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Stallpost

Die Stallpost im Internet

"Die Stallpost ist die Zeitung des FSR Sozialwissenschaften. Sie soll die Arbeit der Gremienvertreter/innen im Fachbereichsrat, in den Institutsräten und des FSRs transparenter machen. Daneben bietet sie ein Forum für Diskussionen am Fachbereich. Sie wurde im Wintersemester 1997/98 gegründet (aber unabhängig vom Streik, die Idee dazu war bereits älter)."

 

 

 

Tja, seitdem ist sie lange nicht mehr erschienen. Heute grafik linkgibt es weder den Fachbereichs- noch die Institutsräte. Alles ist im Wandel, also auch die Stallpost. Nachdem sie lange nicht mehr erschienen ist, gibt es sie jetzt (und seit dem Wintersemester 2008/09) wieder. Mit neuen Gesichtern, mehr Themen – und altem Namen.

Die Redaktion der Stallpost besteht aus Thilo Erythropel, Leslie Gauditz, Jan Hoppe, Steffanie Hubrich, Anja Itze, Daniela Kost, Marie Siepmann und Helge Schwiertz.

Verantwortlich für die Artikel sind – wie früher – die Verfasser, die jeweils unter den Artikeln stehen.

Neben Beiträgen aus dem FSR gibt es für jede Stallpost der neuen Generation einen thematischen Aufruf für Artikel:

-- noch offen -- (SoSe 2010)

Gentrification (WiSe 2009/2010)

Außerdem freuen wir uns immer über eingesandte Beiträge. Diese müssen sich selbstverständlich nicht immer streng an das vorgegebene Thema halten. Kontaktiert uns gerne erstmal hier, wie melden uns dann bei euch!

Aktuelle Ausgaben der Stallpost

sp-22.pdf

Stallpost Nr. 22, Wintersemester 2009/2010

6.2 M

sp-21.pdf

Stallpost Nr. 21, Sommersemester 2009

2.0 M

Kontakt zur Stallpost-Redaktion

Ältere Ausgaben der Stallpost

sp-20-screen.pdf

Stallpost Nr. 20, 8. Jahrgang März 2004, Screen-Version

208 K

sp-20-print.pdf

Stallpost Nr. 20, 8. Jahrgang März 2004, Print-Version

180 K

sp-19.pdf

Stallpost Nr. 19, 7. Jahrgang Juni 2003

49 K

sp-18.pdf

Stallpost Nr. 18, 7. Jahrgang April 2003, Flyer-Format

125 K

sp-17.pdf

Stallpost Nr. 17, 6. Jahrgang Mai 2002

37 K

sp-16.pdf

Stallpost Nr. 16, 5. Jahrgang Dezember 2001

94 K

sp-15.pdf

Stallpost Nr. 15, 5. Jahrgang Oktober 2001

85 K

Noch ältere Ausgaben der Stallpost

sp-13

Stallpost Nr. 13, März 2001, 5. Jahrgang

 

Inhalt

  • Editorial
  • WIESO IR SOWI?
  • Evaluation der Lehre am Institut für Soziologie
  • Das WS 00/01 am ISoz - Ein Rückblick
  • Evaluation am Institut für Politische Wissenschaft
  • Party
  • Gibt´s schon Kaffee???
  • Impressum

 

Editorial

Moin,
nun ist es wieder soweit: Ein neues Semester! Die schöne Semesterferienzeit ist schon wieder vorbei und es geht in ein neues Semester. Der FSR wünscht Dir einen guten Start in das neue Semester mit viel Spaß und auch dem erreichen des Vorgenommenen!
Wir hoffen, mit dieser Stallpost Deinen Informationsstand wieder auf den Stand zu bringen. Wenn du noch Fragen hast, bist du herzlich eingeladen zur VV am 040.04.01 um 13.00 Uhr in der T-Stube oder zu den FSR-Sitzungen (Mi. 16.00 Uhr, 118)

WIESO IR SOWI? (Institutsrat Sozial- und Wirtschaftsgeschichte)

Dem Institutsrat gehören mindestens vier Professoren an, nur dann darf sich das Gremium „Institut“ nennen und hat Entscheidungsgewalt für fachliche Belange. Ist die Mindestzahl von den Profs unterschritten, so hat dieses Gremium nur noch eine beratende Funktion im Fachbereichsrat (FBR). Es wird weiterhin zu monatlichen Treffen kommen, jedoch nur zum Informationsaustausch...
Der Institutsrat (IR) für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (SOWI) ist ein Gremium. Dieses Gremium regelt die Angelegenheiten, die unmittelbar auf das Institut SOWI zutreffen. Das beinhaltet u.a. die Feststellung der Lehrschwerpunkte der einzelnen Professoren, das Bestätigen der Lehrveranstaltungen für das kommende Semester, Klärung und Vergabe von Haushaltsmitteln innerhalb des Faches und besonders im neuen Semester erarbeitet der IR Vorschläge für die Berufungskommission für die zu besetzenden Professorenstellen ab 1. April 2002.
Dem IR gehören die Professoren von SOWI, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, ein studentischer Hauptvertreter und eine Mitarbeiterin aus dem nicht wissenschaftlichen Bereich an.
Die öffentlichen Treffen sind monatlich und eine Woche vorher wird die Einladung am „SOWI-Brett” ausgehängt. Es brechen interessante Zeiten an!!!
Durch den kompletten Generationswechsel im Fach SOWI werden alle vier Professoren innerhalb der nächsten fünf Semester in den Ruhestand versetzt. Am Institut lehrten bis zum WS 2000/01 Herr Ahrens, Herr Goertz, Frau Hilger und Herr Troitzsch... Den Anfang machte Herr Ahrens und gefolgt von Frau Hilger, sie emeritierten zum 31. September 2000 und zum 31.März 2001. Herr Goertz wird seine Lehrtätigkeit zum Ende des WS 2001/ 02 aufgeben und Herr Troitzsch im selben Jahr Ende des SoSe 2002.
Durch die bevorstehende Reduzierung in der Lehre und Forschung um 50 % ( zwei Profs) kann ein Lehrbetrieb in der bisherigen Form nicht mehr aufrechterhalten werden. Darum hat der IR SOWI eine Neuregelung der Immatrikulation ab dem WiSe 2000/2001 festgelegt (oder zugestimmt). Somit seit Ihr der letzte Semestergang, für den das Studium im SoSe anfängt.
Nach dem Ausscheiden der vier Profs werden ab April 2002 nur noch zwei neue Stellen besetzten. Eine C4-Professur mit dem Schwerpunkt der Technikgeschichte (April 2002) und ab Oktober 2002 eine C3-Stelle mit der norddeutschen Regionalgeschichte als Spezialisierung. Die Ausschreibung für die C4-Professur wurde schon veröffentlicht und die Berufungskommissionen stehen in den Startlöchern.
Auch wenn die Zukunft des Instituts unsicher erscheint, so bedeutet es auch ein kompletter Neuanfang mit vielleicht ganz anderen Lehrmethoden für das Fach Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Hamburg. Auf jeden Fall kommt eine spannende Zeit auf uns zu. Aber ganz ohne „Institutsrat” wird es in der Zukunft auch nicht gehen und die monatlichen Treffen werden unter einen anderen Namen stattfinden.
Für dieses Semester stehen noch Herr Goertz und Herr Troitzsch der Lehre zur Verfügung. Ebenfalls veranstaltet Frau Hilger noch ein Proseminar. Des weiteren gibt es eine Gastprofessur, Prof. Dr. Markus Denzel aus Göttingen mit 4 SWS und nicht zu vergessen die wissenschaftlichen Mitarbeiter bieten auch interessante Seminare an.
Christine Ullrich
3.Semester SOWI
Hauptvertreterin im IR SOWI

Evaluation der Lehre am Institut für Soziologie

In den letzten zwei Semestern hat am Institut für Soziologie die Evaluation der Lehre im Rahmen des Nordverbundes stattgefunden. Beim Nordverbund handelt es ich um einen freiwilligen Zusammenschluß der Universitäten von Rostock, Kiel, Hamburg, Bremen und Hannover. Durch diesen Zusammenschluß soll eine möglichst unvoreingenommene Bewertung der Lehre an den einzelnen Universitäten möglich werden. Der Evaluationsprozeß läßt sich in drei Abschnitte einteilen.
1. Selbstbewertung: Im Sommersemester 2000 hat das Institut eine Selbstbeschreibung der Lehre und des Institutes angefertigt. Dabei haben die Studierenden einen nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet. Das Ergebnis ist beim FSR einzusehen.
2. Fremdbeschreibung: Im letzten Semester sind an zwei Tagen Professoren und Studierende von anderen Universitäten (welche zumeist nicht dem Nordverbund angehören) angereist und haben sich aufgrund der Selbstbeschreibung und dem, was sie selbst gesehen haben, einen Eindruck von der Situation der Lehre am Institut für Soziologie in Hamburg gemacht. Daraus entstand der Ergebnisbericht. Dieser ist ebenfalls im FSR einzusehen. Zu diesem Bericht ist noch zu sagen, dass das Ergebnis ziemlich niederschmetternd für Hamburg ist und die Befürchtungen, welche die Studierenden schon immer hatten, sich hier zum ersten Mal schriftlich niedergeschlagen haben.
3. Auswertende Konferenz und Zielvereinbarung: Die auswertende Konferenz, auf welcher über beide Teile des Berichtes gesprochen wurde, und auf der der Abschlußbericht angefangen wurde, hat im Februar diesen Jahres stattgefunden. Der Abschlußbericht mit seinen Forderungen an die Universitätsleitung wird demnächst auch veröffentlicht und soll dann auch möglichst von allen Studierenden wenigstens zur Kenntnis genommen werden. Besonders wichtig dabei zu bedenken ist: Alles was in diesem Bericht gefordert wird, muß auch eingehalten werden, und dieser Prozeß der Veränderung soll nicht mit diesen Zielvereinbarungen aufhören. Also wenn ihr Fragen oder Anregungen zu diesem Thema habt, könnt ihr gerne immer mittwochs zu den Sitzungen des FSRs gehen, eure Fragen werden gehört werden.
Philipp Helms

 

