Abschlüssen Bachelor of Arts und Master of Arts (B.A./M.A.) aufgenommen. Sie gelten für Studiengänge wie Soziologie, Sozialökonomie und Politikwissenschaft. Zudem bestätigen alle neuen Prüfungsordnungen – also auch die Ordnungen für den Bachelor/Master of Science (B.Sc./M.Sc.) – , dass Prüfungen „in geeigneten Fällen“ mit Unterstützung elektronischer Medien und in elektronischer Dokumentation durchgeführt werden können. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung in Lehre und Lernen sind damit an der WiSo-Fakultät konkreter denn je.

Und doch stellt sich die Frage: Was sollten Lehrende nun wissen?

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Dekanat schafft Klarheit bei der Deputatswirksamkeit von Online-Lehre

Symbol_RednerpultSeit der Novellierung des Hamburger Hochschulrechts im Sommer 2014 können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prinzipiell bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit „Online-Veranstaltungen“ erfüllen. Allerdings regelt der neue § 5a der Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) die Deputatswirksamkeit von „Lehrveranstaltungen, die in interaktiver Form über ein elektronisches Datenfernnetz durchgeführt werden“ nur grundsätzlich. Die LVVO besagt noch nichts über die Zulässigkeit von Online-Veranstaltungen in einem bestimmten Studiengang. Es nützt Lehrenden ja noch nicht viel, Online-Veranstaltungen theoretisch angerechnet zu bekommen, solange diese in ihrem Studiengang gar nicht vorgesehen sind. Daher muss genau genommen zusätzlich die Prüfungsordnung des Studiengangs beachtet werden. Immerhin: In den fachbereichsübergreifenden Prüfungsordnungen der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für Studiengänge mit den Abschlüssen Master of Science (M.Sc.) und Master of Arts (M.A.) sind „E-Learning-Lerneinheiten zur Unterstützung des Lernens durch den Einsatz digitaler Medien“ bereits zulässig. Trotzdem halte ich es für ein wichtiges Signal, dass das Dekanat der WiSo-Fakultät „die Anrechnung von Online- und Blended Learning-Veranstaltungen auf das Lehrdeputat, die auch bisher schon möglich war, aufgrund mehrerer Nachfragen ausdrücklich geregelt“ hat.
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OLAT ermöglicht Bewertung studentischer Arbeiten im Peer Review-Verfahren

Foto von AJC/flickr unter CC-Lizenz

Illustration von AJC/flickr unter CC-Lizenz

Voraussichtlich spielt das RRZ noch vor dem Wintersemester 2015/2016 eine neue OLAT-Version ein. Diese hat eine neue Bewertungsfunktion namens Peer Review. Damit können Lehrende ihren Studierenden einen Rahmen für die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Arbeiten ihrer Kommilitonen geben: „Peer Review ermöglicht das anonyme Beurteilen von eingereichten Aufgaben durch andere Teilnehmer. Aus den Beurteilungen der Teilnehmer entsteht eine Gesamtbewertung für die jeweils eingereichte Aufgabe“. Details auf den Hilfeseiten des Anbieters. Ein offizieller Termin für das OLAT-Update steht noch nicht fest, nach der aktuellen Planung könnte es am 8.10. so weit sein.

Kostenlose Workshops und Vertiefungskurse für Tutoren

Foto: UHH/Khajehcoolacky

Foto: UHH/Khajehcoolacky

Zukünftige Tutorinnen und Tutoren können sich in kostenlosen Workshops bald wieder „das didaktische Handwerkszeug für erfolgreiche Tutorien aneignen“. Das gemeinsame Angebot von IZuLL und Universitätskolleg umfasst ein- bis zweitägige Grundlagenworkshops in der vorlesungsfreien Zeit und Vertiefungskurse während des Semesters. Für den Besuch mehrerer Workshops können Tutorinnen und Tutoren ein Tutorienzertifikat erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website des IZuLL.

Schwerpunkt „Qualität“: Hamburger eLearning-Magazin #14 erschienen

Screenshot_HeLM14Der Schwerpunktbereich „Digitales Lehren und Lernen“ im „Interdisziplinäres Zentrum für universitäres Lehren und Lernen“ (DLL/IZuLL) hat das neue Hamburger eLearning-Magazin veröffentlicht. Das Magazin ist der Frage gewidmet, was „gutes“ eLearning sei („Qualität in Lehr-/Lernszenarien mit digitalen Medien“). Mit dem Themenschwerpunkt befassen sich die Autorinnen und Autoren von zwölf Beiträgen. An mehreren Stellen kommt dabei der Ansatz der Lernendenorientierung zur Geltung, so etwa in dem Text von Christina Schwalbe vom eLearning-Büro der Fakultät für Erziehungswissenschaft. Für sie geht es bei der „Nutzung digitaler Medien als Teil von Lernarrangements“ darum, „eine Infrastruktur zur Kommunikation und Kollaboration bereitzustellen und qualitativ hochwertige Inhalte verfügbar zu machen, die für die Lösung eines Problems und die Erschließung der damit zusammenhängenden Fragestellungen nötig sind.“ Ihr Plädoyer endet mit dem Verweis auf die Hamburg Open Online University (HOOU). Für die HOOU gelte „das oben beschriebene Konzept als oberste Prämisse“; das Projekt sei „als symptomatisch für die Entwicklung zeitgemäßer, digital-basierter Lernangebote anzusehen“ (vgl. S.14-17). Ein zweites Beispiel ist der Beitrag „Lernerorientierung als Qualitätsmaßstab für technisch unterstütztes Lernen und Lehren“ (S.32-35). Darin beschreibt Dr. Julia F.M. Sonnberger das frühere Qualitätsmodell „E-Learning-Label“ der TU Darmstadt. Sonnberger bildete die Idee der Lernerorientierung seinerzeit in Form diverser Qualitätskriterien samt Evaluationsfragen ab.

