Dr. Sandra Beaufaÿs

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität Hamburg
Centrum für Globalisierung und Governance
Projekt: Frauen in der Spitzenforschung
Bogenallee 11, Raum 005
20144 Hamburg
Tel: (040) 4 28 38-39 96
E-Mail:
sandra.beaufays (AT) uni-hamburg.de
Forschungsschwerpunkte
- Wissenschaftsforschung
- Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft
- Qualitative Sozialforschung
- Bildungssoziologie
Zur Person
Studium der Diplom-Pädagogik in Münster (Westf.) 1990 bis 1996. Von 1998-2002 Mitarbeit im DFG-Projekt "Wissenschaftskultur, Geschlecht und Karriere" an der TU-Darmstadt, daraus ging 2003 die Promotion im Fach Soziologie hervor. Wissenschaftliche Referentin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main von 2002-2006. Lehre und Forschung an der Karl-Franzens-Universität Graz, Schwerpunkt Gender Studies, von März 2006 bis August 2007.
Publikationen
Monographien
- Wie werden Wissenschaftler gemacht? Beobachtungen zur wechselseitigen Konstitution von Geschlecht und Wissenschaft, Bielefeld 2003.
- Professionalisierung der Geburtshilfe. Machtverhältnisse im gesellschaftlichen Modernisierungsprozess, Wiesbaden 1997.
Herausgeberschaften
- Schlüsseltexte der Kritischen Theorie, Wiesbaden 2006 (Herausgegeben vom Institut für Sozialforschung/Axel Honneth gemeinsam mit Jörn Lamla, Rahel Jaeggi und Martin Hartmann).
- Mitherausgeberin der Zeitschrift Westend – Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Frankfurt am Main (Ausgaben 2004-2006)
Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften
- Wo Gleichstellung als Managementaufgabe an ihre Grenzen stößt (Rezension von Elisabeth Maurer, Fragile Freundschaften, Frankfurt/NY 2010). In: querelles-net; Jg. 12, Nr. 1 (2011) http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/912
- Bereichsrezension "Bildungsforschung", Soziologische Revue (Heft 3/2009)
- Femmes dans les carrières scientifiques en allemagne: Les mécanismes cachés du pouvoir, in: Travail, genre et sociétés nº 14 – Novembre 2005, S. 49-68 (zusammen mit Beate Krais).
- Doing Science – Doing Gender. Die Produktion von WissenschaftlerInnen und die Reproduktion von Machtverhältnissen im wissenschaftlichen Feld, in: Feministische Studien 1/2005, S. 82 - 99 (zusammen mit Beate Krais).
- Rezension von Georg Mein/Markus Rieger-Ladich (Hg.): Soziale Räume und kulturelle Praktiken. Über den strategischen Gebrauch von Medien. Bielefeld: transcript 2004. In: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Heft 3/2005, S. 352-355.
- Wissenschaftler und ihre alltägliche Praxis: Ein Einblick in die Geschlechterordnung des wissenschaftlichen Feldes. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [Online Journal], 5(2), Art. 10/2004. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqstexte/2-04/2-04beaufays-d/htm
Aufsätze in Sammelbänden
- Künstlerisches Feld und individuelle Kreativität, erscheint in: Anna Brake, Helmut Bremer, Andrea Lange-Vester (Hg.), Empirisch Arbeiten mit Bourdieu. Theoretische und methodische Überlegungen, Konzeptionen und Erfahrungen, Weinheim (erscheint 2011) (zusammen mit Valerie Moser).
- Wissenschaftliche Leistung, Universalismus und Objektivität. Professionelles Selbstverständnis und die Kategorie Geschlecht im sozialen Feld Wissenschaft, in: Angelika Wetterer/Regine Gildemeister (Hg.), Erosion oder Reproduktion geschlechtlicher Differenzierungen? Widersprüchliche Entwicklungen in professionalisierten Berufsfeldern und Organisationen, Münster 2007, S. 76-98 (zusammen mit Beate Krais).
- Alltag der Exzellenz. Konstruktionen von Leistung und Geschlecht in der Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses, in: Regina-Maria Dackweiler (Hg.), Willkommen im Club? Frauen und Männer in Eliten, Münster 2007, S. 145-165.
- Eine Frage der Gauß’schen Normalverteilung: Zur sozialen Praxis der Nachwuchsförderung an Universitäten, in: Karin Zimmermann, Marion Kamphans, Sigrid Metz-Göckel (Hg.), Perspektiven der Hochschulforschung. Diskurse der Hochschul- und Geschlechterforschung, Wiesbaden 2007, S. 133-142.
- Von der Berufung zum Beruf ? Die Entzauberung der wissenschaftlichen Persönlichkeit, in: Brigitte Liebig, Monique Dupuis, Irene Kriesi, Martina Peitz (Hg.), Mikrokosmos Wissenschaft. Transformationen und Perspektiven, Zürich 2006, S. 75-94.
- Von Goldgräbern und Körperlosen. Mythos und Alltag wissenschaftlicher Lebensführung, in: Maria Buchmayr, Julia Neissl (Hg.), work-life-balance & Wissenschaft – ein Widerspruch? Wien 2006, S. 11-22.
- „...weil die anderen sagen, dass man ein guter Historiker ist.“ Leistung, Anerkennung und Geschlecht im wissenschaftlichen Feld, in: Wolfgang Vögele/Gerhard Kruip (Hg.), Schatten der Differenz. Das Paradigma der Anerkennung und die Realität gesellschaftlicher Konflikte, Hamburg 2006, S. 171-180.
- Wissenschaftskultur und Geschlechterordnung, in: Doris Nienhaus/Maya Widmer (Hg.), Akademische Seilschaften. Mentoring für Frauen im Spannungsfeld von individueller Förderung und Strukturveränderung, Bern 2005 S. 29-46 (zusammen mit Beate Krais).
- Mit freiem Kopf arbeiten: Familie und Beruf aus der Sicht von Medizinerinnen in Führungspositionen, in: Ayla Neusel/Angelika Wetterer (Hg), Vielfältige Verschiedenheiten. Geschlechterverhältnisse in Studium, Hochschule und Beruf, Frankfurt/New York 1999, S. 305- 326.
Beiträge in Handbüchern/Lexika
- Relation, in: Gerhard Fröhlich, Boike Rehbein (Hg.), Bourdieu-Handbuch, Stuttgart 2009, S. 206-209.
- Verstehen, in: Gerhard Fröhlich, Boike Rehbein (Hg.), Bourdieu-Handbuch, Stuttgart 2009, S. 240-243.
- „Die biographische Mode” von Leo Löwenthal, in: Axel Honneth (Hg.), Schlüsselwerke der Kritischen Theorie, Wiesbaden 2006, S. 307-309.




