Schlagwort-Archive: Nachhaltigkeit

CommSy-Dokumentation wird vereinheitlicht und erhält englische Übersetzung

Screenshot_AGORA-Hilfe

Die AGORA-Dokumentation, die jetzt auch auf englisch vorliegt, soll zukünftig die Basis für einen portalübergreifen Hilfebereich sein.

Eine offizielle und zentral gepflegte Dokumentation für Moderatoren und Teilnehmer aller CommSy-Portale der Uni gibt es bislang nicht. Zwar scheinen die Benutzer des WiSoCommSy mit dem Portal auch so einigermaßen gut klargekommen zu sein. Viele Hilfegesuche gingen jedenfalls nicht ein. Trotzdem ist das Fehlen einer portalübergreifenden Doku natürlich kein befriedigender Zustand. CommSy hat in den vergangenen Jahren immer mehr Funktionen erhalten, deren Existenz und Anwendung sich nicht ohne weiteres erschließen. Man muss schon sowas wie ein Power-User mit autodidaktischer Disziplin sein, um die mittlerweile ziemlich differenzierten Möglichkeiten, die CommSy für die Gestaltung von Online-Aktivitäten bietet, souverän einzusetzen. In den einzelnen CommSy-Portalen entstanden unabhängig voneinander mehrere Online-Hilfebereiche. An der Uni Hamburg soll sich das nun ändern.

Weiterlesen

Link

Wer hat Studierende besonders gefördert, motiviert und unterstützt?

Hamburger Studierende sind aufgerufen, der Claussen-Simon-Stiftung bis zum 30.4. Lehrende zu benennen, die sie besonders gefördert haben. Zehn der genannten Lehrenden will die Stiftung einladen, Projektvorschläge zur Verbesserung der Lehre einzureichen. Die Studierenden sollen die Projektvorschläge online kommentieren können. Ein sogenannter Programmbeirat wählt schließlich drei Projektideen aus, die von der Stiftung mit insgesamt 200.000 € pro Jahr gefördert werden. Mitmachen unter:

www.unserenhochschulen.de

Trendschau: Deutsche Fassung des Horizon Report 2014 veröffentlicht

Das MMKH, das die Ausgaben des Horizon Reports seit 2009 auf deutsch herausgibt, ist ein gemeinsames Unternehmen der Hamburger Hochschulen

Das MMKH, das die Ausgaben des Horizon Reports seit 2009 auf deutsch herausgibt, ist ein gemeinsames Unternehmen der Hamburger Hochschulen

Das Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) hat die deutsche Ausgabe des Horizon Report 2014 veröffentlicht. Der Horizon Report ist die seit 2004 erscheinende Trendschau der eLearning-Branche. Herausgegeben von zwei Zusammenschlüssen amerkanischer Bildungsanbieter, dem New Media Consortium und der Educause Learning Initiative, prophezeit der Bericht Jahr für Jahr, welche technologischen Trends den Bildungsmarkt kurz- und langfristig beeinflussen sollen.

Die Trends und Herausforderungen werden in dieser Ausgabe erstmals ebenso ausführlich behandelt wie die Technologien. Die Technologien werden dadurch in den Kontext von Hochschulpolitik, organisatorischen Fragestellungen und Lehr-/Lernpraxis gestellt. Hochschuleinrichtungen soll durch diese ganzheitliche Betrachtung ein Leitfaden an die Hand gegeben werden, um technische Innovationen und Investitionen strategisch zu planen.Helga Bechmann, MMKH

MOOCs verlieren demnach schon wieder an Bedeutung. Immerhin soll der Hype um die offenen Online-Kurse viele Universitäten dazu gebracht haben, sich stärker mit dem Thema eLearning zu befassen – ähnliches beobachten wir ja gerade in Hamburg. Als besondere Herausforderung gilt in der Publikation die Erhaltung der Relevanz von Hochschulbildung.

Sechs Experten und Praktiker kommentieren die neue Hochschulaufgabe „Online-Kurse“

Kommentare

© iStockphoto/AtnoYdur

Die zum Herbst bevorstehenden Änderungen des Hamburger Hochschulrechts und der Hype um MOOCs haben das Thema eLearning auch an der Universität Hamburg (UHH) deutlich aufgewertet. Wie werden die Fakultäten mit der Entwicklung umgehen, was beschäftigt Lehrende dabei und welche Merkmale sollten Online-Veranstaltungen haben? Vieles ist noch ungewiss. Lesen Sie hier die Meinungen von sechs Experten und Praktikern.

Prof. Dr. Rolf Schulmeister untersucht als Pädagogikprofessor seit Jahrzehnten die Gestaltungspraxis, die Rahmenbedingungen und die Auswirkungen von eLearning-Aktivitäten an Hochschulen. 2006 verfasste er die erste eLearning-Strategie der UHH. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Schulmeister einen Sammelband zum Phänomen der sogenannten MOOCs.