Das WS 00/01 am ISoz - Ein Rückblick

Das letzte Semester hatte alles, was das Studierendenherz sich wünscht und das heißt viele Anekdoten und Entscheidungen.
Das Unterhaltsame zuerst:
Prof. zum GD: „Wieso sitzt der Kollege ... hier mit am Tisch?”
GD: „Kollege ... ist Mitglied des Professoriums und hat somit das Recht, hier zu sitzen.”
Prof zum GD: „Hat der Kollege ... nicht mitgeteilt, er wolle aus dem IR zurücktreten?”
Prof. ... : „Wenn Sie einmal richtig lesen würden, dann wüssten Sie, dass ich meinen Rücktritt für die Zeit erklärt habe, wie der alte GD im Amt ist. Das ist nun nicht mehr der Fall...” [Frei nachgestellte, wahre Gegebenheit].
Oder:
Prof: „Ich verstehe nicht, wieso wir hier selbst immer von einer schlechten Kommunikation sprechen. Die Kommunikation ist in Ordnung. Wir müssen dies nur auch nach aussen vertreten!”
Studi: „Wenn die Kommunikation so gut ist, wieso haben Sie es dann nicht geschafft, den Lehrplan pünktlich fertig zu stellen? Wieso schaffen Sie es nicht einen GD ohne Druck vom Uni-Präsidenten zu wählen?..”
Prof: „Dazu sage ich nichts mehr!”
An diesen Beispielen lässt sich sehr gut ein Problem des ISoz erkennen. Die mangelnde Kommunikation zwischen den Professoren. Damit ist auch schon ein wichtiges Thema des letzten Semesters angeschnitten. Die ständige Uneinigkeit verhindert weitestgehend die produktive Arbeit. Sei es der Lehrplan, eine Stellenausschreibung oder ein anderes Thema.
Gegen Ende des Semesters wurde der Zwischenbericht der externen Evaluatoren besprochen, der u.a. mangelnde Kommunikation, Abteilungsdenken, ein schlechtes Grundstudium, eine schlechte Methodenausbildung, zu wenig allgemeine Soziologie und viele andere Dinge mehr bemängelte. Das Ergebnis war so verhehrend, dass das ISoz verhindert hat, dass der Abschlussbericht veröffentlicht wird!!! Das sollte schon einiges über den momentanen Zustand am ISoz aussagen.
Gefordert wird von den Evaluatoren eine Aufwertung der allgemeinen Soziologie (inkl. Sozialstrukturanalyse) und der Methoden durch jeweils eine Professur. Die Folgen dieses Berichtes sind schon jetzt zu spüren - auch wenn ihn offiziell niemand beziehen kann. Die Ausschreibungen zweier Professuren (Stadt- und Regionalsoziologie sowie Stadt- und Regionalsoziologie mit Methoden) schwebt noch immer in der Behörde für Wissenschaft. Die Behörde will nach anfänglicher Genemigung die Ausschreibung nun doch noch einmal prüfen. Der Grund liegt am obskuren Ausschreibungstext (eine Professur für 50% Stadt- und Regionalsoziologie, 25% qualitative und 25% quantitative Methoden - kurz die eierlegende Wollmilchsau) und an der Kritik der Evaluatoren (s.o.). Wenn die Forderungen der Evaluatoren sich durchsetzen, würde dies das Ende der Stadt- und Regionalsoziologie bedeuten und das Schwerpunktmodell müsste neu überdacht werden, bzw. durch ein neues Modell ersetzt werden. In Anbetracht der schlechten Situation ist zu erwarten - und eigentlich auch am vernünftigsten (wenn es auch schwer fällt) - dass die Stadt- & Regionalsoziologie zugunsten einer besseren allgemeinen Soziologie geopfert wird und die andere Professur zu 100% für die Methoden ausgeschrieben wird. Die erneute Diskussion um den Ausschreibungstext wird aber zu einer Verzögerung der Ausschreibung um mindestens ein bis zwei Jahre führen. Es werden sicherlich noch viele Stunden mit diesem Thema verbracht werden müssen.
Ein anderes Thema war und ist die Methodenzusammenlegung der Institute Soz und Pol. Eine Reform ist schon lange geplant, wurde nun nochmals von den Evaluatoren gefordert, kann aber noch nicht umgesetzt werden, weil sich die Institute noch immer nicht einig sind (nach mehreren Jahren!). Nach dem jetzigen Stand soll die Methodenausbildung praxisnäher, umfangreicher, und um eine Einführung in SPSS sowie der Lehre von qualitativen Methoden ergänzt werden. Aber wann eine Umsetzung zu erwarten sein wird, ist noch offen. Geschafft wurde aber schon die Schaffung einer Stelle für die Zusatzausbildung (SPSS, Vertiefungen), allerdings ohne das Methodenkonzept fertiggestellt, geschweige denn umgesetzt zu haben. Das Thema bleibt uns somit erhalten.
Zu allem Überfluss ist das Institut mal wieder mehr mit sich selbst beschäftigt als sich um die oben beschriebenen Probleme zu kümmern. Da lässt der GD juristisch überprüfen, inwieweit er auf den Institutsrat (das Gremium in dem wir Studierende mit vertreten sind) und den FB angewiesen ist. Zu sehen ist diese Überprüfung vor dem Hintergrund einer geplanten Reform des Hochschulgesetzes und der damit bald wahrscheinlich sowieso geänderten juristischen Lage. Durch dieses fortgesetzte Gegeneinander zwischen den Statusgruppen (Profs., Mitarbeiter, Studies) und insbesondere den Profs untereinander, wird sich das Klima für Reformen zum Wohle der Studies und des Instituts wohl eher nicht verbessern.
Insgesamt dürfte das SoSe ein wichtiges Semester werden, in denen die Weichen für die Bereiche Methodenausbildung, Struktur des ISoz und damit verbundene Stellenausschreibungen gestellt werden.
Von daher bist du herzlich eingeladen zu den Sitzungen des FSR, IR Soz und FBR. Noch besser wäre es, wenn du dich entschließen würdes aktiv zu werden und beim FSR oder in den Ausschüssen des Fachbereiches mitzuarbeiten.
Jan Stierman

 

Evaluation am Institut für Politische Wissenschaft

Der Bericht der drei Weisen und die Folgen
Seit April letzten Jahres läuft eine Evaluation der Lehre am Institut für Politische Wissenschaft. Initiiert wurde das ganze Verfahren durch den „Verbund norddeutscher Universitäten”, dem neben Hamburg auch Bremen, Greifswald, Kiel und Rostock angehören. Nachdem zunächst das Institut eine „Selbstbeschreibung” erarbeiten und vorlegen musste, kam im vergangenen Dezember eine externe Gutachterkommission für eineinhalb Tage zu einer „Begehung” ans Institut, um in zahlreichen Gesprächen mit allen Gruppen die „Selbstbeschreibung” auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen und sich ein eigenes Bild vom Zustand des Institutes zu machen. Anfang Februar lag dann das Gutachten der Professoren Klaus-Dieter Wolf (TU Darmstadt), Klaus Dicke (Jena), Reinhard Zintl (Bamberg) sowie der studentischen Gutachterin Konstanze Kreutzer (Jena) vor.
Das Gutachten
Lob
Zunächst hebt das Gutachten hervor, dass die Politische Wissenschaft an der Uni Hamburg sehr gute Voraussetzungen mitbringt. Dies sei zunächst wegen der als „sehr gut” bezeichneten Professorenzahl der Fall. Des weiteren gewänne Hamburg wegen seiner inhaltlichen Schwerpunkte „Internationale Beziehungen”, „Politische Kommunikation und Medien” sowie „Europastudien” Attraktivität, weil dies eine Profilbildung der Studierenden ermögliche. Positiv erwähnt werden auch wir Studierende, „die sich ... als außerordentlich diskussionsfreudig, reflektiert und engagiert repräsentiert haben.” Ebenfalls sehr gelobt wird das Studierendenzentrum.
Tadel
Doch betont das Gutachten dann „leistungshemmende Faktoren organisatorischer, kommunikativer und konzeptioneller Art sowie noch unzureichend gelöste Strukturprobleme”, die eine wirkliche Nutzung der sehr guten Voraussetzungen verhinderten. Hierzu gehöre zunächst, dass das Institut nicht als gemeinsame Mitte betrachtet wird, sondern sich die Teilbereiche zu sehr in den Vordergrund drängen. So vermissen die Gutachter auch ein personelles und inhaltliches Gesamtkonzept, dass zur Umsetzung und Gewährung der Zielorientierung des Studiums beiträgt. Daran knüpfen die Gutachter ihre Kritik am fehlenden Beratungskonzept an. Es wird von einer „Betreuungslücke” gesprochen. Kritisiert wird weiterhin eine fehlende „wahrnehmbare” Strukturierung des Studiums. Als ein „erhebliches Strukturproblem” wird schließlich „die Notwendigkeit [...], den hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Diplomstudiengang nicht durch die erhebliche Nachfrage nach dem Fach im Nebenfachstudium zu beeinträchtigen” genannt. Und last but not least stellen die Gutachter fest, dass es „noch kein ausgearbeitetes und zureichend klares Konzept” für den BA-Studiengang gibt.

Empfehlungen
Natürlich empfehlen die Gutachter, an der Verbesserung der Kommunikation und an der Verteilung von Verantwortlichkeiten zu arbeiten, damit sich langsam eine „Mitte” entwickelt. Um das Problem der mangelnden Strukturierung des Studiums anzugehen, wird nicht weiter überraschend zunächst empfohlen, endlich die nicht vorhandenen Studienordnungen zu erarbeiten. Wobei dies im Zuge einer Reform des Studium geschehen solle. Angeregt wird u.a. die Aufnahme einer Vermittlung praktischer „Orientierungsfähigkeiten” wie „Methodensicherheit, politische Orientierungsfähigkeit, Analytik von Entscheidungssituationen und Gestaltungsfeldern etc.”. Für das Nebenfachstudium wird aufbauend auf das Grundstudium eine Modularisierung in zwei oder drei inhaltliche Ausrichtungen (z.B. Theorie, Afrika, Europa) sowie zur Entlastung von Hauptseminaren die Einführung eigener Seminartypen für Nebenfächler angeregt. Mit Blick auf die Hauptfächler wird zudem eine Einbindung von Sprachmodulen und interdisziplinären Komponenten (z.B. über die Anerkennung „fachfremder Studien”) vorgeschlagen. Hinsichtlich des Studiums der wohl gravierendste Vorschlag der Gutachterkommission ist die Einführung einer Zwischenprüfung. Angedacht ist eigentlich, dass am Ende des Grundstudiums eine gesonderte Prüfung über das Grundstudium stattfindet. Als Mindestmaßnahme halten die Gutacher jedoch „Vorkehrungen dafür, dass die Zwischenprüfung nicht [wie bisher, M.G.] durch normale Seminarscheine erbracht wird, sondern tatsächlichen Prüfungscharakter erhält”.

Die Folgen
Ausgebrochener Reformeifer
Die aus studentischer Sicht wohl positivste Folge ist, dass der bislang eher schleppende Reformeifer im Institut neue Impulse bekommen hat. Es besteht ein statusgruppenübergreifender Konsens über die Notwendigkeit, Konsequenzen zu ziehen. Und es scheint zur Zeit diesbezüglich auch richtiger Arbeitseifer ausgebrochen zu sein. Der Institutsrat hat Handlungsbedarf auf folgende Feldern erkannt:
1. Inhaltliches und personelles Gesamtkonzept, nicht zuletzt, um den Personalbestand und damit verbunden natürlich auch die quantitativen Ausmaße des Lehrangebots zu wahren. Dieses soll mittelfristig erarbeitet werden.
2. Mehr Planungssicherheit, wobei hier vor allem die Verwaltung sowie die Universitätsleitung gefragt ist. So fehlt dem Institut z.B. der Zugang zu grundlegenden statistischen Daten.
3. Verbesserung der Kommunikation, wobei hier bislang einige Maßnahmen im informellen Bereich vorgeschlagen wurden, aber auch die Etablierung eines „Institutstages”, an dem z.B. unsere Lehrenden zu einem öffentlichen Streitgespräch über ein aktuelles politisches Thema laden.
4. Mittelbauförderung, als erste Maßnahmen sind kurzfristig die Einrichtung eines Institutskolloquiums für alle Doktoranden und Habilitanden sowie eine (fakultative) eigenständige Lehre angedacht.
5. Intensivierung und Transparenz der Studienberatung soll es kurzfristig durch eine klare und logische Homepage geben. Mittelfristig steht zur Debatte, welche Rolle das Studierendenzentrum nach seiner Testphase spielen soll und ob ein „Mentorensystem” (d.h., jeder Studierende wird einem Prof zugeordnet, die/der das ganze Studium Ansprechperson für Studienfragen ist) eingeführt werden soll.
6. Struktur und Transparenz des Studienangebotes: Hier gibt es bislang die meisten Ideen und aus Sicht der StudierendenvertreterInnen im Institutsrat auch erheblichen Diskussionsbedarf. Am unproblematischsten ist noch, dass die von uns vorgeschlagene Reform des Grundstudiums umgesetzt werden soll. Doch die Punkte „Zwischenprüfung”, „Differenzierung des Lehangebots für Hauptfach - Nebenfach - Lehramt” und „Curriculare Schwerpunkte im Hauptstudium” bergen einige noch problematische Punkte.

