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StuReSy installieren: So lassen Sie Studierende mit Clickern oder Smartphones an anonymen Abstimmungen und Tests teilnehmen

Anmerkung vom 24.09.2018: Dieser Beitrag ist überholt. Leider war es uns nicht möglich, die Grundlage für einen verlässlichen Betrieb von StuReSy an der UHH zu schaffen. Unser StuReSy-Server steht daher nicht länger zur Verfügung. Sie können entweder den StuReSy-Server von Github herunterladen und auf eigenem Webspace installieren. Oder Sie schauen sich ARSnova an.

Um in Vorlesungen anonyme Abstimmungen, Befragungen und Selbsttests durchzuführen und die Ergebnisse sofort am Präsentationsrechner darzustellen, stehen Ihnen an der UHH drei Systeme zur Verfügung:

  1. Foto_Clicker_icueDie 2010 an der WiSo-Fakultät eingeführten Clicker. Davon können Lehrende in den eLearning-Büros der Fakultäten WiSo und MIN rund 2.500 Stück ausleihen. Das Standardmodell iCue des Herstellers H-ITT ermöglicht die Beantwortung von Einfach-Auswahlfragen (Single Choice). Das Modell iCue Pro, von dem der Fachbereich VWL 500 Stück besitzt, erlaubt zusätzlich Fragen nach Begriffen oder rationalen Zahlen. Bei diesem Modell muss vor der erfolgreichen Stimmabgabe der richtige Fragetyp ausgewählt werden. So lassen sich Clicker von Typ iCue Pro  nicht ganz so einfach bedienen wie die des Standardmodells iCue.
  2. Die freie Software StuReSy. Sie ermöglicht den Studierenden, Ihre Fragen mit dem Smartphone oder Tablet-Computer auf einer dafür optimierten Internetseite zu beantworten, dem StuReSy-Testserver unter www.uni-hamburg.de/sturesy. Um eine Abstimmung durchzuführen, müssen Sie auf Ihren Präsentationsrechner eine Software installieren, den Client von StuReSy. Das Besondere: StuReSy kann Antworten, die mit den Clickern abgegeben werden, ebenfalls erfassen. Wenn Sie diese Doppelfunktion nutzen, können Sie allerdings nur Einfach-Auswahlfragen (Single Choice) stellen –  so wie mit dem Standardmodell der Clicker. Screenshot_Server_HomeLassen Sie die Clicker dagegen außen vor und setzen allein auf StuReSy, dann können Sie zusätzlich Mehrfach-Auswahlfragen (Multiple Choice) und offene Fragen (nach einem Begriff oder einer Zahl) stellen. Randnotiz: Sowohl für die Durchführung, als auch für die Teilnahme an Befragungen existieren Prototypen von Apps; diese haben sich bisher aber nicht durchgesetzt.
  3. Zusätzlich hat das Teilprojekt 43 des Universitätskollegs (UK) in Zusammenarbeit mit dem Schwerpunktbereich DLL im HUL Anfang 2015 einen Testbetrieb des Systems PINGO aufgenommen. PINGO wird an der Uni Paderborn entwickelt und bietet noch einige Funktionen mehr als StuReSy. Positiv: PINGO erfordert keine Software-Installation für die Durchführung von Abstimmungen. Dafür kann PINGO die Clicker nicht einbeziehen. Daher muss hier jede und jeder Teilnehmer/in ein eigenes internetfähiges Gerät einsetzen, um an einer Abstimmung teilnehmen zu können. PINGO @ UHH wurde mittlerweile eingestellt, auf den Projektseiten der Uni Paderborn kann es noch genutzt werden.

Die folgende Anleitung behandelt StuReSy. Sie erfahren,

  • wo Sie den Client herunterladen können und wie einfach Sie ihn auf Ihrem Präsentationsrechner installieren,
  • welche Einstellungen Sie am Client vornehmenmüssen, um den StuReSy-Server der UHH zu benutzen,
  • wie Sie Ihre persönliche Vorlesungs-ID erhalten und im Client abspeichern,
  • wo und wie Sie das H-ITT-Plugin herunterladen und installieren, damit Ihre Studierenden wahlweise auch per Clicker abstimmen können,
  • wie Sie Ihre erste Befragung vorbereiten und durchführen.

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eLearning an Unis

Spiegel Online gibt in dem Beitrag „Studieren online: Anwesenheitspflicht, adé“ einen prägnanten Überblick über die Entwicklung des eLearning an deutschen Hochschulen. Der Artikel skizziert den Status Quo der Verteilung von Materialien über Lernplattformen, greift den Trend sogenannter Massive Open Online Courses (MOOC) auf und benennt einige Beispiele für MOOCs an deutschen Hochschulen.

