Arbeitspaket 1: Erste Ergebnisse zur Innovationsfähigkeit

In diesem Arbeitspaket steht die Erarbeitung eines Analysefundaments und die Optimierung des Analysedesigns im Vordergrund. Es soll ein gemeinsamer Rahmen für die Verbindung der unterschiedlichen methodischen Zugänge geschaffen werden, sodass die aggregierten quantitativen Daten mit den Ergebnissen der qualitativen Untersuchungen im Verlauf der Untersuchung in optimaler Weise in Verbindung gesetzt werden können. Gleichzeitig werden in diesem Arbeitspaket zunächst vorwiegend deskriptive Auswertungen der zugrunde gelegten Datensätze vorgenommen. So lassen sich zum Beispiel in diesem ersten Arbeitsschritt sektorale oder regionale Unterschiede herausarbeiten, die dann später für die Operationalisierung der CATI-Befragung sowie für die Durchführung der Fallstudien verwendet werden. Im Rahmen dieses Arbeitspakets ist auch geplant, erste Berichte zur Verteilung von Eigenschaften wie Innovationsfähigkeit, Chancengleichheit und Maßnahmen der Flexibilisierung zu erstellen. Zu diesem Zweck werden die vorhandenen Paneldatensätze aufbereitet und ausgewertet. Die Auswertungen werden von der Universität Hamburg und dem IAB gemeinsam durchgeführt, um die Verzahnung der einzelnen Projektabschnitte zu gewährleisten. Die entstehenden Berichte können zeitnah nach Projektbeginn in BMBF-Initiative zurückgemeldet werden (siehe Meilenstein).

 

Arbeitspaket 2: Lebensentwürfe und Organisationsmodelle - Entwicklung der konkreten Analyseinstrumente, Pre-Tests, Prüfung möglicher Fälle und Bedingungen für die Durchführung von Fallstudien

Das gesamte Arbeitspaket zielt auf die Entwicklung der konkreten Analyseinstrumente zur Beantwortung der Frage nach tatsächlichen, nachhaltigen Unternehmensmodellen, die einen Ausgleich zwischen den Anforderungen von Innovation, Flexibilität und Stabilität ermöglichen. Konzeptionellen Spezifizierungen sind hierbei sowohl für die Fallstudien und die damit verbundenen Experteninterviews, als auch für die Diskussionen und Interviews mit den Beschäftigten notwendig. Aus der existierenden Literatur und den Thesen des Teilprojektes werden ein Leitfaden und ein erweiterter Ansatz für die Fallstudien generiert. Außerdem wird simultan ein Leitfaden für die Gruppendiskussionen sowie ein Leitfaden für Einzelinterviews mit den Beschäftigten erstellt. Es kann hierbei darauf hingewiesen werden, dass sich die qualitativen Untersuchungsschritte methodisch, wie auch theoretisch voneinander unterscheiden (siehe dazu Beschreibung der Forschungsarbeiten oben). Obwohl das Vorgehen in späteren Untersuchungsschritten zusammengeführt wird, handelt es sich um eigenständig zu entwickelnde Analysen. Die Expertengespräche und die Gruppendiskussionen werden mit jeweils spezifischen Instrumenten durchgeführt. Die eventuell notwendigen Einzelinterviews müssen ebenso vorab mit eigenständigen methodischen Vorüberlegungen unterfüttert sein und ein eigenständiges Instrument als Grundlage haben, um überhaupt eine Differenz zu den anderen Ergebnissen herausarbeiten zu können. Um die Umsetzbarkeit des Leitfades zu testen, ist es vorgesehen, die Instrumente jeweils an mindestens einem Fall ausführlich zu prüfen (Pre-Tests). Anschließend werden Veränderungen vorgenommen, falls dies notwendig erscheint. Diese Vorgehen dient der Sicherung einer hohen Qualität der qualitativen Analysen.
Darüber hinaus sollen im Arbeitspaket 2 mögliche Fälle und Bedingungen für die Durchführung von Fallstudien geprüft werden (Ausarbeitung einer Akquise-Strategie). Bei geeigneten Fällen ist mit ersten, später noch zu vertiefenden, Erkenntnissen der Fallstudienanalyse zu rechnen. Die Fallstudien haben hierbei eine zentrale Rolle und Schnittstellenfunktion für die Untersuchung, da hier die Matching-Probleme auf den unterschiedlichen Ebenen gemeinsam in den Blick genommen werden. Die Fallstudien dienen später der Verbindung der Ergebnisse der CATI-Befragung mit den Resultaten der Befragung der Beschäftigtengruppen.