Prof. Dr. Rolf Schulmeister

Prof. Dr. Rolf Schulmeister

Online-Seminare per Gesetz? Präsenzkurse und Online-Kurse mag man als unterschiedliche Modalitäten des Unterrichtens betrachten. Die Entscheidung für die jeweilige Modalität des Unterrichtens oder ihre Mischung sollte sich nach den Bedürfnissen oder Merkmalen der Studierenden richten, d.h. die Klientel ist ein maßgeblicher Grund für die Wahl der Modalität. Diese Entscheidung fällt ebenso wie die Entscheidung über die Methoden des Unterrichtens unter die bürgerlichen Grundrechte der Lehrfreiheit (und Forschungsfreiheit), die durch Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert sind. Über den Einsatz von Online-Kursen in einem Studiengang kann allenfalls die das Lehrtableau beschließende Fakultät mitreden.

Warum kommt der das Lehrtableau beschließenden Institution ebenfalls eine Funktion bei der Entscheidung über Online-Kurse zu? Sie hat den Lehrbedarf festzustellen und mit dem Tableau abzudecken. Das liegt nicht im Gesichtsfeld des individuellen Lehrenden. Bei der Bedarfsfeststellung können Gründe eine Rolle spielen, auch ein gewisses Angebot an Online-Kursen von den Lehrenden zu verlangen, z.B. wenn die Fakultät oder der Institutsrat aus der Kenntnis ihrer Klientel darauf schließen kann, dass in einem Bereich rein virtuelle Kurse sinnvoll wären. Denn die das Lehrtableau beschließende Institution ist verantwortlich für die Abdeckung des Bedarfs und der Nachfrage nach Lehre. Solche Entscheidungen können notwendig werden, wenn es beispielsweise eine Gruppe Behinderter, eine relevante Gruppe von Teilzeitstudierenden, einen Anteil mobiler (berufstätiger?) Studierender, einen erheblichen Anteil an Studierenden im Auslandssemester oder im Praktikum gibt.

Angesichts dieser Kompetenzverteilungen ist es unverständlich, warum die Forderung nach Online-Kursen im Entwurf eines neuen Hochschulgesetzes in Hamburg überhaupt auftaucht, ganz abgesehen von der Problematik in einem Gesetz zu definieren, wann von einem Online-Kurs gesprochen werden kann. Es kann über Präsenz- oder Onlinemodus nur im Rahmen des üblichen Lehrplanverfahrens entschieden werden. Wo allerdings Regelungsbedarf seitens der Wissenschaftsbehörde besteht, ist die Tatsache, dass Online-Kurse für den Hochschullehrer erheblich mehr Arbeit bedeuten. Eine Kompensation für diese Mehrleistung vorzusehen, wäre ein vernünftiges Vorhaben der zuständigen Behörde.Rolf Schulmeister

Dr. Angela Peetz ist die eLearning-Beauftragte der Universität Hamburg. Sie leitet das beim Vizepräsidenten für Studium und Lehre angesiedelte Zentrale eLearning-Büro. In dieser Funktion engagiert sich Peetz sich seit langem insbesondere für die didaktische Qualifizierung Lehrender und Studierender.

Dr. Angela Peetz

Dr. Angela Peetz

Die anstehende Novellierung von Hamburgischem Hochschulgesetz und LVVO ist – bezogen auf Online-Lehre – umfassend und fördert die Umsetzung moderner Lehr-Lernkonzepte. Für die eLearning-Büros der Universität Hamburg bedeuten diese Änderungen nach der Verstetigung dieser Supportstrukturen durch das Präsidium eine weitere Anerkennung ihrer Leistungen in den vergangenen Jahren.

Für uns folgt nun als nächster Schritt eine noch stärkere Auseinandersetzung zu den Fragen der Qualitätssicherung. Uns ist dabei wichtig, dass bei der Qualität in Präsenzlehre und Online-Lehre nicht unterschiedliche Messlatten angesetzt werden. Beide Formen der Lehre müssen an der Universität Hamburg normaler „Alltag“ werden. Die Universität Hamburg bleibt eine Präsenzuniversität, aber ein angemessener Anteil Online-Lehre bringt methodische Innovation und fördert Studierende auf dem Weg in eine digitalisierte Arbeitswelt. Die meisten Absolventen des Online-Seminars „Virtuelle Kompetenzen –  von eLearner zum eTutor“, das vom Zentralen eLearning-Büro (ZeB) seit 2009 jedes Semester angeboten wird, wünschen sich mehr Online-Lehre in ihrem Studium. Ermöglicht wird dies nun durch die Verpflichtung der Hochschulen im neuen Hochschulrecht, zur Verbreiterung des Angebots in geeigneten Fällen Online-Kurse anzubieten. Zur Umsetzung werden wir als eLearning-Büros Präsidium und Fakultäten dabei strategisch beraten und unterstützen.Angela Peetz

