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Braucht Hamburg ein „eLearning-Label“? Vorträge und Diskussion über Modelle zur Qualitätssicherung im eCamp am 16. April

© UHH/Möller

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Unter dem Stichwort „Digitalisierung der Hochschullehre“ stehen die Hochschulen vor der Herausforderung, sich mehr denn je mit vermeintlichen Potenzialen des eLearning, aber auch mit diversen Anregungen, Erwartungen und Befürchtungen auseinanderzusetzen. Umso stärker wird die in den vergangenen Jahren häufig problematisierte Frage nach der Qualität der Lehre zur Frage nach dem didaktischen Nutzen der Digitalisierung.

Für die sechs öffentlichen Hochschulen in Hamburg gilt das in besonderem Maße, da sie seit der Änderung des Hochschulrechts im Sommer 2014 die gemeinsame gesetzliche Aufgabe haben, „in geeigneten Fällen“ Online-Kurse anzubieten und online erbrachte Studienleistungen anzuerkennen. Hamburgs Wissenschaftler/innen können bis zu 25% ihrer Lehrverpflichtung mit sogenannten „Online-Veranstaltungen“ erbringen, und die erstmalige Konzeption solcher Veranstaltungen können die Hochschulen mit einer befristeten Reduktion der individuellen Lehrverpflichtung fördern.

Was sind „Online-Veranstaltungen“ gemäß neuer Lehrverpflichtungsverordnung?

Was „Online-Veranstaltungen“ sein sollen und dürfen, wurde bisher freilich weder im Gesetz, noch von den Hochschulen näher spezifiziert. Klar ist dagegen das didaktische Ziel: Der „Digitalisierungsstrategie der staatlichen Hamburger Hochschulen“ entsprechend, sollen digitale Elemente in der Lehre einer stärkeren „Lernendenzentrierung“ und Problemorientierung dienen.

Sind nun „technische und didaktische Mindeststandards“, deren Einhaltung die Hochschulen ihren Lehrenden gemäß Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO) abverlangen dürfen, der Schlüssel für Transparenz, Qualitätssicherung und Anreize in der digitalen Lehre?

Vorträge und Reflexion durch „Discussant“ am 16. April in der StaBi

Ein „eCamp“ am 16. April 2015 bietet ein Forum für den Erfahrungsaustausch rund um das Thema Qualitätssicherung und Anreizstrukturen für die Digitalisierung der Hochschullehre.

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Wer verdient einen Preis für seine Lehre?

© UHH/Ausserhofer

© UHH/Ausserhofer

Sie studieren und kürzlich hat Ihnen eine Lehrveranstaltung besonders gut gefallen? Dann nominieren Sie die Lehrperson für den Hamburger Lehrpreis! Um gute Lehre zu fördern, sucht die Behörde für Wissenschaft und Forschung zusammen mit den Hamburger Hochschulen zum siebten Mal würdige Preisträger für den Hamburger Lehrpreis. Die Auszeichnung soll im Sommer in Form mehrerer Einzelpreise an jeder Fakultät der Uni sowie an den anderen Hochschulen vergeben werden. Nur Studierende dürfen Nominierungen einreichen. Diese sind bis zum 10. April samt Begründung an die Studiendekane der Fakultäten zu richten – an der WiSo-Fakultät ist das Frau Prof. Silke Boenigk. Jurys der Fakultäten, an denen ebenfalls Studierende beteiligt sind, entscheiden dann, wer der Behörde als Preisträger der Fakultät vorgeschlagen wird. Die Gewinner erhalten je 10.000€, die sie wiederum für Ihre Lehre einsetzen können. Nominiert werden sollen „herausragende und innovative Lehrleistungen“. Welche Aspekte genau als preiswürdig angesehen werden und was bei der Nominierung zu beachten ist, sehen Sie auf den Seiten des CampusCenters. Im vergangenen Jahr erhielt Prof. Kai-Uwe Schnapp den Lehrpreis der WiSo-Fakultät für die Förderung der Interaktion in der Vorlesung mit dem mobilen Abstimmungssystem des eLearning-Büros und die Ablösung der Abschlussklausur durch Online-Selbsttests mit Onyx.

Ein Jahresrückblick: #digitalisierung @hamburg

Eine internationale Gruppe von Personen sitzt an einem Tisch und kommuniziert oder diskutiert mit oder über digitale Medien

Foto: iStockphoto / Rawpixel

Im Wissenschaftsjahr 2014 „Die Digitale Gesellschaft“ und nach dem Hype um MOOCs sehen sich die Hochschulen in Deutschland Diskussionen um die „Digitalisierung der Lehre“ ausgesetzt. Das Schlagwort  „E-Learning“ ist dadurch zwar nicht salonfähiger geworden, im Gegenteil; der Begriff erscheint vielen überholt. Doch die Sache, die er benennt, gerät dafür umso mehr in den Blick. Denjenigen, die sich irgendwie mit dem Einsatz digitaler Medien in der Hochschule befassen, hat die Digitalisierungsdiskussion zweifellos mehr Aufmerksamkeit verschafft, ihr Tun gewissermaßen sogar aufgewertet. In Hamburg wird die Digitalisierung der Hochschulen anscheinend besonders entschlossen betrieben. Das Landesparlament verabschiedete rechtliche Rahmenbedingungen für Online-Lehrveranstaltungen. Hamburgs Bürgermeister verkündete die Grundzüge einer Digitalisierungsstrategie mit einer „Hamburg Open Online University“, für die 3,5 Millionen Euro bis 2016 zur Verfügung stehen. Die Universität benennt eine Professorin zur eLearning-Beauftragten. Und – aber das ist wohl nur eines meiner persönlichen Digitalisierungshighlights – das eLearning-Büro der WiSo-Fakultät hat wieder einen Techniker!