 

Arbeitspaket 3: Identifikation nachhaltiger Unternehmenstypen I

Dieses Arbeitspaket zielt auf eine umfassende Identifikation von Organisationsmodellen in ganz Deutschland. Mit Hilfe existierender Datensätze und einer eigenen Erhebung kann das Teilprojekt einen umfassenden Überblick zu den Determinanten und Kontextbedingungen von Innovationsfähigkeit, Stabilität und Flexibilität in den unterschiedlichen Formen erstellen. In diesem Arbeitspaket werden entsprechend Sekundärdaten aufbereitet und ausgewertet und eine erste Welle der CATI-Befragung wird konzipiert, durchgeführt und ebenfalls ausgewertet.
In den Sekundärdatenanalysen des IAB-Betriebspanels und des ZEWInnovationspanels stehen vor allem wirtschaftliche und technische Determinanten und ein Anschluss an entsprechende Fragestellungen im Vordergrund. Die angestrebte Auswertung mit Hilfe von Cluster- und Zeitreihenanalysen erlaubt eine repräsentative Beschreibung allgemeiner Verteilungen und Determinanten in allen Branchen und Größenklassen für Deutschland in seiner Entwicklung seit 1993 bis heute. Damit verfügt das Projekt im Vergleich mit vielen anderen Untersuchungen über eine besonders umfangreiche Datenbasis. Das Projekt verfügt mit der Anbindung an das IAB über exklusive Auswertungsmöglichkeiten der Befragungswellen 2008 und 2009 des IAB-Betriebspanels. Darin sind Fragen enthalten, die für das Projekt von großer Relevanz sind (z.B. Innovationstätigkeit, Unternehmensfinanzierung, Chancengleichheit am Arbeitsplatz).
Der integrierte Einsatz von zwei Paneldatensätzen (IAB-Betriebspanel und ZEWInnovationspanel) ermöglicht Auswertungen, die in diesem Umfang und in dieser thematischen Konzentration bisher nur selten durchgeführt worden sind. Die Tatsache, dass es möglich ist, auf beide Datensätze unmittelbar, d.h. ohne relevante Zeitverzögerung, zugreifen zu können, ermöglicht es in einer Zeit wirtschaftlicher Herausforderungen die unmittelbaren Auswirkungen im Zeitverlauf genau studieren zu können. Diese Ergebnisse sind von höchster wissenschaftlicher Relevanz und von höchstem aktuellem Interesse.
In Erweiterung der Ergebnisse der Panelanalysen konzentriert sich die CATIErhebung auf Faktoren der Interaktion zwischen institutionellen Kontextfaktoren und den technischen und wirtschaftlichen Einflüssen auf Unternehmen. Die Erhebung soll typische Konfigurationen sichtbar machen, die jeweils als institutionell angepasste Organisationsmodelle oder Leitbilder klassifiziert werden können. Die so gefundenen unterschiedlichen Modelle lassen sich als potentielle Lösungen der Matching-Probleme deuten. Ziel ist eine detaillierte und differenzierte Abbildung der Verteilungen und Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen, Flexibilisierungsmaßnahmen und Innovationsformen. Zudem sollen auf Organisationsebene aggregierte Informationen über die Berücksichtigung der Work-Life-Balance und der Chancengleichheit am Arbeitsplatz (Alter, Geschlecht) bei der Arbeitsgestaltung erhoben werden. Zur Erhöhung der Rücklaufquote und Qualitätssicherung der Ergebnisse werden vorab Informationsmaterialien verschickt, Pre-Tests vorgenommen, eine Online-Version des Fragebogens bereitgestellt, sowie Nachfassaktionen durchgeführt. Schließlich werden die Ergebnisse in einem kurzen Bericht an die Teilnehmer verschickt.
Mit der CATI-Befragung ist es möglich einen umfassenden Überblick zu Organisationsmodellen zu erarbeiten. Dieses ist besonders interessant, da das Vorgehen zu einer Integration von wirtschaftswissenschaftlichen und soziologischen Fragestellungen beiträgt und diese in dem Projekt verhandelt. Diese beiden Positionen haben bisher oft Anknüpfungspunkte gezeigt, jedoch sind sie nur selten verbunden diskutiert worden. In diesem Sinne sind Impulse durch das Projekt auf eine solche Verbindung unterschiedlicher Perspektiven auf Innovation, Stabilität und Flexibilität zu erwarten. Dabei kann hier auch auf die besonders umfassende Verknüpfung der unterschiedlichen Ebenen: Gesellschaft, Organisation, Individuum hingewiesen werden. Durch die Verbindung unterschiedlicher Methoden auf unterschiedlichen Ebenen ist ein erheblicher Zugewinn an Erkenntnissen zu erwarten. Die Integration der unterschiedlichen Ebenen kann so zu einer signifikanten Weiterentwicklung der Forschungsansätze im Forschungsfeld beitragen.