Fragebogen zum Download: Welche Aspekte der „Lernerorientierung“ stärkt ein bestimmtes eLearning-Angebot?

eLearning-Elemente sollten der "Lernerorientierung" dienen: Dr. Julia Sonnberger konzipierte das eLearning-Label der T.U. Darmstadt. Foto_ UHH/Piotraschke

eLearning-Elemente sollten der „Lernerorientierung“ dienen: Dr. Julia Sonnberger konzipierte das eLearning-Label der T.U. Darmstadt. Foto: UHH/Piotraschke

Ergänzend zu dem Beitrag Die HOOU kommt: Was verstehen wir unter lernendenzentrierten eLearning-Ansätzen? finden Sie hier eine vollständige Dokumentation des Fragebogens, mit dem Lehrende der TU Darmstadt in dem Projekt „E-Learning-Label“ Lehrveranstaltungen mit eLearning-Anteil
beschreiben konnten. Im Mittelpunkt des Fragebogens steht das seinerzeit von Dr. Julia Sonnberger entwickelte Qualitätsverständnis der TU Darmstadt für eLearning-Anteile in Lehrveranstaltungen. Demnach sollten digitale Lernangebote die sogenannte „Lernerorientierung“ stärken. In dem Fragebogen konnten Lehrende angeben, welche Aspekte der Lernerorientierung sie mit ihrem eLearning-Angebot verbessern wollten. Die Angaben der Lehrenden wurden schließlich in die Befragungen der Studierenden zur Lehrevaluationen aufgenommen und verifiziert. So ergaben sich im Zweifelsfall Ansatzpunkte für die Beratung und Qualitätsentwicklung.

Fragebogen_Lernerorientierung_Sonnberger (PDF)

Fragebogen_Lernerorientierung_Sonnberger (Word)

Hamburg Open Online University (HOOU) – Ausschreibung von Fördermitteln und Einladung zur Auftaktveranstaltung

Mit der Hamburg Open Online University "sollen lernendenzentrierte und kompetenzorientierte eLearning-Ansätze wie zum Beispiel das Problem Based Learning (PBL) etabliert werden".

Mit der Hamburg Open Online University „sollen
lernendenzentrierte und kompetenzorientierte
eLearning-Ansätze wie zum Beispiel das Problem
Based Learning (PBL) etabliert werden“.

Lehrende und Studierende der UHH können ab sofort und bis zum 1. Juni 2015 Fördermittel zur Entwicklung von Lernangeboten für die Hamburg Open Online University (HOOU) beantragen. In dieser Ausschreibungsrunde können bis zu 25.000 Euro beantragt werden. Eine weitere Ausschreibung ist für den Herbst 2015 geplant. Lernangebote auf der HOOU werden frei zugänglich sein. Von der Konzeption her sollen sie neben den Inhalten vor allem die Lernenden selbst in den Mittelpunkt stellen. Für Anträge ist das Formular zu verwenden, das auch den detaillierten Ausschreibungstext enthält. Eine offizielle Auftaktveranstaltung für alle Mitglieder der UHH, die sich für die HOOU interessieren, findet statt am 20.5. um 18h im Hörsaal E des Philturms.

Ars Legendi-Preis ausgeschrieben: Höchster deutscher Lehrpreis fokussiert „digitales Lehren und Lernen“

Foto: gratisography.com

Foto: gratisography.com

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz haben zum zehnten Mal den Ars Legendi-Preis ausgeschrieben. Die renommierte Auszeichnung und das Preisgeld in Höhe von 50.000 € gehen in diesem Jahr an eine Lehrperson einer deutschen Hochschule, die „in hervorragender Weise das ‚Digitale Lehren und Lernen‘ anwendet und fördert“. Die vollständige Ausschreibung (PDF) zeigt: Ähnlich wie beispielsweise in der Hamburger Digitalisierungsstrategie mit dem zentralen Element Hamburg Open Online University (HOOU), dürfte bei der Bewertung der Funktion digitaler Medien ein besonderes Augenmerk auf die Lernendenzentrierung  gelegt werden. Nominierungen können von Fakultäten, Fachbereichen oder Studierenden kommen, Lehrende können sich aber auch selbst bewerben. Die Ausschreibung endet am 10. Juli 2015.