Zwischenprüfung
Eigentlich besteht bei allen Einigkeit, dass der Kritik der Gutachter, die bisherige Zwischenprüfung solle mehr Prüfungscharakter erhalten, Folge geleistet werden sollte. Genauso herrscht aber weitgehender Konsens, dass das Institut keine Blockzwischenprüfung am Ende des Grundstudiums will. Noch keine Einigkeit herrscht dagegen, wie es zu echtem Prüfungscharakter kommen kann. Aus der Reihe der Lehrenden wurde bislang vorgeschlagen, dass der Prüfungscharakter dadurch zustande kommen soll, dass sich die Studierenden zu den Seminaren mitsamt Scheinerwerb verbindlich anmelden. Wer am Ende des Semesters die erforderlichen Prüfungsleistungen nicht erbringt, fällt durch und kann den entsprechenden Seminartyp nur noch begrenzt wiederholen. Bei wiederholtem Durchfallen droht damit das Ende des Studiums. Dies wäre letztlich nichts anderes, als eine verdeckte Einführung von „Bonus- und Maluspunkten”, was bei uns StudierendenvertreterInnen auf Ablehnung stößt. Aus unserer Sicht schränkt ein solches System die Wahlfreiheit der Studierenden bei der Stundenplanerstellung erheblich ein, da es die Teilnahme aus reinem Interesse an Seminaren verhindert. Zudem sind wir nicht der Auffassung, dass eine studienbegleitende Zwischenprüfung ihren Prüfungscharakter durch eine formalisierte Anmeldung erhält, sondern vielmehr durch ein entsprechendes Anforderungsniveau in den eigentlichen Prüfungen.

Reform des Hauptstudiums
Hier gibt es bereits einen sehr konkreten Vorschlag. Dieser sieht vor, dass es künftig sogenannte curriculare Schwerpunkte, auch Projektstudium genannt, geben soll. Dieses besteht aus einem thematischen Schwerpunkt (z.B. Europäische Integration), zu dem in einem Zeitraum von zwei oder drei Jahren jedes Semster eine Veranstaltung angeboten wird. Die Hauptfachstudierenden müssen im Laufe des Studiums an einem Projektstudium teilnehmen, darin vier Veranstaltungen besuchen und zwei Scheine erwerben. Durchgeführt wird das Projektstudium von jeweils drei Lehrenden, die ihre gemeinsame Kooperation vertraglich vereinbaren und das Projektstudium mindestens ein halbes Jahr vor Beginn ankündigen. Jedes Wintersemester sollen zwei Projektstudienangebote starten. Dies klingt zunächst ganz nett, bringt aber einige Probleme mit sich. Erstens ist vorgesehen, dass an den Seminaren des Projektstudiums nur die Studierenden teilnehmen dürfen, die sich verbindlich für das ganze Projektstudium angemeldet haben. Das bringt zwar kleine Seminare für einen Teil, verdrängt aber alle anderen Studierende auf die restlichen allgemeinen Seminare. Insbesondere soll die Teilnahme für Nebenfächler und Lehrämter verschlossen sein. Zweitens bringt die Verpflichtung für die Hauptfächler, im Laufe des Hauptstudiums ein komplettes Projektstudium zu absolvieren, mit sich, dass die Studierenden sich zu Beginn ihres Hauptstudiums aus bestenfalls vier verschiedenen Themen eines heraussuchen müssen. Dies wäre eine ziemliche Einschränkung der Wahlfreiheit. Doch ist noch zu diskutieren, ob diese Einschränkung durch die Vorteile einer besseren Planbarkeit (das Angebot für die kommenden vier bzw. sechs Semester steht bereits fest) und kleinerer Seminare mit immer denselben Studierenden (Abbau der Anonymität) aufgewogen werden.
Michael Gwosdz

 

Party

Party im Stall
Fr. 6.4.01 ab 21.00 Uhr
(Bier & Sekttheke & gute Musik & ... )
Das Beste, was der Campus zu bieten hat!!

Gibt´s schon Kaffee???

Diese Frage hört man eigentlich immer, wenn man um die Mittagszeit in die T-Stube am Tresen steht. Meistens muß diese Frage dann verneint werden, denn die Schicht ist gerade hektisch dabei, den Kaffee zu kochen.
Warum diese Hektik?
In den letzten Semestern gab es eigentlich immer zuwenig Schichten, so dass die T-Stube immer erst mittags öffnen konnte. Falls ihr auch zu den Leuten gehört, die genervt auf den ersten Kaffee warten, überlegt euch doch mal, ob ihr eine Schicht machen könnt. „Ja, aber”, werden jetzt viele von euch sagen. Doch überlegt mal, die T-Stube ist nicht nur ein Ort, an dem man Abhängt, die Seele baumeln läßt und mal Fünfe gerade sein läßt. Es ist auch ein Ort der Begegnung, wo man auch Leute treffen kann, die einem im Studium weiterhelfen können, die die Klausuren, die ihr schreiben müsst, schon geschrieben haben, und auch so einfach einen anderen Blick auf das Studium haben.

Falls ihr euch doch dazu entschließt, bei der T-Stube mit zu machen, hier die Daten:
Erstes Treffen der T-Stuben AG ist am 9. April, um 18.00 Uhr in der T-Stube, jeder, der Kommt ist Willkommen.
Und dann könnt ihr endlich genervt sagen:
„Nein, der Kaffee ist noch nicht fertig”

 

Impressum

ViSdP
Herausgeber: Faschaftsrat Sozialwissenschaften
ViSdP: Jan Stiermann
Allende-Platz 1
20146 Hamburg
Tel.: 040/ 42838-6110
E-Mail: sozwiss@gmx.de
Sitzungen: mittwochs um 16.00 Uhr, Raum 118

sp-12

Stallpost Nr. 12, Juni 2000, 4. Jahrgang

 

Inhalt

  • Warum werden Stellen gestrichen?
  • Wie viele Stellen sollen gestrichen werden?
  • Welche Folgen hat das für unseren Fachbereich?
  • Was sollten wir tun?
  • Warum gerade dieser Termin für eine VV?
  • Demoankündigung
  • Impressum

 

Warum werden Stellen gestrichen?

Es gibt eine Vorgabe des hamburgischen Senats, dass in allen Bereichen 15% der Gelder die der Universität bisher zur Verfügung standen, durch das Uni Präsidium eingespart werden müssen. D. h. freiwerdende Professuren werden zum Teil nicht wiederbesetzt.

 

Wie viele Stellen sollen gestrichen werden?

Ursprünglich sollten an unserem Fachbereich sechs Professuren nicht wiederbesetzt werden. Das würde allerdings die Streichung von etwa 18 statt der geforderten 15% der Gelder an unserem Fachbereich bedeuten. Die überzähligen 3% würden anderen Fachbereichen gutgeschrieben.

Sollte allerdings Fachbereichsintern eine Einigung über die Stellenstreichungen zustande kommen (dem Uni Präsidium also Verwaltungsaufwand erspart werden), dann würde man sich unter Umständen mit fünf Stellen begnügen. Ohne diese sogenannte Paketlösung sind die folgenden Zahlen vorgesehen:

  • Das Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte verliert 2 von 4 Professuren (entspricht 50%).
  • Das Institut für politische Wissenschaft verliert 1 von 8 Professuren (entspricht 12,5%).
  • Das Institut für Soziologie verliert 3 von 11 Professuren (entspricht 27%).

Sollte man sich auf die Paketlösung einigen, dann würde wahrscheinlich die Professur am Institut für politische Wissenschaft erhalten bleiben.

 

Welche Folgen hat das für unseren Fachbereich?

Besonders für das Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sind diese Kürzungen existenzbedrohend. Aber auch das Institut für Soziologie würde so stark geschwächt, dass die jetzige Schwerpunktstruktur, für deren Erhaltung sich noch vor einem Semester die große Mehrheit der Studierenden und Lehrenden des Institutes eingesetzt hat, kaum noch aufrecht zu erhalten ist.

 

Was sollten wir tun?

In dieser Phase ist es wichtig, die Stellenstreichungen nicht schicksalsergeben hinzunehmen: nicht das Schicksal, die Politik ist hier am Werke und politische Entscheidungen gehen meist zu lasten dessen aus, der am wenigsten protestiert.
Wir sollten deshalb (möglichst öffentlichkeitswirksam) den Senat daran erinnern, was doch inzwischen auch in Politikerkreisen kein Geheimnis mehr ist: dass wir auf dem Weg in eine Gesellschaft sind, in der mehr, nicht weniger Universitätsabsolventen gefordert sind; dass es also im Interesse aller ist eine höhere Anzahl von Schulabgängern ein Studium zu ermöglichen.
Und wir sollten das Uni Präsidium daran erinnern, dass die Sozialwissenschaften nicht der Goldesel de Universität ist, sondern dass sie für unsere Gesellschaft mindestens so wichtig sind, wie die Fächer, an die das Präsidium die bei uns zusätzlich eingesparten Gelder verschenken will.
Auf der Vollversammlung (VV) am 7.6.2000 wird es weitere Informationen geben und vielleicht die eine oder andere Aktion geplant. Also alle kommen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Demoankündigung

DEMO gegen Studiengebühren in Berlin
am 7.6.2000,
Karten gibt’s beim AStA oder den studentischen Cafés für 10,-DM (Hin- und Rückfahrt)!!

 

Impressum

ViSdP

FSR-Sozialwissenschaften
i.A. Marc Schlaphoff
Allende-Platz 1
20146 Hamburg
Tel. 42838-6110

Schreiberlinge: Gabriel Bergmann, Jan Stiermann

 

sp-11

Stallpost Nr. 11, Dezember 1999, 3. Jahrgang

 
Inhalt:

    * Reform des Politik-Studiums in Hamburg?
    * Bachelor, oder was ist gut für Studis?
    * Reform! - Die empirische Methodenausbildung des IPW & ISoz soll verändert und zusammengelegt werden.
    * Weihnachtsfeier
    * Impressum

 

Reform des Politik-Studiums in Hamburg?

(fb vom IR Pol) Die wohl wichtigste Entscheidung des Institutsrats (IR) des Instituts für Politische Wissenschaft (IPW) auf der letzten Sitzung war die Ansetzung einer Sondersitzung des IR auf den 19.1.2000. An diesem Tag soll über das zukünftige Politik-Studium in Hamburg diskutiert und vielleicht auch entschieden werden (man weiss ja nie...). Gründe für eine Reform des Studiums gibt es genug.
Als erstes fällt da das Grundstudium ins Auge. Es bietet keine ausreichende Vorbereitung auf das Hauptstudium. So kommt es z.B., dass Lehrende Einführungen in ihren Teilbereich als Vorlesung anbieten, weil deren Prüflinge Grundkenntnisse in diesem Bereich fehlen. Ebenso ist eine wie auch immer geartete Einheitlichkeit (und damit Vergleichbarkeit) des Niveaus im Grundstudium durch die faktische Willkür der Grundkurse nicht gegeben.
Zweitens befasst sich im Moment ein Ausschuss des Fachbereichs mit der Zusammenlegung der Methodenausbildung (siehe unten) in Politischer Wissenschaft und Soziologie.
Drittens gibt es Überlegungen, neue Abschlüsse einzuführen. Dies sind der Bachelor (BA) und der Master (MA). Im Hochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung vom 20.8.1998 gibt es bereits Vorgaben für diese Studiengänge. Zusätzlich existiert ein Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 5.3.1999. Dieser enthält bereits Strukturvorgaben für die Einführung dieser Studiengänge.
Es gibt also noch viel Klärungsbedarf. Die IR-Sondersitzung ist, wie alle anderen IR-Sitzungen auch, öffentlich. Allen, die sich ein besseres Politik-Studium in Hamburg wünschen, sei hier nochmal der Termin ans Herz gelegt:

Mittwoch, 19.1.2000, 17 Uhr, AP 1, Raum 250

 

Bachelor, oder was ist gut für Studis?