 

Arbeitspaket 4: Kontextbedingungen und Eigenschaften nachhaltiger Organisationsmodelle - Erhebung der Fallstudien und Feldanalysen

Dieses Arbeitspaket zielt, in Fortführung des AP 2, auf die Beantwortung der Frage nach konkreten nachhaltigen Organisationsmodellen, die einen Ausgleich zwischen den Anforderungen von Innovation, Flexibilität und Stabilität ermöglichen.
Im Zentrum stehen hier die Fallauswahl und die Durchführung der Fallstudien. Mit einer Analyse der CATI-Befragung werden geeignete Unternehmen im Datensatz identifiziert und ausgewählt, die aufgrund ihrer Eigenschaften für die Untersuchung in Frage kommen. Von Interesse sind hier Unternehmen, die als Leitbild oder Beispielfall für einen bestimmten Typus gelten können (siehe AP 3). Da sich Unternehmensvertreter zunehmend Anfragen für Interviews gegenüber sehen und womöglich Vorbehalte gegenüber einer Herausgabe detaillierter Beschreibungen des Unternehmens bestehen, muss ein besonderer Fokus auf die Erarbeitung des Feldzuganges gelegt werden. Anderenfalls kommt es zu einer starken Selbstselektion der Unternehmen, die für einen Projekterfolg unbedingt zu vermeiden ist. So können hier zur Vereinfachung des Zugangs Verbände angesprochen werden bzw. muss bei den konkreten Unternehmen umfangreiche „Überzeugungsarbeit“ geleistet werden. Gerade in Betrieben, die weniger innovativ und erfolgreich sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ohne umfangreiche Maßnahmen eine Teilnahme nicht zu Stande kommt. Die dadurch entstehenden Ausfälle führen aber dabei zur systematischen Unterrepräsentation solcher Fälle in der Analyse. Gerade diese Fälle sind aber wichtig, um den substanziellen Unterschied zwischen mehr und weniger innovationsfähigen Betrieben herausarbeiten zu können
Um eine Verknüpfung der unterschiedlichen Projektteile zu ermöglichen, wird das IAB gezielt in die Erhebung eingebunden. Der abstrakten Analyse der quantitativen Daten kann so eine konkrete Erfahrung im Feld produktiv gegenübergestellt werden. Zur Beschreibung der Kontextbedingungen ist eine ausführliche Beschreibung des Forschungsfeldes notwendig. Dafür werden aus unterschiedlichen Informationsquellen Daten zur Beschreibung des organisationalen Feldes herangezogen, die die Umwelt der Fallstudienunternehmen kennzeichnen. Diese Analyse dient auch der inhaltlichen Vorbereitung der Interviewtermine. Umfassende Kenntnis der Branchenstrukturen und Wettbewerbsbedingungen sind wichtige Vorteile in der Motivation der Experten zur Mitarbeit an den Interviews, sowie zentral für die spätere Einbettung des Interviewmaterials in den sozialen Kontext.

