Was tun? - Strafanzeige und Strafverfolgung

Ein Opfer wird regelrecht durch erschreckende und entblößende, auf jeden Fall gesetzwidrige Kommentare, Videos und andere Daten überfallen. Der nächste Schritt zur Abwehr und Verteidigung ist oft unklar. Da helfen aber die meisten Internet-Portale einem weiter. (mehr)

Facebook weist darauf hin: „Melde Missbrauch am besten dort, wo er auf Facebook auftritt. Wenn du zum Beispiel eine belästigende Nachricht in deinem Postfach erhältst, kannst du die Nachricht melden, indem du neben dem Namen des Absenders auf „Melden“ klickst, während du dir die Nachricht durchliest. Solltest du eine belästigende Nachricht von einer Person erhalten, die mit dir auf Facebook befreundet ist, solltest du die Person von deinen Freunden entfernen und die Nachricht melden.“ Facebook verspricht eine Überprüfung. Das machen andere Portale genauso.

Doch ein Opfer muss es dabei nicht belassen. Ein Strafantrag kann bei der Polizei, Staatsanwaltschaft oder schriftlich bei einem Gericht gestellt werde. Die Tat wird verfolgt und der Täter zur Rechenschaft bezogen.

Auch wenn der Täter anonym unterwegs ist, kann die Polizei durch eine IP-Untersuchung oder andere Vorgehensweisen den Täter identifizieren. Über die IP-Adresse kann man auch selber auch prüfen, wo der Absender sich voraussichtlich aufhält. Dabei ist zu berücksichtigen, dass deutsche Rechte nur innerhalb Deutschlands gelten. Also falls die Server des Portals oder der Täter sich außerhalb Deutschlands befinden, steht die Polizei bei der Verfolgung der Straftaten vor großen Hürden.

 

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