Hier eine Chronik der Ereignisse – bestimmt unvollständig und in Teilen garantiert subjektiv.

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3,5 Mio. € für „Hamburg Open Online University“: Bürgermeister Scholz skizziert Digitalisierungsstrategie der Hochschulen

Bürgermeister Olaf Scholz bei seiner Rede auf der "Campus Innovation".

Bürgermeister Olaf Scholz bei seiner Rede auf der „Campus Innovation“.

Bürgermeister Olaf Scholz hat die Gründzüge einer Digitalisierungsstrategie für die Hamburger Hochschulen vorgestellt. In einer Rede auf der Konferenz des Multimedia Kontors und der Universität Hamburg, „Campus Innovation“, sprach er am Freitag von der Idee einer Plattform, auf der eLearning-Angebote aller öffentlichen Hochschulen der Stadt veröffentlicht werden. Die Angebote der „Hamburg Open Online University“, so der Arbeitstitel, sollen frei von Zugangsbeschränkungen sein und so von allen Interessierten genutzt werden können. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts will der Senat in den Jahren 2015 und 2016 für das Vorhaben 3,5 Milionen Euro aufbringen. Die Ziele der Strategie liegen nach Darstellung des Bürgermeisters in der Steigerung der Qualität von Studium und Lehre, der Öffnung des Zugangs zur Hochschulbildung und der Präsentation des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts.

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4. eLearning-Förderprogramm: Erhalten Sie bis zu 5.000€ für die Entwicklung frei zugänglicher Lernmedien

Illustration_Foerderung_OERFür die vierte Durchführung eines eLearning-Förderprogramms stehen an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und an der Fakultät für Betriebswirtschaft insgesamt 20.000€ zur Verfügung, die hiermit ausgeschrieben werden. Lehrende können bis zu 5.000€ für die Entwicklung digitaler Bildungsmedien erhalten. Die Medien sollen nach ihrer Fertigstellung allen Interessierten zugänglich gemacht werden können.

Ziele der Förderung

Das Förderprogramm soll Lehrende bei der Umsetzung von didaktischen Konzepten unterstützen, in denen digitale Medien ein Kernelement darstellen. Die Förderbedigung des freien Zugangs zu den Medien zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit der Ergebnisse sicherzustellen und das Angebot sogenannter „Open Educational Ressources (OER)“ zu erweitern.

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Link

Programm der Campus Innovation online

Das Multimedia Kontor Hamburg hat das Programm der Konferenz Campus Innovation veröffentlicht. Hochkarätige Vorträge und interessante Workshops erwarten die Besucher. Bürgermeister Scholz hält eine Keynote. Weiterhin gilt: Da die Tagung von der der UHH mitveranstaltet wird, können Beschäftigte und Studierende der UHH sich kostenlos anmelden.

www.campus-innovation.de

Keynote des Bürgermeisters zur Digitalisierung: Jetzt kostenlos zur Campus Innovation anmelden!

Abbildung_Campus_Innovation_14Es ist wieder soweit, die alljährliche Campus Innovation steht an: Hochkarätige Vorträge und interessante Workshops, der angenehme Veranstaltungsort und die wunderbare Verpflegung werden die Konferenz zur IT-gestützten Modernisierung der Hochschule auch 2014 wieder zu einem äußerst beliebten Branchentreff machen. Für Vertreter der Hamburger Hochschulen dürfte interessant werden, welche Botschaft ihnen der Erste Bürgermeister und die Wissenschaftssenatorin mitbringen, die sich für eine Keynote (Scholz) und ein Grußwort (Stapelfeldt) angekündigt haben. Da die Tagung vom Multimedia Kontor Hamburg, einem gemeinsamen Unternehmen der Hamburger Hochschulen, und der UHH veranstaltet wird, können Beschäftigte und Studierende der UHH sich kostenlos anmelden.

Informationen, Programm und Anmeldung unter www.campus-innovation.de

Ringvorlesung zum Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft

Symbolbild: Internationale Gruppe von Menschen nutzt Social Media

Foto: iStockphoti/Rawpixel

Wie können wir Technologien effektiv nutzen und gleichzeitig unsere Daten schützen? Welche Kompetenzen brauchen Kinder und Jugendliche, um selbstbestimmt und sicher das Internet nutzen zu können? Wohin geht die digitale Entwicklung beispielsweise in der medizinischen Versorgung? Und was sind die allgemeinen Zukunftstrends? Anlässlich des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufenen Wissenschaftsjahrs 2014 – Die digitale Gesellschaft veranstaltet das erweiterte eLearning-Netzwerk der Universität Hamburg eine Ringvorlesung. Expertinnen und Experten referieren und diskutieren immer donnerstags über die Durchdringung unseres Alltags durch digitale Phänomene.

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Barrierefreiheit und eLearning: Einreichungen für eLearning-Magazin bis 10. Oktober

Wie sind eLearning-Angebote zu gestalten, damit jede und jeder sie nutzen kann? Foto: iStock/karelnoppe

Wie sind eLearning-Angebote zu gestalten, damit jede und jeder sie nutzen kann? Foto: iStock/karelnoppe

Die kommende Ausgabe des Hamburger eLearning-Magazins wird der Frage nachgehen, inwieweit und unter welchen Bedingungen  eLearning-Angebote dazu beitragen können, Menschen mit körperlichen Einschränkungen den Zugang zu Lehrveranstaltungen und Lerninhalten zu erleichtern. Einreichfrist für das Heft mit dem Titel „Barrierefreies eLearning – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ ist der 10. Oktober 2014. Weitere Details im Call.