 

Arbeitspaket 5: Zukunftsorientierte Lebensentwürfe - Erhebung und Analyse der allgemeinen Beschäftigtensituation im Feld

Dieses Arbeitspaket zielt, im Anschluss an AP 2 und in Verbindung mit dem AP 4, auf die Beantwortung der Frage nach konkreten, zukunftsorientierten Lebensstilen der Beschäftigten in Fallstudienunternehmen, die einen Ausgleich zwischen den Anforderungen von Innovation, Flexibilität und Stabilität ermöglichen. Es werden Gruppendiskussionen und Einzelinterviews mit Beschäftigten durchgeführt.
In Gruppendiskussionen steht das Verhältnis zwischen den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Beschäftigten und den flexiblen, innovationsförderlichen Arbeitsbedingungen im Zentrum der Betrachtung. In Erweiterung dazu werden die Formen der Lebensgestaltung in unterschiedlichen Beschäftigtengruppen (beispielsweise Azubis, Praktikanten, Facharbeiter, Leiharbeiter und sonstige atypisch Beschäftigte) herausgearbeitet. Zu diesem Zweck werden thematisch fokussierte Gruppendiskussionen durchgeführt, um gruppenspezifische Eigenschaften sowie zukunftsorientierte Lebensentwürfe zu ermitteln. Diese werden gegebenenfalls mit Hilfe von Einzelinterviews mit Beschäftigten ergänzt, falls die Gruppendiskussion stark heterogene Ergebnisse hervorgebracht hat (kollektiver Konsens vs. Dissens - siehe 3.1 Beschreibung der Forschungsarbeiten). Mit dem individuelleren Verfahren sollen entsprechend die individuellen Aspekte von Lebensentwürfen und Bedürfnissen nach Flexibilität und Stabilität untersucht werden.

 

Arbeitspaket 6: Identifikation nachhaltiger Unternehmenstypen II

Dieses Arbeitspaket zielt, analog zu dem Arbeitspaket 3, auf eine umfassende Identifikation von Organisationsmodellen in ganz Deutschland. Die CATI-Befragung wird in zwei Wellen durchgeführt. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile. Allem voran ist eine Integration von ersten Rückmeldungen aus den Fallstudien und Gruppendiskussionen möglich. Gleichzeitig können in den einzelnen Wellen unterschiedliche Themensetzungen erfolgen. Dieses führt zu einer Entlastung der Befragten. Bestimmte Variablen können unabhängig voneinander beobachtet werden. Im Gegensatz zu Retrospektivbefragungen kann so eine höhere Reliabilität der Antworten erreicht werden, in dem zum Beispiel Determinanten aus dem Vorjahr mit aktuellen Eigenschaften abgeglichen werden. Nicht zuletzt ermöglicht auch das Zwei-Wellen-Design die Beobachtung von Veränderungen der Unternehmen, vor allem im Hinblick auf ihr Innovationsverhalten und die Organisationsstrukturen innerhalb der Befragungszeiträume (vgl. Stabilität der Konfigurationen und Eigenschaften). Zu diesem Zeitpunkt des Projektes stehen auch neue, aktuellere Wellen der Sekundärdatensätze zur Verfügung, die integriert und mit den vorausgegangenen Analyseschritten ausgewertet werden können.

 

Arbeitspaket 7: Eigenschaften nachhaltiger Organisationsmodelle - Auswertung der Fallstudien

In diesem Arbeitspaket wird im Anschluss an AP 4 das erhobene qualitative Datenmaterial der Fallstudien bzw. Experteninterviews analysiert und für Berichte und Konferenzbeiträge aufbereitet. Das Material wird systematisiert, so dass die Verbindungen zwischen (institutionellen) Umweltbedingungen und Organisationsstrukturen und Eigenschaften aufgedeckt werden können. Dabei sollen auch aus der integrierten Bestimmung der Kontextbedingungen die Implikationen für die Veränderungsfähigkeit der Unternehmen entlang der eingeschlagenen Pfade thematisiert werden (vgl. Matchingprobleme und Pfadabhängigkeit - siehe Punkt 3.1 Beschreibung des Forschungsdesigns oben).