Hamburger eLearning-Magazin zum Schwerpunkt Mobile Learning erschienen

Abbildung_HeLM_Mobile-LearningDas Zentrale eLearning-Büro hat das neunte Hamburger eLearning-Magazin veröffentlicht. Das Magazin  umfasst 79 Seiten und kann wie immer kostenlos herunter geladen werden. Es enthält 19 Beiträge zum Themenschwerpunkt der aktuellen Ausgabe, Mobile Learning. Darunter ist auch ein Beitrag über das Abstimmsystem StuReSy (S. 59ff.). Sehr interessant finde ich den Ansatz der Kollegen vom eLearning-Büro der MIN-Fakultät, Support-Seiten über eLearning-Hardware konsequent für Mobilgeräte zu optimieren und die Seiten dann per Kurz-URLs und QR-Codes auf Aufklebern an den Geräten zugänglich zu machen (S. 56ff.). Gespannt bin ich auf die weitere Entwicklung, wie OLAT (S. 54f.) und CommSy (S. 52f.) aufs Smartphone gebracht werden. Außerdem für Fakultätsmitglieder der WiSo interessant: Im allgemeinen Teil des Magazins berichten zwei Kollegen aus der Politikwissenschaft von ihren Erfahrungen mit OLAT (S. 11ff.). Beiträge für das nächste Magazin, das den Schwerpunkt auf die Geisteswissenschaften legt, können bis Mitte April eingereicht werden.

Videos von Vorträgen der Campus Innovation veröffentlicht

Das Lecture2Go-Team hat Videos der Campus Innovation 2012 und des X. Konferenztags Studium und Lehre veröffentlicht. Die gemeinsame Doppelkonferenz des Multimedia Kontors Hamburg und des Präsidiums der Uni Hamburg hatten im November 2012 mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besucht. Anhand der Aufzeichnungen können zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zum Lehren, der Studienreform und dem Campusmanagement mit digitalen Medien einer Nachbetrachtung unterzogen werden.

Mit ihrer Praxisrelevanz beeindruckte mich die Keynote „Eigenmächtiges Outsourcing„. Darin verdeutlichte der Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragte der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Rainer W. Gerling, wie leicht man am Arbeitsplatz den gebotenen Datenschutz, die IT-Sicherheit oder seine dienstliche Schweigepflicht ignoriert, indem man digitale Tools führender Anbieter verwendet.

Die daran anschließende Keynote mit der provokanten Frage im Titel, ob Hochschulen (noch) einen Central Intelligence Officer (CIO) brauchen, hat mich dagegen wenig gefesselt, was IT-Verantwortlichen aber bestimmt anders ging. Da fand ich sogar die darauf folgende Podiumsdiskussion „Öffnung der Hochschulen“ interessanter, die ZEIT-Redakteur Jan-Martin Wiarda erfrischend nassforsch moderierte. Der zweimaligen SPD-Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Prof. Dr. Gesine Schwan, dem Vertreter von CISCO, Christian Korff, und dem Chemnitzer Hochschullehrer aus Südafrika, Prof. Dr. Arnold van Zyl, habe ich gern zugehört.

Zuviel erwartet hatte ich mir von dem Vortrag „Spielerisch und mobil – eLearning erobert neue Nischen im Lerner-Alltag“, und mindestens einem anderen Zuhörer ging es scheinbar ähnlich. Der Kollege machte im Anschluss klipp und klar, dass er sich konkretere Beispiele gewünscht hätte.

Pflicht war für mich der gemeinsame Praxisbericht von der umtriebigen Praktikerin Claudia Bremer (Uni Frankfurt) und Dr. Joachim Wedekind (Leibniz-Institut für Wissensmedien) zum Trendthema „MOOCs„, wobei die Pflicht für mich vor allem darin bestand, mich frühzeitig auf die Abschlusskeynote von Rolf Schulmeister einzustimmen, von dem ich mir tags drauf wieder Grundsatzurteile erwartete. Die er dann ja auch sprach.

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle nur noch die gut gelaunt vorgetragenen Ausführungen unserer StaBi-Direktorin, Prof. Dr. Gabriele Beger, über „Rechtliche Aspekte beim eLearning„.

StuReSy: Die Entwicklung der freien Software für Abstimmungen im Hörsaal

Symbol des Student Response Systems der Uni Hamburg, StuReSyAnmerkung vom 24.09.2018: Leider war es uns nicht möglich, die Grundlage für einen verlässlichen Betrieb von StuReSy an der UHH zu schaffen. Unser StuReSy-Server steht daher nicht länger zur Verfügung. Sie können entweder den StuReSy-Server von Github herunterladen und auf eigenem Webspace installieren. Oder Sie schauen sich ARSnova an.

StuReSy, die Software für anonymes Feedback und Selbsttests per Smartphone in Vorlesungen, kann jetzt in einer neuen Version kostenlos heruntergeladen werden. Der Entwickler, Informatikstudent Wolf Posdorfer, veröffentlichte gestern nicht nur einen überarbeiteten StuReSy-Client, sondern auch neue Server-Files. Diese haben wir auf dem StuReSy-Referenzserver der Uni bereits eingespielt. Doch das Software-Projekt entwickelt sich in vielerlei Hinsicht dynamisch.

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