(oha) Immer wieder geisterten in den vergangenen Wochen und Monaten Schlagwörter wie Bachelor-Abschluss (BA) oder „Credit-Point-System“ durch die Fachbereiche. Auch unser ehrwürdiger Fachbereich beschäftigt sich (zumindest teilweise) mittlerweile mit diesem Thema. Was in anderen Fachbereichen schon in bestehende Prüfungsord-nungen eingearbeitet wird (z.B. FB 03), soll zumindest auch bei uns diskutiert wer-den. Zuerst zur Begriffsklärung: Durch Einführung eines BA-Abschlusses und die Einordnung in bestehende Prüfungsordnungen (Diplom oder Magister) „soll den Studierenden ein frühzeitiger erster akademischer Abschluß ermöglicht werden. Der Bachelor muß geeignet sein, einen Einstieg in berufliche Tätigkeitsfelder zu ermögli-chen“ (Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF): Eckpunkte für die Einfüh-rung von Bachelor- und Masterabschlüssen an den Hamburger Hochschulen, 24. Juli 1998). „Das Niveau der Bachelor-Prüfung soll deutlich über den Anforderungen der Zwischenprüfungen in wissenschaftlichen Studiengängen liegen. Die Prüfung liegt in der Regel nach dem 3. Studienjahr der Regelstudienzeit. (...) Die Prüfung selbst soll regelhaft bestehen aus einer mündlichen, einer schriftli-chen oder einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung sowie einer Hausarbeit, deren Bearbeitungsdauer in der Regel rund sechs Wochen beträgt“ (ebd.).
Das „Credit-Point-System“ bedeutet, dass Prüfungen studienbegleitend absolviert werden können, d.h. Studierende erbringen vorgeschriebene Leistungen (Klausur, Hausarbeit etc.) und erhalten bei Bestehen Punkte. Haben sie die vorgeschriebene Punktzahl mit den vorgeschriebenen Anforderungen erreicht, entfallen zum Examen die schriftlichen Prüfungen und verkürzen damit die Prüfungszeit. Die Prüfungen bestehen dann nur noch aus Diplomarbeit und mündlicher Prüfung.
Zu beiden Punkten hat sich der FSR seine Gedanken gemacht und bittet Euch um Mitarbeit, wenn Ihr weitere Vorschläge habt. Der FSR plädiert für die Einführung des BA-Grades am FB 05. Er sollte zunächst als eine weitere Möglichkeit der Prüfung zu einem wissenschaftlichen Abschluß führen. Anforderungen und Prüfungsmodali-täten sollen zusammen mit Lehrenden des FB und der Verwaltung erarbeitet wer-den, der FSR schließt sich allerdings den Aussagen der BWF an. Nach Einführung des BA müsste geprüft werden, ob es möglich ist, den BA-Abschluß verpflichtend für alle Studierenden zu machen. Dies schließt dann die Überarbeitung der Prüfungs-ordnung für das Grundstudium ein. Denkbar wäre es nach Meinung des FSR, das Grundstudium zu erweitern und weitere Pflichtveranstaltungen hinzuzufügen, dass ein Studierender mit Abschluß des Grundstudiums auch gleichzeitig den BA-Abschluß „in der Tasche hat“. Weitere Möglichkeiten und detaillierte Angaben müssen aber zuerst in den einzelnen Instituten geklärt werden.

 

Reform! - Die empirische Methodenausbildung des IPW & ISoz soll verändert und zusammengelegt werden.

(js) Es gibt eine uniweite Kommission, die sich gedacht hat, dass man die Methodenausbildung zusammenlegen kann. Damit die Sache auch beachtet wird, hat die Uni verlauten lassen, dass damit die Chance auf Wiederbesetzung einer vakanten ProfessorInnenstelle im Bereich Methoden steigen würde. Wenn nicht, könnte die Stelle dem unnachgiebigen Rotstift zum Opfer fallen. Der FSR hat sich nun nach tagelangen schweisstreibenden und nervenaufreibenden Diskussionen ein neues Modell für die Methodenausbildung einfallen lassen. Dies vereinigt nicht nur die Pol- und Soz-Ausbildung, sondern reformiert das Ganze auch noch. Unser Modell: Es soll eine „Allgemeine Einführungsvorlesung“, „Qualitative Methoden I + II (QualMethI+II)“, „Quantitative Methoden I + II (QuanMethI+II)“ und eine „Praktische Anwendung“ geben. Um die Belastung für Pol-Studierende möglichst gering zu halten, sollen diese von den I + II Veranstaltungen nur die QualMeth. I und QuantMeth. I besuchen. Ziel dieser Veranstaltungen soll dabei sein, einen Überblick über alle gängigen und relevanten Arbeitsweisen vermittelt zu bekommen. Die Veranstaltungen QualMeth. II und QuantMeth. II ist dann nur noch für die SoziologInnen gedacht und sollen eine Vertiefung des Stoffs beinhalten.
Die Einzelheiten: Allgemeine Einführungsvorlesung: Hier sollen die Entstehung, Vorbereitung, Aufbau, Vorgehensweise und Methoden einer empirischen Forschung erläutert werden. Diese Veranstaltung entspricht der Methodenvorlesung der SoziologInnen, nur mit einer stärkeren Berücksichtigung qualitativer Methoden. Besucht werden, soll die Vorlesung von StudentInnen des IPW und ISoz , bei einer Belastung von 2 SWS.
Qualitative Methoden: Hier sollen die qualitativen Herangehensweisen an eine Forschungsfrage erläutert werden. Zum besseren Einüben soll die Vorlesung von einem z.B. 14-tägigem Tutorium begleitet werden. Dies würde einer Stundenbelastung von 2 SWS Vorlesung und 1 SWS Tutorium entsprechen.
Quantitative Methoden: Im Prinzip bekannt unter dem Namen „Statistik I + II“. Der Unterschied ist nur, dass die Vorlesung gestrafft werden soll. Damit dies realisiert werden kann, soll der Schwerpunkt der Vorlesung von „Wie muss ich die Urliste verwandeln, um später, nach stundenlangem tippen auf einem Taschenrechner, die gewünschte Maßzahl zu erhalten“ in „Welche Befehle muss ich dem PC geben, damit die gewünschte Maßzahl rauskommt“. Damit das funktioniert soll die Vorlesung die Bedeutung und das Verständnis für die jeweiligen Maßzahlen vermitteln. Das Tutorium soll nun das Ermitteln der Maßzahlen am PC (mit SPSS; möglichst einer aktuellen Version) üben; wenn für das Verständnis hilfreich, auch noch gelegentlich mit dem Taschenrechner. Wichtig ist die Vermittlung des Verständnisses und der Umsetzung am PC. Die Klausur soll hierbei berücksichtigen, dass es Computerfreaks und Anfänger gibt - dies soll sicherstellen, dass niemand wegen fehlender PC-Kenntnisse durchfällt. Insgesamt hat die Veranstaltung einen Umfang von 2 SWS Vorlesung und 1 SWS Tutorium.
Damit die Tutorien planbar bleiben, sollten sie jeweils im wöchentlichen Wechsel stattfinden.
Praktische Anwendung: Diese soll am Ende der Methodenausbildung im Grundstudium stehen. Sie soll im Prinzip ein Empirisches Praktikum „light“ sein. Die selbständige Entwicklung und Auswertung einer empirischen Forschung unter Berücksichtigung der verschiedenen Herangehensweisen der qualitativen und quantitativen Methoden und Fragestellungen. Diese Veranstaltung soll einen Umfang von 2 SWS haben und von StudentInnen der Soziologie und des IPW besucht werden.
SWS Belastung:
Für SoziologInnen: 10 SWS Vorlesung + 2 SWS Prakt. Anw. + 4 SWS Tutorium = 16 SWS
Für PolitologInnen: 6 SWS Vorlesung + 2 SWS Prakt. Anw. + 2 SWS Tutorium = 10 SWS

Bei Fragen, Anregungen und Kritik: VV am Di. 14.12.1999.

 

Weihnachtsfeier für alle

Letzte Meldung: Nach soviel geballter Information ist es uns eine Freude, die grosse FSR-Weihnachtsfeier anzukündigen. In alt bewährter Weise mit viel Lebkuchen, Plätzchen, Weihnachtsstimmung und Glühwein!
Also, auf in die T-Stube. Termin:
14.12.1999, ab 18:00 Uhr

Wir freuen uns, wie jedes Jahr, auf Eure rege Teilnahme.

 

Impressum

ViSdP
FSR-Sozialwissenschaften
i.A. Marc Schlaphoff
Allende-Platz 1
20146 Hamburg
Tel. 42838-6110
<>Schreiberlinge:
Falk Brese (fb)
Jan Stiermann (js)
Oliver Hansen (oha)

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Stallpost Nr. 10, November 1999, 3. Jahrgang

 