 

Arbeitspaket 8: Lebensentwürfe und Organisationsmodelle - Auswertung, Verknüpfung und Ergebnisberichte

In diesem Arbeitspaket wird analog zu AP 7 das erhobene qualitative Datenmaterial analysiert und in Form von Berichten und für Konferenzbeiträge aufbereitet. Die große Anzahl von Interviews, einmal durch Fallstudien (AP 7) und zum anderen durch die Interviews und Diskussionen mit den Beschäftigten, entsteht die Notwendigkeit einer entsprechend umfangreichen Auswertung.
Allem voran steht hier die umfassende Auswertung der Gruppendiskussionen und der Einzelinterviews im Zentrum der Arbeiten. Das Material wird für die Auswertung mit computergestützten Verfahren aufbereitet und nachfolgend umfangreich inhaltsanalytisch ausgewertet. Daran anschließend und auf AP 7 aufbauend werden die verschiedenen Aspekte der Untersuchung mit den erhobenen Daten in Verbindung gebracht und Implikationen für die Fragestellungen werden abgeleitet. Konkret geht es um die Identifikation von Lebensentwürfen der Beschäftigten, sowie der Einflüsse von Geschlechterverhältnissen und Generationengerechtigkeit. Diese Formen können jeweils in ihren Kontextbedingungen aus dem Material herausgearbeitet werden.
Ein weiterer erheblicher Abschnitt dieses Arbeitspaktes liegt in einer Verbindung der unterschiedlichen Ebenen der qualitativen Forschungsarbeiten. Hier soll unter anderem überprüft und analysiert werden, wie sich die Unternehmensebene zur Ebene der Beschäftigten verhält und welche Effekte sich für Flexibilität, Stabilität und Innovationsfähigkeit im Zusammenspiel der Ebenen ergeben. Gleichzeitig sollen auch aus der integrierten Bestimmung der Kontextbedingungen und der Einstellung der Mitarbeiter die Implikationen für die Veränderungsfähigkeit der Unternehmen erarbeitet werden (vgl. AP 7).

 

Arbeitspaket 9: Zusammenführung der qualitativen und quantitativen Untersuchungsteile

Nachdem die unterschiedlichen Projektteile jeweils die Ergebnisse der konkreten Analyseschritte zusammengetragen haben, kann nun die Verbindung der unterschiedlichen Ansätze und Perspektiven erarbeitet werden. Zentral ist hier die Verbindung der Ergebnisse der qualitativen Untersuchungsteile (Experteninterviews, Gruppendiskussion und Einzelinterviews) mit den Resultaten der quantitativen Analyseschritten (CATI-Befragung, Panelanalysen). In einem aufwendigen Prozess der Triangulation werden die Schlussfolgerungen der einzelnen Analysen aufeinander bezogen und in Verbindung zueinander diskutiert und neu bewertet. Dieses ermöglicht die verschränkte Diskussion der qualitativen und quantitativen Analysen. Daraus lassen sich Implikationen ableiten, z.B. in wie weit die Fallstudien repräsentativ für eine bestimmte Gruppe von Organisationen ist, oder in wie weit die inneren Zusammenhänge der untersuchten Fälle den allgemeinen Auswertungen der Paneldatensätze entsprechen und diese unterstützen oder diesen unter Umständen Widersprechen. Die Zusammenführung der Ergebnisse erfolgt praktisch durch eine verstärkte interne Diskussion der Resultate und deren anschließende Aufbereitung für Veröffentlichungen in verschiedenen Medien (Berichte; Discussion Paper; Zeitschriftenartikel)

 

Arbeitspaket 10: Transfer der Projektergebnisse, Öffentlichkeitsarbeit

Zusätzlich zu den bereits in den vorangegangen Arbeitspakten absolvierten Maßnahmen zum Transfer der Ergebnisse sollen im Verlauf und auch zum Abschluss der Untersuchung die Resultate der Analysen zusammengeführt und gemeinsam zurückgemeldet werden. Dafür ist eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen.