Kommentierte Linkliste: Wissenswertes für den richtigen Internetauftritt

Das Internet ist durch die scheinbar unendlichen Möglichkeiten manchmal recht unübersichtlich. Damit du die Vorteile des World Wide Webs richtig nutzen und dich vor den Nachteilen schützen kannst, findest du in dieser kommentierten Linkliste eine Auswahl.

von Jana Kim Köhler

Suchmaschinen: Die ersten Schritte, um dein digitales Profil zu erkunden

Google
Die meistgenutzte Suchmaschine im Internet bietet umfassende Ergebnisse: Websites, auf denen dein Name vorkommt, erscheinen nach der Sucheingabe als erstes, aber es kann auch beispielsweise nach Bildern recherchiert werden. Am besten den Namen in Anführungsstrichen („Vorname Familienname“) in die Suchleiste eingeben.

Bing
Bing ist eine Suchmaschine von Microsoft, die seit 2009 in Betrieb ist. Diese übersichtlich gestaltete Suchmaschine steht in direkter Konkurrenz zu Google und stellt ähnliche Suchmöglichkeiten zur Auswahl.

Bloganbieter: Gestalte deine individuelle Seite mit deinen Themen

WordPress
WordPress ist ein kostenfreier Bloganbieter, der eine ausführliche Software zur Verfügung stellt. Es können einzelne Kategorien gebildet werden, andere User können kommentieren und auch die Navigation ist sehr überschaubar gestaltet. Die Handhabung ist für Anfänger im Bloggen zunächst nicht einfach, aber mit ein bisschen Übung wird das Bloggen bei WordPress ganz einfach. 

Blogger
Als Bloganbieter stellt Blogger einen Server für den eigenen Blog bereit. Die Seiten sind individuell zu gestalten. Wie WordPress ist Blogger kostenlos, bietet jedoch weniger Tools und Freiraum für beispielsweise Kategorien und den Aufbau der Seite. Wer es einfach mal ausprobieren möchte, bekommt bei Blogger ganz schnell einen Eindruck vom Bloggen.

Social Networks: Hier kannst du dich kostenlos registrieren

Facebook
Zur Kommunikation und schnellen Interaktion mit Freunden und Bekannten - gut für die Pflege internationaler Bekanntschaften. Es können offene und geschlossene Gruppen gebildet werden, ebenso wie Event- und Fanseiten. Durch wenig Raum für eine kreative Gestaltung der eigenen Profilsite ist Facebook sehr überschaubar. Eine Sammlung über mögliche Facebook-Strategien findest du hier.

Google+
Google+ ist ein Projekt von Google, das zur Konkurrenz für Facebook werden soll. Es bietet Usern an, ein eigenes Profil zu erstellen und so in Kontakt mit anderen Usern zu treten. Neben Hochladen von Fotos und Videos bietet Google+ auch den Newsdienst "Sparks" an, bei dem stetig neue Nachrichten einlaufen und als interessant markiert werden können. Ob Google+ an den Erfolg von Facebook herankommen kann, wird sich zeigen.

StudiVZ
Für den deutschsprachigen Raum - verfolgt ähnliche Ziele wie Facebook, wird aber längst nicht von so vielen Usern genutzt. Zielgruppe sind - wie es der Name schon sagt - Studenten und Studentinnen.

Myspace
Eine Plattform, die vor allem von Musikern und Künstlern genutzt wird, und viel Raum für die individuelle Gestaltung der eigenen Seite bietet. Auch Privatpersonen ohne bestimmtes Anliegen nutzen Myspace. Wer Lust hat, seine Kreativität im Internet zu beweisen, ist bei Myspace genau richtig. Allerdings können Profile schnell unübersichtlich werden, da jede Seite anders aufgebaut ist.

Twitter
Mit 140 Zeichen pro Post (Tweet) kannst du deine Follower auf dem Laufenden halten. Twitter bietet die Möglichkeit, Links zu posten, auf andere Tweets zu antworten oder mit einem Retweet einen bereits von einem anderen User geposteten Tweet selbst noch einmal zu posten.

Organisation: Hilft beim Verwalten der eigenen und einlaufenden Posts

Tweetdeck
Tweetdeck ist eine Anwendung, die schnell auf dem eigenen Desktop oder Smartphone zu installieren ist. Es führt unter anderem Facebook, Twitter, Myspace und Foursquare auf einer Seite zusammen und bietet die Möglichkeit, diese Dienste zentral zu verwalten, also eingehende Posts und selbstgeschriebene Meldungen. Tweetdeck ist ideal für Internetnutzer mit vielen Profilen in Social Networks.

Löschanbieter: Negative Interneteinträge löschen lassen (kostenpflichtig)

ReputationDefender
Von ihrem Sitz in Kalifornien aus startete die Firma 2006 mit ihrem Angebot, das Online-Image ihrer Kunden zu schützen. Wer sich zu Unrecht im Internet beschimpft oder beleidigt sieht, negative beziehungsweise unvollständige Einträge oder ohne Einwilligung veröffentlichte „personenbezogene Dinge“ findet, kann sich an ReputationDefender wenden. Der Dienst ist jedoch nicht ganz preiswert: Eine Beratung über Internetverwaltung und allgemeine Fragen kostet beispielsweise 89 Euro.

Web-Killer
Der deutsche Anbieter kümmert sich um das Reputationsmanagement von Unternehmen und Privatpersonen. Die Anmeldung auf der Website ist kostenlos, alle weiteren Aufträge sind kostenpflichtig. Die Preise und Leistungen sind festgelegt und werden auf der Seite übersichtlich geschildert. Laut Testberichten, wie zum Beispiel bei ciao.de, ist Web-Killer ein empfehlenswerter Löschanbieter.

 

Vorteile: digitale Spuren bewusst setzen 

Nachteile: Egosurfen für's gute Image                                      Themen-Überblick