Inhalt:    * Diskussionen und kein Ende    * Bermbach und Joachim Raschke verkrümeln sich    * Neubesetzung einer C4-Professur (Nachfolge Gantzel) im IPW    * Aufruf zur Ausschussbesetzung    * Impressum  Diskussionen und kein EndeEs war ein langer Weg, doch endlich, endlich wird alles gut. Der Fachbereichsrat (FBR) hat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen, die Nachfolge von Prof. Dr. Herrmann Korte (Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie im Institut für Soziologie) zu regeln. Für alle Studis des Fachbereichs die gute Kunde: PD Dr. Gabriele Klein wird für ein Jahr die Vertretungsprofessur ab dem Sommersemester 2000 übernehmen.Vorangegangen waren harte (manchmal auch nicht ganz verständliche) Diskussionen im Haushaltsausschuss und im FBR. Schwierigkeit war wie in vielen Fällen die Finanzierung. Doch da konnte im Haushaltsausschuss eine Lösung gefunden werden. Zur Finanzierung der Vertretung auf der Basis einer C4-Professur wurde ein Lösungsmodell gefunden, das vor allen Dingen auf Grund der Bemühungen des Fachbereichsplaners Horst Stricker (er löste einen sogenannten Reste-Topf zugunsten der Soziologie auf), dem Philosophischen Seminar (sie halten eine Stelle weitere drei Monate vakant) und dem Institut für Soziologie (sie finanzieren den Rest der Kosten) möglich wurde. Damit ist gesichert, dass der Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie trotz des Ausscheidens von Prof. Dr. Jens S. Dangschat (an die TU Wien) und Prof. Dr. Herrmann Korte (Ruhestand) weiterhin durch eine auch in Fachbereichskreisen bekannte Dozentin vertreten wird.Entzündet hatten sich die Diskussionen an der Art der Vertretung (C4) und der Finanzierung. Doch alles in allem lässt sich aus Sicht des Fachschaftsrates (FSR) bilanzieren: Eine externe Vertretung des Schwerpunkts wäre teurer gewesen und die Aufstockung des Budgets auf C4 – bewilligt werden sollte eigentlich nur eine Vertretung von PD Dr. Gabriele Klein auf der Basis einer C3-Professur – fängt lediglich die Bezüge auf, die ihr sowieso im Rahmen der Übergangsgelder für drei Monate (durch Ausscheiden aus dem Dienst zum 01. April 2000) zustehen würden. Eine normative Diskussion, ob dieser Arte der Bezahlung im Falle einer Vertretungsprofessur notwendig erscheinen oder nicht, so wurden sie im FBR geführt , sind zwar manchmal hilfreich, erscheinen aber doch ein wenig deplaziert, wenn sie aus Reihen des eigenen Mittelbaus kommen.Zusätzliche Beschlüsse aus dem Haushaltsausschuss: In der nächsten Zeit sollen alle Bücher aus der sozialwissenschaftlichen Bibliothek mit einem Strichcode versehen werden, damit in naher Zukunft die Ausleihe auch über das mittlerweile uniweite System der Ausleihmöglicheit über eine Karte geschehen kann. Weitere Infos folgen auf der kommenden Sitzung des Haushaltsausschusses Anfang Dezember. (oha) Bermbach und Joachim Raschke verkrümeln sichDas Institut für Politische Wissenschaft verliert zwei langjährige Professoren: Udo Bermbach hat für sein letztes Lehrsemester (WS 2000/2001) Beurlaubung ohne Bezüge beantragt. Joachim Raschke hat ebenfalls beantragt, vom 1.10.2000 bis zum 30.09.2001 ohne Bezüge beurlaubt zu werden. Danach wird er voraussichtlich in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Was diese personellen Veränderungen für Konsequenzen für das Institut haben, soll der Geschäftsführende Direktor Rainer Tetzlaff mit Fachbereichsplaner Horst Stricker klären. Ebenfalls muß feststehen, wie lange Bermbach und Raschke noch Prüfungen annehmen werden.Eine OE für Studierende im Hauptstudium will das IPW nun auch endlich mal wieder anbieten. Die Veranstaltung soll in der Mitte des Semesters stattfinden.Große Probleme gab es im Sommer bei den Prüfungsverfahren: 40% der Termine wurden verlegt, Prüfungen lagen zu Zeiten, als Profs Seminare hatten und so weiter. Die Sekretärinnen sind verständlicherweise genervt, ständig die Schlampereien von Profs und Prüfungsamt ausbügeln zu müssen. Änderungsvorschläge will Prüfungsausschußvorsitzender Greven nach dem laufenden Prüfungszyklus vorlegen. Aber auch die Sekretärinnen wollen die Initiative ergreifen, um Prüfungstermine rechtzeitig vor Bekanntgabe sinnvoll intern koordinieren zu können.Ohne klares Ergebnis endete die Diskussion um die Einrichtung von Internet-Tutorien für Studienanfänger. Das Thema soll in der nächsten Sitzung mit einem konkreten Antrag besprochen werden. (cv) Neubesetzung einer C4-Professur (Nachfolge Gantzel) im IPWNach der am Fachbereich üblichen Vakanzperiode eines Jahres, wird zum Sommersemester 2000 die C4-Professur (höchste Besoldungsstufe) „Nachfolge Gantzel“ im Teilbereich Internationale Politik neu besetzt. Die dafür zuständige Berufungskommision hat in den zurückliegenden Monaten alle Bewerbungen gesichtet, und eine Vorauswahl getroffen. Am Freitag den 19.11.1999 wird es eine öffentliche Anhörung geben. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, daran aktiv oder passiv teilzunehmen. Die BewerberInnen wurden aufgefordert, am Freitag einen 30 minütigen Vortrag über „ein laufendes oder abgeschlossenes Forschungsprojekt hinsichtlich seiner analytischen, theoretischen und empirischen Gehalte vorzustellen.“ Der BewerberInnenkreis kurz vorgestellt:Dittgen, Herbert: Der 1956 geborene Dittgen forscht vor allem über internationale Migration und Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik. Einen weiteren Schwerpunkt setzt er bei den internationalen Beziehungen (IB) der USA, bzw. den IB nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes. Er pflegt Umgang mit verschiedenen nordamerikanischen Universitäten.Heuser, Beatrice: Seit 1991 Senior Lecturer (brit. C3 Professur) am Department of War Studies, Kings College, London. Forschungsschwerpunkte sind Sicherheitspolitik und Kernwaffenstrategien verschiedener europäischer Länder und der USA, eines ihrer Bücher behandelt die Auswirkungen der Ideologie und Mentalität auf (Kernwaffen-)strategien.Jakobeit, Cord: Den meisten Studierenden am IPW bekannt, da er im Moment hier in Hamburg lehrt. Seine Forschungsschwerpunkte sind internationale Umweltbeziehungen und transatlantische Beziehungen. Er lehrte bis jetzt unter anderem an der FU Berlin, in Harvard und Hamburg.Schirm, Stefan: Globale Märkte und die wirtschaftliche Kooperation in den beiden Amerikas sind die bevorzugten Forschungsprojekte Stefan Schirms. Er arbeitet im Moment auf einer C3 Professur in Stuttgart, hat auch schon in München gelehrt. In der Vergangenheit hielt er einige Lehrveranstaltungen über Lateinamerika.Diese knappe Vorstellung der KanditatInnen hat Euch hoffentlich neugierig gemacht, so dass der Raum 250 am Freitag überquellen wird. Schließlich wollt Ihr doch alle sehen, wer an unserem Institut in Zukunft Internationale Politik lehren wird. Die Termine für die einzelnen Anhörungen entnehmt ihr bitte den entsprechenden Anschlägen überall in diesem Gebäude. Bis Freitag! (sf) Aufruf zur AusschussbesetzungAn alle Studis, die sich im nächsten Semester für ihre eigenen Belange und die ihrer Kommilitoninnen einsetzen wollen. Wer dazu bereit ist, sich für das Jahr 2000 (SoSe und WiSe) in einen Ausschuss wählen zu lassen (z.B.: Haushalts-, Prüfungs-, Personal-, Bibliotheksausschuss), den laden wir herzlich ein, zum nächsten Gremientreffen (8. Dezember um 14.00 h) zu kommen oder sich im FSR zu melden. Wir brauchen VertreterInnen aller sozialwissenschaftlichen Fächer. Auch Zweifelnde, die sich erst einmal nur informieren wollen, sind ausdrücklich eingeladen. (mgr) ImpressumViSdPFSR-Sozialwissenschafteni.A. Marc SchlaphoffAllende-Platz 120146 HamburgTel. 42838-6110Schreiberlinge:Carsten Vitt (cv)Oliver Hansen (oha)Marc Schlaphoff (sf)Matthias Gronau (mgr)

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Stallpost Nr. 9, Juli 1999, 3. Jahrgang


Inhalt:

    * Der röhrende Dienstag
    * Evaluation am IPW - Zwischenbilanz
    * Impressum

 

Der röhrende Dienstag

Allen, die dienstags um Viertel nach sechs die T-Stube verliessen, um eine der diversen Vorlesungen zu besuchen, sei hiermit unser Kompliment ausgesprochen. Ihr geht euer Studium motiviert an - oder tut wenigstens so. Denen, die sich stattdessen noch tiefer in die T-Stuben-Sofas lümmelten: "Schön Euch beim röhrenden Dienstag dabeigehabt zu haben. Wir hoffen das Programm hat gefallen."

Die Idee, Kultur in die T-Stube zu bringen entstammt einem T-Stuben-AG-Treffen im vergangenen Semester. Mitmachen wollten Einige, geblieben sind ein paar, die zuerst den Verein zur Förderung von Kultur und Gemütlichkeit ins Leben riefen und dann dem Projekt seinen Namen gaben: Der röhrende Dienstag.

Das erste röhrende Semester ist nun um, Zeit für ein dickes, fettes Lob an die fleißigen Organisatoren!! Ein abwechslungsreiches Programm wurde geboten, eines, daß einlud über den Kaffee und die obligatorische Zigarette hinaus zu verweilen. Den Auftakt machte Swinging Swanee mit einer musikalischen Reise durch die Entwicklung des Swing und anschließendem Kurz-Swing-Tanzkurs für alle Willigen. Zwei Wochen später las und sang der "Club der lebenden Dichter"- über die Liebe zu roten Locken und den ganz persönlichen Hundehaß. Mit "Schnipp Schnapp Haare ab", dem etwas anderen Haarschneide- und Färbeabend, ging der röhrende Dienstag in die Pfingstpause. Doch damit waren der Ideenfluss noch lange nicht versiegt. Das Fußballquiz wird ebenso unvergessen bleiben, wie der Klatsch und Tratsch-Abend. Ein Highlight, nicht nur der kulinarischen Art, wird aber eindeutig die "Chaos im Kochtopf"-Veranstaltung bleiben, ein Abend mit Couscous und lecker bestrichenen Waffeln zum Nachtisch. So gut hatten die T-Stube und die angrenzenden Fluren noch nie geduftet. Dazu wie immer (nicht-)alkoholische Getränke zu fairen T-Stuben-Preisen. Also alles was das Herz begehrt.

Wir hoffen auch für die kommenden Semester auf zahlreiche Kulturdienstage und vor allem auf rege Teilnehme Eurerseits.(CF,MS)

 

Evaluation am IPW - Zwischenbilanz

Dieses Semester fand am Institut für Politische Wissenschaft, auf Initiative des Fachschaftsrates und mit Unterstützung des Studentischen Evaluationszentrums, eine Evaluation der Lehre statt.

Dieses Semester neigt sich nun dem Ende entgegen, Zeit also für eine Zwischenbilanz:

Der verwendete Fragebogen ist konzipiert worden in Hinblick auf eine doppelte Fragestellung, nämlich einerseits, ob es innerhalb eines bestimmten Seminars konkreten Änderungsbedarf gibt, ob z. B. die Seminarplanung nicht klar geworden ist oder die Texte und Vorträge unverständlich geblieben sind, andererseits, ob sich über das einzelne Seminar hinaus allgemeine Aussagen treffen lassen können, was "gute Lehre" auszeichnet.

Dabei wurde darauf geachtet eine große Bandbreite möglicher Problemfelder zu erfassen, außerdem Teilgruppen, die u. U. gegensätzliche Anforderungen an die Lehre stellen, bei der Beurteilung nicht in einen Topf zu werfen.

Da wir diesen Fragebogen das erste Mal verwenden, war es uns nicht möglich diesen Bereich begründet einzuschränken; der Fragebogen war deshalb sehr lang. Zu lang. Darauf wurden wir verschiedentlich hingewiesen, manchmal in sachlicher Form, manchmal in anderer.

Aus demselben Grund wurden einzelne Items als überflüssig empfunden. Darauf läßt sich erwidern, daß wir uns erst die Ergebnisse der Befragung ansehen müssen, um dann festzustellen, welche Fragen brauchbare Ergebnisse liefern, und welche nicht; welche Fragen für die eine Lehrveranstaltungsstruktur zu gebrauchen ist, nicht aber für die andere. Erst dann können wir die Fragenmenge reduzieren und unterschiedliche Fragebögen für verschiedene Lehrveranstaltungen entwerfen.

Verschiedentlich wurde auch die Form der Befragung kritisch kommentiert. In einer projektformenden Evaluation, wie es die Evaluation der Lehre ist, die über die Rückkopplung der Ergebnisse ein Organisationslernen bewirken soll, sei ein Fragebogen mit fast ausschließlich geschlossenen Fragen fehl am Platz, da nur bereits bestehende Hypothesen getestet würden, sich aber kaum neue Fragestellungen herauskristallisieren könnten. Mit anderen Worten: es fehle das induktive Element.

Allerdings baut der von uns verwendete Bogen auf den jahrelangen Erfahrungen einer der Koryphäen der Evaluationsforschung auf: Professor Kromrey von der FU Berlin. Und wer sich den Bogen betrachtet, kann eine gewisse Relevanz der Fragestellung kaum bestreiten. Damit ist die Kritik natürlich nicht aus der Welt. Auf der anderen Seite wird man um eine Festlegung der Fragestellung nicht herumkommen, will man zu zuverlässigen Aussagen gelangen. Nur darf die Festlegung nicht als dauerhaft angesehen werden. Der Fragebogen, soll er denn etwas nützen, muß sich immer wieder ändern, auch um den sich ändernden Verhältnissen Rechnung zu tragen. Die wenigen offenen Fragen in dem Bogen reichen zu diesem Zweck nicht aus.

