Das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt zielt auf die Erforschung der strukturellen Vielfalt von Diskriminierung in der Gegenwartsgesellschaft sowie auf die Erhöhung der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabechancen mehrfach marginalisierter Menschen. Im Zentrum stehen die Lebenswirklichkeit, Perspektiven und Belange von Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen – darunter auch psychischen Erkrankungen – im Zusammenhang mit weiteren sozialen Faktoren und Kategorien wie Migrationshintergrund, Geschlecht oder Alter. Auf Basis breit angelegter empirischer Datenerhebungen macht das Projekt nicht nur das Auftreten und Zusammenwirken verschiedener Formen der Diskriminierung sichtbar, sondern auch Ansätze und Strategien zu deren Überwindung.

Neben der Reduktion bestehender Forschungs- und Wissenslücken in Empirie und Theorie ist es Aufgabe des Projektteams, konkrete Handlungsbedarfe und -empfehlungen hinsichtlich einer praxistauglichen, erfolgreichen Umsetzung der UN Menschenrechtskonvention, des EU Anti-Diskriminierungsgesetzes, des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK) herauszuarbeiten. Der umfassende gesellschaftliche Struktur- und Mentalitätswandel, der zur Realisierung dieser Programme und damit zur nachhaltigen Verbesserung der Situation bislang marginalisierter Personen erforderlich ist, wird mittels einer kooperativen Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik vorangebracht.

Zu den einzelnen Projekt-Schwerpunkten "Empirische Studie", "cepar", "Networking" und "Kompetenzförderung" gelangen Sie durch Anklicken in der obigen Leiste.