Vor- und Nachteile eines digitalen Profils

Kaum ein Internetnutzer macht sich Gedanken über die digitalen Spuren, die er im Netz hinterlässt. Beim Surfen durch das World Wide Web und der Nutzung von sozialen Netzwerken bleibt es aber nicht aus, Informationen über sich preiszugeben. Dadurch entsteht ein "digitales Profil", was sowohl seine Vor- als auch Nachteile haben kann.

Surfen, Shopping, Social Networks. Knapp 52 Millionen Deutsche nutzen 2011 laut ARD-ZDF Onlinestudie gelegentlich das Internet. Vor allem Nutzer von sozialen Netzwerken, wie Facebook, StudiVZ oder SchülerVZ, verknüpfen sich untereinander und tauschen Informationen aus. Spuren hinterlassen alle Netzsurfer, das geschieht mal bewusst, mal aber auch unbewusst. Dadurch entsteht ein "digitales Profil". Das hat gute und schlechte Seiten. Denn diese Spuren können durchaus auch sinnvoll und nützlich sein.

Vorteile: digitale Spuren bewusst setzen

Über ein eigenes Blog, Kommentare in Blogs anderer und die Präsenz im Social Web können sich Nutzer einen Namen im Netz machen. In US-amerikanischen Karriereratgebern lautet der Tipp: "Brand yourself online!". [mehr]

Nachteile: Egosurfen für's gute Image

Kontrolle ist gut. Denn wer nicht weiß, was über ihn oder sie im Netz kursiert, wird eventuell böse überrascht. Vorsicht von vornherein ist noch besser: Jeder sollte gut überlegen, was er postet und mit wem er sich anfreundet. [mehr]

Herr oder Herrin des eigenen Profils sein

Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf Online Marketing, warum sollten also nicht auch Privatpersonen ihr Image in der digitalen Welt pflegen. Wer sich selbst vermarkten möchte, kommt ums Internet heute nicht mehr herum.

Es gibt immer noch viele Skeptiker gegenüber der Onlinepräsenz. Da jedoch fast jeder eine hat, sollten Internetnutzer lieber bewusst und überlegt ihre digitalen Spuren hinterlassen.

Fragen & Antworten: Ein Ratgeber für den richtigen Internetauftritt

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Von Jana Kim Köhler