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Erfahrungsbericht publiziert: Abstimmungssysteme an der Universität Hamburg

Im September 2017 fand im Rahmen der Doppelkonferenz der Fachgesellschaften DeLFI und GMW in Chemnitz ein Workshop über Audience Response Systems (ARS) statt, also über Abstimmungssysteme wie Clicker, StuReSy, PINGO oder ARSnova. Da wir eLearning-Büros seit der Einführung von Clickern an der UHH im Jahr 2010 vielfältige Erfahrungen mit ARS gesammelt haben, reichte ich einen Erfahrungsbericht ein. Dieser Beitrag wurde angenommen und kürzlich – aufgrund persönlicher Umstände unter den Workshop-Chairmen verspätet – veröffentlicht. In dem Workshopbeitrag stelle ich das Angebot an Abstimmungssystemen an der UHH vor, fasse aus der Perspektive einer Servicestelle Erfahrungen zusammen und diskutiere, inwieweit sich Anforderungen an eine überregionale Lösung ergeben (was eine Leitfrage des Workshops war). Mittlerweile ist der Beitrag ein wenig veraltet, denn erstens hat die im Beitrag thematisierte Eigenentwicklung StuReSy wohl definitiv keine Zukunft mehr. Zweitens hat sich infolge einer gemeinsamen Initiative der eLearning-Büros (und hier allen voran Michael Heinecke aus der MIN-Fakultät) mit dem operativen Leiter des DLL @ HUL mittlerweile eine ARS-Perspektive ergeben; die hätte sich in einem deutlich optimistischeren Beitragstitel niedergeschlagen, wäre sie vor einem Jahr schon spruchreif gewesen: www.arsnova.uni-hamburg.de (dazu hier in Kürze mehr). Hier nun der Beitrag:

Das verflixte siebente Jahr. ARS an der Universität Hamburg in der Sackgasse? In: Joint Proceedings of the Pre-Conference Workshops of DeLFI and GMW 2017, hrsg. v. C. Ullrich u. M. Wessner, Chemnitz, online 2018 

Responsive Design: Darstellung von Tests auf den Lernplattformen wird für Tablets und Smartphones optimiert

Abbildung_Smartphone_ResponsiveDesign

Auf Initiative und mit Unterstützung der WiSo-Fakultät werden digitale Tests und Befragungen auf den Lernplattformen in Kürze angemessen auf Mobilgeräten dargestellt.

Digitale Tests und Befragungen, die Lehrende auf den Lernplattformen der UHH bereitstellen, sollen sich demnächst komfortabel mit dem Smartphone absolvieren lassen. Auf Initiative und mit Unterstützung der WiSo-Fakultät berücksichtigt der ONYX-Player, das bevorzugte Werkzeug für vielfältige  Frage-/Antwortformate in OLAT und CommSy, wahrscheinlich bereits ab dem Sommersemester 2015 die Abmessungen des Endgeräts und passt die Benutzeroberfläche entsprechend an. Das „Responsive Design“ lässt sich beim Anbieter bereits ausprobieren. Die Adaptivität der Darstellung wird sich bis auf weiteres auf Auswahlfragen, Lückentexte und offene Textfragen beschränken, doch damit dürften die meisten Tests abgedeckt sein. Weitere Details der Neuerung beschreibt der Anbieter hier. Als Ganzes sind die Plattformen OLAT und CommSy leider noch nicht für die Nutzung mit mobilen Endgeräten optimiert. Doch OLAT wird dem Trend voraussichtlich noch 2015 folgen. Eine Demonstration der responsiven OLAT-Version, die wahrscheinlich im Herbst an der UHH eingespielt wird, kann bereits getestet werden.

Abstimmungssysteme in der Praxis: Rahmenbedingungen, Stolpersteine und Beispiele im „eLearning-Pattern“

Foto: UHH/Schell

Foto: UHH/Schell

Im soeben erschienenen didaktischen Entwurfsmuster „Abstimmungssysteme“ auf e-teaching.org schildert der Autor dieses Blogs, wie Lehrende mit Abstimmungssystemen Ihre Vorlesung bereichern können, wo typische Stolpersteine liegen und welche praktischen Beispiele aufschlussreich sind. Hier die Einleitung:

Im besten Fall ist das Zuhören in einer Vorlesung ein aktiver Lernprozess. Doch gerade in großen Veranstaltungen verlieren Studierende leicht den Anschluss oder lassen sich ablenken, und für Lehrende ist es schwierig, den Kenntnisstand der Studierenden einzuschätzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, werden immer häufiger Votingtools eingesetzt.

Solche Abstimmungssysteme sollen die Lehrenden in Vorlesungen auf folgende Weise unterstützen: Die Lehrperson stellt den Studierenden eine oder mehrere Fragen, zumeist Einfach- oder Mehrfachauswahlfragen (Single oder Multiple Choice). Die Studierenden übermitteln ihre Antworten mit einem sogenannten Clicker, der einer klassischen Fernbedienung ähnelt, oder mit einem internetfähigen Mobilgerät wie etwa ihrem Smartphone, Tablet-Computer oder Laptop. Das Abstimmungssystem erfasst die Antworten und stellt die Ergebnisse unmittelbar im Anschluss auf dem Präsentationsrechner dar.

