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Einführung B.A./M.A.

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Neue BA-Studiengänge (15. Oktober 2005)

Seit diesem Wintersemester ergeben sich einige gravierende Änderungen in den Studiengängen von Soziologie und Politik. Die bisherigen Diplom- und Magisterstudiengänge laufen aus, schon zu diesem Wintersemester konnte man sich nur noch auf BA bewerben. Außerdem wird es zum Sommersemester nun keine Zulassung mehr zu einem Politik- oder Soziologiestudium geben, diese erfolgt nur noch zum Wintersemester.

Zum nächsten Wintersemester werden in beiden Fächern die neuen MA-Studiengänge eingeführt, die etwa Äquivalent zu einem Diplom oder Magister sind und einen abgeschlossenen BA voraussetzen.

  • BA-Politik
  • BA-Soziologie

Eine Diskussion in unserem Forum ist hier möglich:

  • BA-Politik
  • BA-Soziologie

 

 

Politische Wissenschaft: Vorstellung des BA (7. August 2004)

Am 07. Juli wurde das Strukturmodell für den zukünftigen BA Politische Wissenschaft vom Fachbereichsrat beschlossen. Hier die Details.

Profilbildung

Das Institut hat sich nach einer langen Beratungs- und Planungsphase darauf verständigt, die bisherigen fünf Teilbereiche neu zu strukturieren. Die neue Aufteilung wird etwa so aussehen:

  • Schwerpunkt I: Regieren in politischen Mehrebenensystemen
  • Schwerpunkt II: Regieren in inter- und transnationalen Institutionen
  • Nebenschwerpunkt III: Politische Theorien und Ideengeschichte
  • Integrierte Methodenausbildung


In Schwerpunkt I werden die Regierungslehre BRD und die Vergleichende Regierungslehre zusammengefasst, da deren Arbeitsbereiche immer weider verschwimmen (Stichwort EU). Schwerpunkt II ist im Prinzip Internationale Politik. Allgemein lässt sich also feststellen, dass der BA weiterhin ein breiter politikwissenschaftlicher werden soll, der dennoch eine klare, an die neue Ausgangslage angepasste, interne umstrukturierung des bisherigen Fachs erfährt.

 

Struktur im ersten Studienjahr:

Im ersten Studienjahr müssen fünf Module (+ Nebenfach) belegt werden:

  • Basis Modul 1: Gundlagen der Politikwissenschaft - Einführungsvorlesung, Grundkurs, Tutorium
  • Basis Modul 2: Politik und Recht - Vorlesung und Seminar in Staatsrecht, wird extern bei Jura oder in der neuen Fakultät "eingekauft"
  • Basis Modul 3: Politik und Wirtschaft - Vorlesung und Seminar in VWL, wird in der neuen Fakultät "eingekauft"
  • Methoden 1: Propädeutika (optional), Methodengrundkurs, Tutorium, SPSS-Übung (entspricht der gerade angelaufenen integrierten Methodenausbildung)
  • Praxismodul 1: Schlüsselqualifikationen (Präsentationstechniken, etc.)

 

Struktur im zweiten Studienjahr:

  • Aufbaumodul 1: Regieren in politischen Mehrebenensystemen (Schwerpunkt I, s.o.) - Vorlesung und zwei Seminare
  • Aufbaumodul 2: Regieren in inter- und transnationationalen Institutionen (Schwerpunkt II) - Vorlesung und zwei Seminare
  • Aufbaumodul 3: Politische Theorien und Ideengeschichte (Nebenschwerpunkt III) - Vorlesung und zwei Seminare
  • Methoden 2: Vorlesung (wie bisher auch bei der neuen Methodenausbildung)
  • Praxismodul 2: Praktikum (4 Monate oder 2 X 2 Monate oder 2 Monate bei einem Auslandssemester) und Übung

 

Struktur im dritten Studienjahr:

  • Vertiefungsmodul 1: Eine von drei Vertiefungen in Schwerpunkt I. Diese sind: 1. Europäische Integration, 2. Politikfeldanalyse, 3. Strukturen und Prozesse des Regierens.
  • Vertiefungsmodul 2: Eine von drei Vertiefungen in Schwerpunkt II. Diese sind: 1. Globalisierung und Global Governance, 2. Konfliktursachen und -bearbeitung, 3. Menschenrechte, Demokratie und Entwicklung.
  • Vertiefungsmodul 3: Eine weitere Vertiefung aus Schwerpunkt I oder II.
  • Bachelorarbeit: Dauert drei Monate und hat zusätzlich noch eine mündliche Prüfung.

 

Den kompletten offiziellen Strukturplan des geplanten Politik-BAs gibt es auch hier zum Download: BA-Strukturplan (Endfassung 7.7.04).pdf (21.97 KB)
Nebenfach:

Auch ein Nebenfach wird es weiterhin geben. Berechnet wurden von uns 12 SWS (oder 18 CP), was unter dem Schnitt der Uni-Vorgaben liegt. Diese Vorgaben sind nicht verbindlich, weswegen der Hauptfachanteil erhöht werden konnte.
 

Fazit

Auch wenn BA und MA Studiengänge weiter umstritten sind, ist es uns als studentischen Vertretern gemeinsam mit den Professoren und dem Mittelbau gelungen, einen BA zu entwerfen, der eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Semesterwochenstunden (SWS) vorsieht. Alles zusammen ergibt 78 SWS in sechs Semestern, was durchschnittlich exakt 13 SWS pro Semester macht. Andere Studiengänge sehen im selben Zeitraum 90 bis 120 SWS vor. Dafür wird weiterhin viel Arbeit in die vorlesungsfreie Zeit fließen, da auch weiterhin viele Hausarbeiten geschrieben werden müssen.

Allgemeine Infos zu BA/MA-Studiengängen

Im Gegensatz zu den bisherigen Diplom-Studiengängen gibt es beim neuen BA/MA (Bachelor/Master) System einige entscheidende Unterschiede, die hier nur grob dargestellt werden und für die es auch einige ergänzende Sonderregelungen gibt und geben wird:

  • Es gibt ein zweistufiges System, der erste Abschluss ist ein BA, darauf kann ein MA folgen, auch in einer anderen verwandten Disziplin (z. B. BA Soziologie und MA Geschichte)
  • Neu sind die studienbegleitenden Prüfungen. Dabei werden Credit-Punkte (CP) für Veranstaltungen und Prüfungen vergeben. Ein CP berechnet sich wie folgt: 25-30 Realarbeitsstunden eines Studenten entsprechen einem CP. Es wird also nicht mehr in Semesterwochenstunden, sondern in Zeitstunden gerechnet. Pro Semester müssen 30 CP abgeleistet werden, was 900 Realarbeitsstunden entspricht, was wiederum 40 Stunden pro Woche bei sechs Wochen Jahresurlaub entspricht. Anhand der CP wird die Note gewichtet.
  • Auch neu ist die Aufteilung des Studiums nach Modulen. Ein Modul besteht aus zwei oder mehr Veranstaltung und muss ein Lernziel haben. Module sollen besser zwischen Studiengängen ausgetauscht werden können.