Weiterlesen

Studierende bewerten Clicker mehrheitlich positiv

Foto_Clicker_HerausgabeWas halten Studierende, in deren Vorlesung Clicker eingesetzt wurden, eigentlich von dem Abstimmungssystem? Aus 14 Vorlesungen, in denen Studierenden dazu ihre Meinung abgeben konnten, liegen dem eLearning-Büro Befragungsergebnisse vor. Den Daten früherer Semester konnten wir nun neue Zahlen hinzufügen. Damit liegen Antworten von rund 1150 Studierenden vor. Weiterhin überwiegt die Zustimmung zu dem Classroom Response System deutlich.

Weiterlesen

Hamburger Senat macht Online-Lehre zur Hochschulaufgabe

HamburgischeBuergerschaft

Plenarsaal der Bürgerschaft im Hamburger Rathaus. Wenn die Senatsmehrheit im Landesparlament wie geplant im Sommer 2014 das Gesetz zur Weiterentwicklung des Hochschulrechts verabschiedet, erhalten die Hochschulen die Aufgabe, Online-Kurse anzubieten. Leistungen, die Studierende online erbringen, sollen anerkannt werden und Online-Veranstaltungen deputatswirksam sein. Foto: Christoph Braun/gemeinfrei

Der vom Hamburger Senat Mitte Januar 2014 beschlossene Gesetzentwurf für eine Reform des Hamburgischen Hochschulrechts sieht Online-Kurse als neue gemeinsame Aufgabe der Hochschulen vor. Zudem sollen Leistungen, die Studierende online erbracht haben, im Rahmen der Studien- und Prüfungsordnungen anerkannt werden. Um das Online-Angebot der Hochschulen zu verbreitern, wird auch die Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) geändert: Lehrende sollen bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung durch Online-Veranstaltungen erfüllen können.

Weiterlesen

Studierende! Aufgepasst und mitgemacht!

© G. Vykruta

© G. Vykruta

In gleich vier Angelegenheit haben Studierende der Universität Hamburg jetzt die Möglichkeit, ihrer Meinung Geltung zu verschaffen. Es geht um

  1. Ihre Meinung rund um Lecture2Go-Videos und das Videoportal (zur Befragung);
  2. die Suche nach der besten Tutorin oder dem besten Tutoren für den erstmals ausgeschriebenen Tutorienpreis;
  3. die Suche nach der oder dem besten Lehrenden zur Nominierung für den diesjährigen Hamburger Lehrpreis;
  4. die Frage an Moderatorinnen und Moderatoren von Räumen im WiSoCommSy, wie sie ihre Räume einsetzen (zur Befragung, Zugangsschlüssel: Studium2014).

Baukasten: Befragungen zur Evaluation von eLearning-Angeboten

Screen_BefragungWie beurteilen die Studierenden ein bestimmtes eLearning-Angebot? Worin sehen sie den größten Nutzen und empfinden sie eine technische Anforderung als hinderlich? Rückmeldungen von Studierenden verhelfen uns vermutlich am besten dazu, den Nutzen digitaler Lernmedien zu überprüfen und erforderlichenfalls zu erhöhen.

Um aussagekräftig zu sein, müssen Befragungen zur Evaluation von eLearning-Angeboten natürlich Aspekte fokussieren, die herkömmliche Lehrveranstaltungsevaluationen nicht abdecken.

Als Grundlage für individuelle eLearning-Evaluationen wurde bereits vor Jahren am Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin ein Fragebogenbaukasten entwickelt. Diesen bietet das hiesige eLearning-Netzwerk – mit freundlicher Genehmigung der Berliner Kolleginnen und Kollegen – hier auch den Lehrenden der Universität Hamburg an.

Weiterlesen

Online-Seminar „Virtuelle Kompetenzen“ – vom 14.-18.10. in STiNE anmelden!

Sie studieren und interessieren sich für das weite Feld des Lehrens und Lernens mit digitalen Plattformen und Werkzeugen? Dann ist diese Lehrveranstaltung vielleicht das Richtige für Sie: „Virtuelle Kompetenzen I – Vom eLearner zum eTutor„. Anmeldungen sind möglich vom 14.-18.10. in STiNE. Informieren können Sie sich am 16.10. in Raum 304 im RRZ. Leiterin des Kurses, der überwiegend auf OLAT stattfindet, ist die eLearning-Beauftragte der UHH, Dr. Angela Peetz.