Deshalb und auch wegen der nötigen Reduzierung des Fragebogens, sind wir auf mündliche Rückmeldung, auf Kritik und Verbesserungsvorschläge, sowohl von Seiten der Lehrenden, als auch von Seiten der Studierenden, angewiesen.

Außerdem werden wir Anfang des nächsten Semesters eine Diskussionsveranstaltung anbieten, zu der alle Beteiligten eingeladen werden. Der Termin wird rechtzeitig durch Aushänge bekanntgegeben.

Noch einmal: Wir brauchen das Engagement der Unimitglieder um etwas zu verbessern; und die Unimitglieder können nur etwas verbessern, wenn sie sich engagieren !

Voraussetzung ist natürlich die Bereitschaft zur aktiven Veränderung bei allen Beteiligten. Daran scheint es noch zu mangeln. Das ist um so erstaunlicher, als es doch ein gemeinsames Interesse an guter Lehre geben muß. Mit der Evaluation der Lehre steht uns ein Mittel zur Verfügung dieses Interesse zu vertreten. Es wäre unsinnig es nicht zu nutzen.(GB)

 

Impressum

ViSdP:

FSR-Sozialwissenschaften
Allende-Platz 1
20146 Hamburg
Tel: 040 42838 6110

Schreiberlinge:

Carina Frey (CF)
Gabriel Bergmann (GB)
Marc Schlaphoff (MS)


Party:

Freitag 16.7.1999 ab 21.00Uhr in der T-Stube,
Allende Platz 1 (1.Stock)

sp-8

Stallpost Nr. 8, April 1999, 3. Jahrgang

 

Inhalt:

    * Ein herzliches Willkommen!
    * Evaluation der Lehre am Institut für politische Wissenschaften
    * Eine große Chance für den Pferdestall?
    * Impressum

 

Ein Herzliches Willkommen!

Auch dieses Semester hat unser Fachbereich wieder lauter netten Nachwuchs bekommen. Alle neuen Studierenden seien hiermit herzlich willkommen am nettesten Fachbereich dieser Universität. Ihr habt mit uns die richtige Wahl getroffen! Und falls Ihr doch einmal Sorgen und Nöte habt, kommt einfach zu uns in den Fachschaftsrat. Mittwochs ab 16.00 Uhr ist unsere wöchentliche öffentliche Sitzung im Raum 118, sprecht auf unseren Anrufbeantworter (040 459627) oder fragt am Teestubentresen nach uns. Wir sind immer für Euch da! (SF)

 

Evaluation der Lehre am Institut für politische Wissenschaften

Schon lange wurde die Richtung, in die sich die deutschen Universitäten entwickeln, von verschiedenen Seiten kritisch kommentiert. Die Organisationsstrukturen seien veraltet, die Inhalte der universitären Lehre in ihrer jetzigen Form zukünftigen Anforderungen nicht mehr gewachsen.

Ulrich Beck z. B. schreibt in einem Spiegelartikel: "Wenn die Universitäten nicht nur klagen, sondern das Heft selbst in die Hand nehmen wollen, dann muß die Frage nach der Neubestimmung der Bildungsziele in einer sich selbst gefährdenden Zivilisation ins Zentrum der politischen Debatte gestellt werden."

Der Betrieb der modernen Massenuniversitäten ist allerdings in doppelter Weise dazu geeignet einer solchen Veränderung einen Riegel vorzuschieben.

Auch wenn es Ideen für veränderte Seminarstrukturen und neue Formen der Lehre gibt, so fehlt der eindeutige Ansprechpartner, und ist einmal etwas bis zum Planungsstadium vorgedrungen, verfängt es sich wahrscheinlich im universitären Verwaltungsdschungel.

Der Gedanke, daß eine systematische Evaluation der Lehre hier Abhilfe schaffen könnte ist nicht neu.

Indem die Studierenden regelmäßig über Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge befragt werden, erhalten nicht nur die Lehrenden die Möglichkeit direkt Veränderungen in ihrer Seminarplanung vorzunehmen, sondern darüber hinaus wird den Instituts- und Fachbereichsräten eine Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt, die es erlaubt, gegen bestehende Mißstände gezielt vorzugehen.

Am Institut für Politische Wissenschaft wird derzeit eine Evaluation in Angriff genommen, die helfen soll diese Ziele zu verwirklichen. Sicher nur ein Anfang, aber ein Anfang immerhin. Und wenn sich alle beteiligen indem sie eine weitergehende Evaluation fordern, die Fragebögen sorgfältig ausfüllen und bereit sind die Ergebnisse in konstruktiver Weise zu diskutieren, dann könnte es der Anfang einer echten Veränderung sein. (GB)

 

Eine große Chance für den Pferdestall?

Eine verbindliche Information schnell und direkt zu bekommen, ist in dem Chaos der universitären Verwaltung oft fast unmöglich. Und am Ende kommt diese Hilfe meist von einer völlig anderen Seite, die zwar eigentlich gar nicht zuständig ist, aber das Herz für die Studierenden noch immer nicht verloren hat. Diese Erkenntnis haben nicht nur die Alteingesessenen gemacht, sondern teilweise auch schon die "Erstis", die sich zwar lediglich ihre Scheine von anderen deutschen Hochschulen anerkennen lassen wollten, aber schnell in die Mühlen der Verwaltung gelangten.

Nun, löblicherweise hat auch der Lehrkörper endlich gemerkt, daß sich etwas ändern muß, wenn die Sprechstunden der ProfessorInnen hoffnungslos überquellen und in manchen Sekretariaten zwischen Urlaub und Krankheitszeiten kaum Zeit zur Information bleibt. So kam das Wort Studierendenzentrum ins Spiel, ein mysteriöser Ort der zur Beratung der Studierenden existiert, und nur dafür. Räumlichkeiten in denen auch nach der Orientierungseinheit im ersten Semester eine Beratung über das Hauptfach im sozialwissenschaftlichen Bereich stattfinden kann. Aber auch, um sich endlich mal an einer zentralen Stelle die Neben- und so manche Beifachordnung abzuholen, sich über die diversen Nebenfächer und ihre Scheinanforderungen aufklären lassen. Und das nicht nur am Mittwoch zwischen 12.30 und 13.15 sondern endlich mal die ganze Woche lang. Natürlich soll das SZ nicht eine zentrale Papierausgabe bleiben. Weiterhin ist geplant die Praktikumsstelle des Fachbereichs räumlich zu integrieren, und zudem die tausend anderen täglichen Dinge (Krankheitsbedingte Ausfälle, Raumverlegungen) dort publik zu machen. Schnell wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich um ein detaillierteres Konzept kümmern sollte, damit das Studierendenzentrum vielleicht schon im Mai dieses Jahr (hört, hört!) die Arbeit aufnehmen kann. Es ist nicht etwa so, daß dies eine Weltneuheit wäre. An vielen nordamerikanischen Universitäten, aber auch z.B. in Amsterdam gehören Einrichtungen dieser Art ganz selbstverständlich zum Angebot. Die TU Berlin besitzt ein Zentrum mit ähnlichen Schwerpunkten, und sogar an der Uni Hamburg ist dies schon versucht worden. Die Anstrengungen des Fachbereichs Orientalistik trugen bisher (leider) allerdings noch keine allzu großen Früchte. So machte sich die Arbeitsgruppe an die Arbeit, um ein zum FB05 passendes Konzept zu finden. Ein Entwurf der auch für Eure Mitarbeit offen ist, macht weitere Vorschläge zu den Arbeitsaufgaben, Sachen die Ihr für wichtig haltet oder einfach am Fachbereich nur ungenügend vertreten seht.

Leider stellte sich nach den Semesterferien heraus, daß der Lehrkörper das zwar alles schön und gut fand, aber der Entwurf für den zweijährigen Probelauf einen entscheidenden Fehler hatte: Er kostete Geld. Und so wurde, trotz der von Pro Uni bereits zugesagten Anschubfinanzierung, alles vertagt. Zur Diskussion in den Instituten, hieß es. Zur endgültigen Entscheidung kommt es am 21.4.1999. Wie immer um 14.00 im Raum 250. Kommt also alle in den FBR, wenn Euch eine bessere Wahrnehmung der studentischen Interessen am Herzen liegt und zeigt Eure Anteilnahme am Studierendenzentrum. Durch Eure Teilnahme könnt Ihr Druck ausüben, beteiligt Euch an der Diskussion oder seid einfach nur körperlich anwesend. Die Hauptsache ist, daß deutlich wird, das die Studierenden ihre Interessen immer noch vertreten können. (SF)

 

Impressum

ViSdP:
FSR Sozialwissenschaften
i.A. Marc Schlaphoff
Allende Platz 1
20146 Hamburg
Tel: 040-459627

Redakteure:
Gabriel Bergmann (GB)
Marc Schlaphoff (SF)

sp-7

Stallpost Nr. 7, Januar 1999, 3. Jahrgang

 

Inhalt:

    * Studentische Interessenvertretung am Ende!
    * Es stinkt! oder Schall und Rauch?
    * Letzte Meldung

 

Studentische Interessenvertretung am Ende!

Keine VertreterInnen im Fachbereichsrat ab April 1999

Ihr, die Studierenden des Fachbereichs Philosophie und Sozialwissenschaften, werdet ab April 1999 nicht mehr im Fachbereichsrat vertreten sein. Für die vier stimmberechtigten Posten konntet Ihr keine VertreterInnen nominieren. Somit entsteht eine empfindliche Lücke im Netz der studentischen Interessenvertretung. Denn in dem Gremium der universitären Selbstverwaltung werden richtungsgebende Entscheidungen, unter anderem in Personal- und Finanzfragen, für den Fachbereich und die jeweiligen Institute, also für Euer Studium, getroffen. Ihr seid ab dem Sommersemester 1999 daran nicht mehr beteiligt.

Wie kam es dazu? Trotz mehrerer Appelle von derzeitigen GremienvertreterInnen fanden sich schlicht und einfach keine engagierten Studierenden bis zum Stichtag für die Abgabe der Wahllisten. Die derzeit in den Institutsräten der Fächer Politische Wissenschaft, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Soziologie, im Fachbereichsrat und im Fachschaftsrat Aktiven sahen sich zeitlich und personell außerstande, auch noch die komplette Liste für den Fachbereichsrat zu besetzen. Viele sind mittlerweile ohnehin in mehreren Gremien und Ausschüssen gleichzeitig tätig. Rund 20 Studierende können und wollen nicht allein die gesamte institutionalisierte Interessenvertretung für die restlichen 1480 übernehmen.

Sicherlich arbeitet Ihr alle fleißig, macht Praktika, Auslandssemester. Vielleicht feilt Ihr auch ambitionierter als wir am persönlichen Profil und werdet gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Oder aber Ihr macht Euch ein gemütliches Leben an der Universität und im "Privatleben". Und ganz offensichtlich ist es Euch scheißegal, wer Eure Interessen vertritt und ob das überhaupt jemand tut. Es ist makaber, daß studentische Interessenvertretung 1998 noch nicht einmal mehr unter idealerweise politisch etwas aufmerksameren Sozialwissenschaftlern funktioniert. Nicht, weil dies von höherer Stelle politisch so gewollt ist, sondern schlicht und einfach, da sich keine engagierten Leute mehr finden lassen. Wenn das studentische Realität 1998 ist, können wir Euch eigentlich nur noch viel Spaß beim Studieren wünschen. (cv)

 

Es stinkt! oder Schall und Rauch?