Lehrende können Abstimmungssysteme beispielsweise benutzen, um während der Vorlesung die Aufmerksamkeit der Studierenden aufrechtzuerhalten, die aktive Beteiligung der Studierenden zu fördern oder mit Methoden wie „Peer Instruction“ die Diskussion und Zusammenarbeit zwischen Studierenden im Hörsaal anzustoßen.

Weiterlesen: Das vollständige eLearning-Pattern „Abstimmungssysteme“ auf e-teaching.org

Tipp: Vorstellung des Projekts eFoto im Rahmen der Ringvorlesung

Logo_eFotoHier ein Veranstaltungstipp: Im Rahmen der Ringvorlesung „Digitale Gesellschaft“ stellen Prof. Dr. Jan Christoph Meister und Mareike Höckendorff (Institut für Germanistik) am Donnerstag, dem 6.11.2014, das Projekt eFoto vor. eFoto verspricht, das größte gemeinsame Bildarchiv der Stadt Hamburg zu werden und sich für die Nutzung per internetfähigem Mobilgerät empfehlen – etwa, wen man gerade durch Hamburg spaziert. Spezielle Funktionen sollen es Benutzern ermöglichen, „ihre Umwelt mit der Datenbank abzugleichen, in den Kontext der Kultur Hamburgs zu stellen sowie ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und zu diskutieren.“ Klingt interessant: Informelles Mobile Learning in Sachen Stadtgeschichte? Der Vortrag „Ein Wort sagt mehr als tausend Bilder: eFoto-Hamburg und die Erschließung öffentlicher Bilddatenbestände mit Social Annotation“ beginnt um 18h, Philosophenturm, Von-Melle-Park 6, Hörsaal F. Veranstalter der Ringvorlesung ist das erweiterte eLearning-Netzwerk der UHH.

Stellenausschreibung: Systemtechniker/in für Medienentwicklung und Videoproduktion im eLearning-Büro gesucht!

© iStockphoto/mihaperosa

© iStockphoto/mihaperosa

Sie kennen sich in der Videoproduktion aus und beherrschen zugleich moderne Web-Technologien wie HTML5? Sie sind so vielseitig interessiert, dass Sie außerdem sogar Apps entwickeln können? Dann würde ich Sie zu gern kennenlernen! Für die Medienentwicklung und Videoproduktion im eLearning-Büro suchen wir für eine Vollzeitstelle und die Dauer von 24 Monaten eine Person mit vielfältigen technischen Kenntnissen. Mehr dazu in der Stellenausschreibung. Bewerbungsschluss ist der 5. August 2014.

Zur Stellenausschreibung (PDF)

App der Uni jetzt als Browser-Version für alle Geräte

Die Uni-App als Browser-Version: m.uhh.de

m.uhh.de: Uni-App als Browser-Version

Von der App der Uni Hamburg gibt es jetzt unter m.uhh.de eine Online-Version zur Darstellung in Browsern von Mobilgeräten. Die Anwendung kann nun also unabhängig vom Betriebssystem des Geräts auf allen Smartphones und Tablet-Computern aufgerufen werden. Bislang gab es „UHH mobile“ nur als native Mobile App für iPhones und iPads. Sie musste im Apple Store heruntergeladen und installiert werden. Inhaltlich und funktional gleicht die Webapp der iPhone-App. Um eine Mobil-Version der Uni-Website handelt es sich also nicht. So greift auch keine automatische Weiterleitung auf die Webapp, wenn man die Uni-Website mit einem Mobilgerät aufruft.

Freie STATA-Tutorials des Arbeitsbereichs Marketing & Innovation

Carsten Rasch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Arbeitsbereich Marketing & Innovation von Prof. Dr. Thorsten Teichert (Fachbereich Sozialökonomie) hat im Rahmen der Vorlesung Marktforschung sechs Video-Tutorials zur Anwendung der Statistiksoftware STATA erstellt. Seine kommentierten Bildschirmaufzeichnungen durften wir soeben auf dem Lecture2go-Portal veröffentlichen. Die Videos sind frei zugänglich, können extern eingebettet und heruntergeladen werden. Zudem kann mit der Zitat2go-Funktion direkt auf bestimmte Abschnitte eines Videos verwiesen werden.

Alle STATA-Tutorials

Zwei Stellen im Bereich eLearning am Rechenzentrum der Uni Hamburg zu besetzen

Im Regionalen Rechenzentrum sind zwei Stellen im Bereich eLearning zu besetzen:

Alles neu beim Abstimmungssystem StuReSy

Neue StuReSy-ServerfilesAnmerkung vom 24.09.2018: Leider war es uns nicht möglich, die Grundlage für einen verlässlichen Betrieb von StuReSy an der UHH zu schaffen. Unser StuReSy-Server steht daher nicht länger zur Verfügung. Sie können entweder den StuReSy-Server von Github herunterladen und auf eigenem Webspace installieren. Oder Sie schauen sich ARSnova an.

Die Entwicklung des freien Systems für Abstimmungen und Selbsttests im Hörsaal, StuReSy, geht voran. Nach gemeinsamen Vorarbeiten mit dem Entwickler Wolf Posdorfer, habe ich eine neue Version des StuReSy-Servers hochgeladen. Die Seite www.uni-hamburg.de/sturesy, auf der Studierende Ihre Stimmen abgeben, kommt damit nicht mehr so rudimentär daher. Sie hat eine zeitgemäße Bedienoberfläche, die für Smartphones optimiert ist. Außerdem gelangen Interessierte direkt zu weiterführenden Informationen oder zum StuReSy-Download auf dem Repository Sourceforge.

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