Abstimmungssysteme in der Praxis: Rahmenbedingungen, Stolpersteine und Beispiele im „eLearning-Pattern“

Foto: UHH/Schell

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Im soeben erschienenen didaktischen Entwurfsmuster „Abstimmungssysteme“ auf e-teaching.org schildert der Autor dieses Blogs, wie Lehrende mit Abstimmungssystemen Ihre Vorlesung bereichern können, wo typische Stolpersteine liegen und welche praktischen Beispiele aufschlussreich sind. Hier die Einleitung:

Im besten Fall ist das Zuhören in einer Vorlesung ein aktiver Lernprozess. Doch gerade in großen Veranstaltungen verlieren Studierende leicht den Anschluss oder lassen sich ablenken, und für Lehrende ist es schwierig, den Kenntnisstand der Studierenden einzuschätzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, werden immer häufiger Votingtools eingesetzt.

Solche Abstimmungssysteme sollen die Lehrenden in Vorlesungen auf folgende Weise unterstützen: Die Lehrperson stellt den Studierenden eine oder mehrere Fragen, zumeist Einfach- oder Mehrfachauswahlfragen (Single oder Multiple Choice). Die Studierenden übermitteln ihre Antworten mit einem sogenannten Clicker, der einer klassischen Fernbedienung ähnelt, oder mit einem internetfähigen Mobilgerät wie etwa ihrem Smartphone, Tablet-Computer oder Laptop. Das Abstimmungssystem erfasst die Antworten und stellt die Ergebnisse unmittelbar im Anschluss auf dem Präsentationsrechner dar.

Lehrende können Abstimmungssysteme beispielsweise benutzen, um während der Vorlesung die Aufmerksamkeit der Studierenden aufrechtzuerhalten, die aktive Beteiligung der Studierenden zu fördern oder mit Methoden wie „Peer Instruction“ die Diskussion und Zusammenarbeit zwischen Studierenden im Hörsaal anzustoßen.

Weiterlesen: Das vollständige eLearning-Pattern „Abstimmungssysteme“ auf e-teaching.org

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