Toleranz ist ein sehr gerne gebrauchtes Wort, wenn es um das Thema Rauchen in Anwesenheit von Nichtrauchenden geht. Tolerierung des Rauchens gegen Tolerierung des Wunsches auf frische Luft oder grundgesetzlich ausgedrückt "... das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit." gegen " ... das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit ...", (" .... soweit er nicht die Rechte anderer verletzt ...", aber diesen kleinen Satz lassen wir mal außer Betracht, sonst wäre dieser Artikel hier zu Ende).

Vielleicht werden sich ein paar Leute über diesen Artikel aufregen, das wäre dann zuviel des Guten; aber mal ein bißchen Nachdenken kann nichts schaden, schließlich behauptet der Fachbereich 05 von sich ja irgendwie aufgeklärt und tolerant zu sein (jedem Menschen das Seine).

Jeden Tag, an dem ich durch den Gang vor den Seminarräumen Richtung T-Stube gehe, mißfällt mir der Gestank, die verräucherte und verqualmte Luft, die Raucherinnen und Raucher dort verursachen. Man könnte denken, an unserem Fachbereich wird in einigen Seminaren nur über Umweltschutz diskutiert, aber selber praktizieren? Die Verursacher der ganzen Probleme verhalten sich eifrig getreu dem Motto: solange keiner was sagt, darf ich tun und lassen, was mir gefällt. Da stört auch das kleine Schildchen an der Flurwand vor Raum 106 nicht, auf dem ziemlich deutlich steht, daß das Rauchen im gesamten Gebäude mit Ausnahme der Eingangshalle und der "Cafeteria" verboten ist. Meist sind sogar ein paar munter lustig qualmende Leute direkt unter dem Schild anzutreffen. Wäre ich der einzige Mensch im Fachbereich, den die Anwesenheit von qualmenden Zigaretten belästigt, gäbe es diesen Artikel nicht. Es gibt aber nicht nur weitere Leute wie ich die ob des Friedens willens ihren Mund halten und lieber die Qualmenden Qualen in Kauf nehmen, sondern auch Menschen, die Krank sind. Lungenkrank beispielsweise. Und selbst, wenn man (noch) gesund ist: Die Schädlichkeit des Passivrauchens ist inzwischen nicht nur allgemein anerkannt, sondern ist wissenschaftlich erwiesen. Deshalb sehe ich es eigentlich auch aus Vertretungsgründen als FSR-Mitglied als meine Pflicht, für alle Menschen , die diesen Gang nutzen, einzutreten und alle rauchenden Menschen bitten, sich mit ihrem Laster zumindest in den Gängen zurückzuhalten.

Doch allein mit rauchfreien Gängen ist dieses Problem noch nicht gelöst. Auch durch die Eingangshalle muß Mensch durch (schließlich hat unser Gebäude nur diese eine), will er in einen Seminarraum. Somit wäre für die Raucherinnen und Raucher eigentlich nur die T-Stube als Frönungsraum anzubieten, schließlich muß diesen Raum, im Gegensatz zu den Fluren und der Eingangshalle niemand betreten, doch wer schließt sich gerne aus? Den leckeren Kaffe/Tee und die Süßigkeiten nicht zu vergessen. Wie wäre es an unserem Fachbereich mal mit einer Diskussion über Auschluß der Nichtrauchenden durch verqualmte Atmosphäre versus Ausschluß des Rauchens (die Leute dürfen schließlich gerne da bleiben!)?

Oder lieber ein Kompromiß in der Form, daß die studentische Vollversammlung des FB 05 beschließt, beispielsweise in der T-Stube nur noch ab 14.00 Uhr zu rauchen? Oder sollte es gar einen Rauchraum geben und die T-Stube ganz rauchfrei ... - doch dazu bedürfte es eines weiteren Raumes, den es nicht gibt. Doch bitte, wir sind als Sozialwissenschaftler/innen vernunftbegabte Menschen und können darüber diskutieren. Drohanrufe bitte an Tel. (040) 45 96 27, Liebesbriefe in den Briefkasten vor dem FSR-Raum! (heb/lü/dj)

 

Letzte Meldung

Das Semester ist am Ende!! Und wir auch! Zum Glück wird uns die allseits erholsame vorlesungsfreie Zeit mit wissenschaftlichen Hausarbeiten, ausgeliehene Büchern, kaputten Computern und miesen Ferienjobs versüßt! Kein Grund also nochmal Spass mit den vielen netten Leuten zu haben, die sich alle zur Semesterabschlussfeier am 29.1.1999 in der T-Stube versammeln. Dort gäbe es zwar ab 21.00 alkoholische Erfrischungsgetränke bei Kerzenschein, die gewohnt hochwertige Beschallung und angenehme Konversationen ( zumindest mit dem ausgesuchten Tresen- und Barpersonal ), aber wer braucht das schon?? Darauf, Schöne Ferien!


Impressum:
ViSdP:
FSR Sozialwissenschaften der Uni Hamburg
i.A. Marc Schlaphoff
Allende Platz 1
20146 Hamburg

Tel: 040-459627
<>Redakteure:
Helge Burkhardt (heb)
Carsten Vitt (cv)
Diana Lühmann (lü)
Daniel Jakubowski (dj)

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Stallpost Nr. 6, November 1998, 2. Jahrgang

 

Inhalt:

    * Vollversammlung - alle Semester wieder
    * Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im Aufwind
    * IPW: Studentisches Engagement ist mehr denn je gefragt
    * Rückmeldung an die Basis, der IR Soz
    * Letzte Meldung

 

Vollversammlung - alle Semester wieder

Wie alle Semester wieder am ersten Mittwoch nach der OE-Woche, also am 28. 10. Um 12 Uhr s. t., fand, wie im Foyer und in der T-Stube angekündigt, wieder die Vollversammlung aller Studierender am Fachbereich 05 statt. Es hätte eine schöne VV werden können, die auch noch mehr als der Arbeitsbericht und die Neuwahl des FSR als Gegenstand hätte haben können, wenn mehr Interessierte anwesend gewesen wären. Ein zahlenmäßig ebenso ziemlich dezimierter, weil nebenbei auch werktätiger, FSR stellte seine Arbeit kurz, weil frustriert, dar. Da aber der Großteil der in der T-Stube anwesenden mit anderen Dingen beschäftigt war und untereinander gegen den ruhestörenden Bericht der FSR-Mitglieder anzureden schien, mußten zwei FSR-Mitglieder - freundlich formuliert - etwas bestimmter im Ton werden. Erstens machten sie sich so ihrem Unmut und Ihrer Enttäuschung Luft und zweitens war dem FSR so für die nächsten Minuten die Aufmerksamkeit der Anwesenden sicher. Letztlich wurde der amtierende FSR mitsamt einigen neuen Mitgliedern mit dem überwältigenden Votum von etwa zwei Dutzend Stimmen "einstimmig" bestätigt. Man rufe sich in Erinnerung, daß der Fachbereich eigentlich etwa 1500 Hauptfachstudierende umfaßt !! (tom)

 

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte im Aufwind

Publizistisch tut sich einiges am ISW (Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte). Neueste Errungenschaft und nicht nur für Historiker interessant ist das an der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte entstandene "Hamburg-Lexikon". Herausgegeben wurden die 672 Seiten von Franklin Kopitzsch und Daniel Tilgner. Zumindest Prof. Kopitzsch dürfte einigen Studierenden als Dozent bekannt sein, er wurde im Juli zum Professor nach § 17 HmbgHG ernannt. Leider verläßt er das Institut und geht als Professor für Neuere Geschichte an die Universität Bremen, wird aber glücklicherweise weiterhin zwei Semesterwochenstunden in Hamburg lehren, was die Lehrsituation zumindest nicht verschlechtert.
Da das ISW ab 1.1.1999 über keine Assisstenten-stelle mehr verfügen wird (Frau Kleinau geht zum Jahresende), ist geplant, die ab 1.12. freiwerdende Stelle von Herrn Kopitzsch vorläufig als Nachwuchsförderung wiederzubesetzen. Damit würden 4 SWS Lehrkapazität unterrichtet, die mit hamburggeschichtlicher Thematik als Pro- und Mittelseminar angeboten werden könnten.
Weiterhin werden in nächster Zeit von Herrn Goertz herausgegeben "Geschichte - ein Grund-kurs" und von Herrn Troitzsch zusammen mit Herrn Bayerl "Quellentexte zur Geschichte der Umwelt von der Antike bis heute" (heb)

 

IPW: Studentisches Engagement ist mehr denn je gefragt

Spätestens seit dem letzten Streik ist eine systematische Evaluation der Lehre am Fachbereich ein Thema. Getan hat sich bisher allerdings wenig bis gar nichts. Im letzten Institutsrat Politische Wissenschaft hat eine entsprechende Initiative aber endgültig den Segen der Profs bekommen, ja, man interessierte sich gar für den Stand der Dinge, den es zugegebenermaßen noch nicht gab.

Nun sind wir also gefordert. Von der studentischen Seite ausgehend soll eine vom IPW getragene Initiative aufgebaut werden. Der Praktikumsbeauftragte Bert Butz hat einen Ordner mit Fragebögen von entsprechenden Aktionen an anderen Unis bereitgestellt, auf dessen Basis wir am IPW mit der Arbeit beginnen können. Professor Greven hat in der Institutsratssitzung sein Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. So bald wie möglich wollen wir nun einen Protest entwerfen, so daß möglichst bald mit der Arbeit begonnen werden kann. Ansprechpartner für Interessierte ist der Fachschaftsrat.

Das IPW hat außerdem beschlossen, sich an den Aktionen zum fünfzigsten Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik Deutschland zu beteiligen. Auch hier sind Studierende gefragt, sich zu beteiligen. Wer Interesse hat, sich im Namen des Instituts hier einzubringen, soll sich an Herrn Butz, Frau Prof. Landfried oder Prof. Greven wenden.

Um Studierenden Perspektiven für die Zeit nach dem Studium zu geben wurde am 10. November ein Netzwerk für Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen ins Leben rufen, welches nicht zu verwechseln ist mit dem Politologinnen-Netzwerk und auch keine Konkurrenz dazu darstellt. Nun ist die konstituierende Sitzung zwar vorbei, aber wenn jemand sich am Netzwerk beteiligen möchte, bekommt er/sie bestimmt auch die Möglichkeit dazu. Wendet Euch einfach an Bert Butz oder achtet auf entsprechende Aushänge. Das Überthema Geld bzw. Haushalt wird im nächsten Institutsrat erörtert werden, da die Sitzung des Haushaltsausschusses erst in diese Woche stattfand. Laut einer ersten Prognose von Instituts-Rechengenie Prof. Peter Raschke sieht es "nicht schlecht aus für das Institut", was hieße, daß das Institut den Kriterien für die Mittelvergabe einigermaßen entsprochen hat. Details gibt es in der nächsten Stallpost. (tom)

 

Rückmeldung an die Basis, der IR Soz

1.) Beginnen wir mit einem Nachsatz zur letzten Stallpost: Das empirische Praktikum von Hermann Korte ist tatsächlich nicht ganz ausgelastet. Die gesteckte Obergrenze lag bei 35 - erschienen sind nur an die 30 TeilnehmerInnen. Es sei dahingestellt worauf dieser Zustand zurückzuführen ist, aber an mangelndem Bedarf dürfte es eigentlich nicht liegen.

2.) Nun ein Gruß an unsere lieben Langzeitstudis derer Zahl bei 110 liegt! Alle die über 13 oder 26 Semestern liegen, kriegen eine Vorladung zur Zwangsberatung. Hört sich schlimm an ist aber nur halb so wild - nur hingehen müßt ihr. Wer nicht hingeht wird exmatrikuliert. Die Beratung selber findet bei den Hochschullehrenden Eurer Wahl statt (es sei denn es wollen alle 110 Leute zum gleichen Prof.).

Die Beratung selber dauert ca. 15 bis 30 Minuten, dann bekommt ihr die Bestätigung für das Gespräch und könnt "weiterstudieren".

3.) Es wird wieder eine OE für das Hauptstudium geben. Bis jetzt zwar nur graue Theorie, aber mit der freundlichen Unterstützung von Mark Nerlich ist sie geplant. Die Studis höherer Semester sind hier ganz groß gefragt! Seid hilfreich und gut und stellt sie mit auf die Beine - für viele KommilitonInnen wird sie der rettende Strohhalm sein. Meldet Euch beim FSR (Tel. 459627) oder bei den Gremienfrauen.

4.) Es sind noch ca. 30.000 DM Bibliotheksgelder offen, die bis ca. 30.November ausgegeben werden müssen. Auch eine hitzig-fetzige Debatten konnte auf der Sitzung nicht klären, ob Restgelder mit ins neue Jahr hinübergenommen werden können oder nicht. Falls ihr dringende Wünsche habt - vielleicht findet ihr ja bei Herrn Deichsel (er ist dafür zuständig) ein offenes Ohr - probieren geht über studieren. Over and out (kk)

 

Letzte Meldung

Für all die LeserInnen, die sich brav bis hier hin vorgelesen haben, die beste Nachricht zum Schluß. Am 8.12.1998 findet die alljährliche Weihnachtsfeier statt. Wir vom FSR laden Euch ganz dazu herzlich ein, bei etwas Gebäck und viel Glühwein das Jahr harmonisch ausklingen zu lassen. Start ist um 17.00 Uhr in der T-Stube ( wo sonst )

 

Impressum:
ViSdP: FSR Sozialwissenschaften der Uni Hamburg
Allende Platz 1
20146 Hamburg
Tel: 040-459627

Redakteure:
Helge Burkhardt (heb)
Thomas Hempel (tom)
Kim Kachelmann (kk)

sp-5

Stallpost Nr. 5, Juli 1998, 2. Jahrgang

 

Inhalt:

    * Pferdestall besser als Bertis Buben
    * Anmerkungen zu den Figurationen im Isoz
    * Quo Vadis FB 05?
    * Verbesserung der Lehre durch Evaluation?
    * Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Fehlende Vorlesung

 

Pferdestall besser als Bertis Buben

Es war ein düsteres Wochenende im Juli, als die "Fun-Days" des Uni-Breitensportprogramms starteten. Lustig wurde dieses Happening nur begrenzt, da das Wetter etwa genauso schlecht war wie das Spiel der Berti-Buben in Frankreich. So begleitete die BeachvolleyballerInnen (!) und FußballerInnen konstanter Nieselregen, der vor allem technische Brillianz am Ball ohne Stollenschuhe zu beweisen schien.

Trotzdem traten zwei Mannschaften aus unserem Pferdestall an, die sportliche Höchstleistung von Höchstleistung der SozialwissenschaftlerInnen zu unterstreichen. So spielten sich "Fury in the Pferdestall", ein Dream-Team aus FSRlern und angeheuerten Stars, und "U-Bahn-Grillimbiß", die Tipp-Kicker der T-Stube bewiesen eindrucksvoll die Umsetzung der hohen Fußballkunst auf normale Spielfelder, sofort in die Herzen der Zuschauer. Mit Taktik und Spielwitz behaupteten beide Mannschaften nach dem ersten Spieltag die Plätze fünf und sechs, also definitiv besser als Bertis Buben, die sich mit Mühe und durchaus unverdient bis in das Viertelfinale der WM in Frankreich mogelten.

Einige Verletzte blieben auf dem grünen Schlachtfeld nicht aus. So sei denn auch als letztes ein Gruß erlaubt : Gute Besserung Olli Woytitzki, Du warst klasse. (Tanja Winking)

Anmerkungen zu den Figurationen im Isoz

Im Institut für Soziologie wird im kommenden Semester nur ein empirisches Praktikum beginnen. Da aber ein EP Pflichtveranstaltung im Hauptstudium ist, wäre ein übervolles Seminar zu erwarten, wenn nicht ... Hermann Korte dieses Seminar auf 35 TeilnehmerInnen begrenzt hätte. Die organisatorisch sicherlich begründete Begrenzung ist aber für die Studierendenschaft ein unhaltbarer Zustand. Viele Studierende, zumal Bafög-EmpfängerInnen, sind in ihrer Studienplanung darauf angewiesen, am EP zu einem bestimmten Zeitpunkt teilzunehmen, auch für diejenigen, die sich auf den Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie festlegen wollen, werden ihr EP in ihrem Schwerpunkt machen wollen (und ein weiteres EP im Schwerpunkt ist bei der derzeitigen Stellenbesetzung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten). Doch trifft die Begrenzung nicht nur diejenigen, denen die Teilnahme am EP im kommenden Semester verwehrt bleibt, auch die späteren empirischen Praktika, die ohnehin schon sehr groß sein werden, werden noch mehr TeilnehmerInnen aufnehmen müssen. So schafft Korte in seinem Seminar bessere Arbeitsbedingungen auf Kosten der folgenden Semester.

Doch nicht nur die TeilnehmerInnenbegrenzung, auch deren Auswahl ist aufschlußreich. Drei Wochen vor Semesterende wird eine Anmeldefrist von zwei Wochen verkündet. Zu dieser Zeit sind die Seminare am Schwarzen Brett noch nicht ausgehängt, so daß sich wohl nur wenige Studierende über die Seminare des folgenden Semesters informieren. Für diese Vermutung spricht auch, das dem FSR nur wenige Studierende bekannt sind, die Kortes Seminar besuchen wollen. Auch er hätte die Möglichkeit gehabt, seine Teilnahmebedingungen im KVV für das Sommersemester 98 anzukündigen, wäre ihm an Chancengleichheit gelegen. So macht er die Teilnahme auch von der zufälligen Entdeckung seiner Ankündigung abhängig. Der Verdacht, daß scheinbare Öffentlichkeit letztlich die willkürliche Begünstigung 35 Auserwählter legitimieren soll, wird noch durch das Hauptauswahlkriterium verstärkt. Soll mit der vorrangigen Aufnahme der in universitären Gremien Tätigen tatsächlich nur studentisches Engagement belohnt werden? Die Vermutung liegt nahe, daß damit auch diejenigen, die gegen willkürliche, nicht dem Interesse der Studierendenschaft entsprechende Entscheidungen und Vorgänge protestieren, durch Begünstigung ruhiggestellt werden sollen. So kann man Hermann Korte nur gratulieren, wie er bei scheinbarer Offenheit und scheinbarer Würdigung studentischer Aktivität studentische Interessen mißachtet. (Matthias Gronau)

 

Quo Vadis FB 05?

Eine Frage, dessen Antwort noch aussteht. Doch um ein bißchen Licht in den Gerüchtedschungel zu bringen, veranstaltete der FSR eine Info-Veranstaltung zur Neugestaltung des Fachbereichs in der T-Stube. Eingeladen waren Studierende und Lehrende (lediglich Frau Kleinau (ISW) und Herr Gantzel (IPW) folgten unserem Aufruf), um gemeinsam das Informationsdefizit abzubauen, Gerüchte auszutauschen, Hoffnungen und Perspektiven zu formulieren. Was an unserem FB Sozialwissenschaften wird, darüber besteht nur partielle Klarheit :

Das Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte wird wohl bei den Historikern im FB 08 eingegliedert.

Politologen und Soziologen könnten wahrscheinlich weiterhin einen Fachbereich bilden.

Die Philosophen tendieren ebenfalls zu den Historikern, diese Tendenz ist auch beim IPW festzustellen.

Der Tendenzbeschluß der Planungskommission sieht ebenfalls "Koalitionsverhandlungen" mit den Historikern.

Die Soziologen sind gespalten, tendenziell ist aber ein Zusammenschluß mit den WiWis eher unwahrscheinlich.

Zünglein an der Waage werden die Historiker sein, die sich noch nicht entschieden haben, sich kulturwissenschaftlich oder sozialwissenschaftlich zu orientieren. Aus den Konzepten eines gewissen Herrn L. aus H. sind also Konzepte gefolgt, die im Moment ebenso unklar wie ungewiß sind. Da die Umgestaltung aber frühestens im Jahr 2000/01 vollzogen wird, haben wir (wenn auch nur wenig) Zeit, uns an den Planungen zu beteiligen. Schließlich können auch wie uns artikulieren und müssen uns nicht nur fügen.

Der FSR wird regelmäßig über den Stand der Dinge informieren, auch im Rahmen der OE. Quo Vadis FB 05 wird nicht ohne uns entschieden ! Kommt zu den nächsten Info-Veranstaltungen im neuen Semester. (Tanja Winking)

 
Verbesserung der Lehre durch Evaluation?

Der Frage nach der Verbesserung der Lehre durch eine systematische Evaluation der Veranstaltungen am FB 05 ging der FSR auf seiner Veranstaltung zum diesjährigen "Dies Academicus" nach. Gefolgt waren dem Aufruf auch Prof. Dr. Rolf von Lüde (ISoz), Prof. Dr. Peter Raschke (IPW) und Dr. Ulrich Willems (IPW), die über ihre Erfahrungen mit der Lehrevaluation an anderen Universitäten oder an unserem FB 05 berichteten (an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für Ihre Mitarbeit). In den Referaten der Lehrenden wurde deutlich, daß alle eine vernünftige Lehrevaluation für sinnvoll halten, um die Seminare schrittweise zu verbessern. Deutlich wurde auch, daß es nicht nur an den Lehrenden liegt, Seminare besser zu gestalten. Auch Studierende müßten ihren Teil zu gelungenen Seminaren beitragen.

Schwierigkeiten bei einer sinnvollen Evaluation der Lehre bestehen in den Fragebögen selber. Denn für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse sind einheitliche Fragebögen nötig, die nach jeder Veranstaltung abgefragt und ausgewertet werden müssen. Die nächste Frage, die sich anschließt, ist eine Bewertung und eine Sanktionsmöglichkeit der Ergebnisse (positiv oder negativ). Dr. Willems erläuterte die Vorgehensweise US-amerikanischer Universitäten, die an schlecht bewertete Veranstaltungen deutliche negative Sanktionen knüpfen. Dieses aber ließe sich an bundesdeutschen Universitäten so schnell nicht einführen.

Fazit der Veranstaltung bleibt die Einsicht, daß eine Evaluation auf beiden Seiten, Studierenden wie Lehrenden, gewünscht wird. Über die Durchführbarkeit einer Evaluation müssen die einzelnen Institute entscheiden. Der FSR jedenfalls wird die Bemühungen weiter unterstützen. Wer weiß: Vielleicht springt ja einmal ein Empirisches Praktikum zur Erstellung eines allgemeingültigen Fragebogens heraus...(Oliver Hansen)

 
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte: Fehlende Vorlesung

Auf der Institutsratssitzung am 24.6 wurden die wichtigsten Themen kurz abgehandelt. Für das Wintersemester 1998/99 wurde sichergestellt, daß die Überblicksvorlesung ohne zeitgleiche Veranstaltungen durchgeführt wird. Unbefriedigend ist das bisher fehlende Angebot einer Vorlesung für das kommende Sommersemester 1999. Hier soll aber noch Abhilfe geschaffen werden.

Die Herrn Ahrens zugeordnete § 24 (3)-Stelle wurde zum 1.7.1998 mit Frau Christiane Kenzler besetzt. Die Stelle läuft vertragsgemäß bis Ende Juni 2001. Verlängert werden sollen die drei Verträge der Studentischen Mitarbeiter bis zum Jahresende, die vierte Stelle soll im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten verlängert werden. In Kürze werden die Internetseiten des Instituts zu Leben erwachen und dort Informationen abzurufen sein, zu denen auch das KVV gehören wird. (Helge Burkhardt)