Fragen und Antworten zum Thema CouchSurfen

        

In letzter Zeit häufen sich die Selbstversuche von Journalisten und Buchautoren und selbst die Wissenschaft hat das CouchSurfen zu ihrem Untersuchungsgegenstand gemacht. Doch was steckt eigentlich genau hinter diesem Trend? Wie wird man zum CouchSurfer und wie gefährlich oder ungefährlich ist das Ganze? Alles Wissenswerte zum Thema finden Sie hier.

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Was ist CouchSurfen?

Die Grundidee von couchsurfing.org ist, dass Menschen aus aller Welt über diese Website ihr Sofa als kostenlose Übernachtungsmöglichkeit für Reisende anbieten. So soll der kulturelle Austausch gefördert und Menschen die Möglichkeit gegeben werden, einen Ort aus der Sicht der Einheimischen kennenzulernen.

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Wie werde ich CouchSurfer?

An erster Stelle steht die Registrierung auf der Website www.couchsurfing.org.  Nach der Anmeldung bekommt jedes neue Mitglied eine eigene Profilseite. Anhand dieses Profils sollten die anderen Community-Mitglieder eine Idee von der Person bekommen können.

Wer selbst ein Sofa zum Übernachten sucht, dem bietet die Website eine Couch-Suchfunktion, die zunächst den gewünschten Ort abfragt. Darüber hinaus kann man die angezeigten Mitglieder auch nach weiteren Präferenzen wie Alter oder Geschlecht sortiert anzeigen lassen. Hat die Suche jemanden gefunden, der einem sympathisch und vertrauenswürdig erscheint, ist eine möglichst aussagekräftige Couch-Anfrage an denjenigen der nächste Schritt. Die Details werden bei einer positiven Antwort dann meistens per Mail oder am Telefon geklärt. Und dann kann die Reise auch schon losgehen.

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Muss ich meine Couch zur Verfügung stellen, um Mitglied zu werden?

Nein. Wer sein eigenes Sofa nicht zur Verfügung stellen kann oder will, der muss dies auch nicht tun. Hierfür gibt es die Rubrik „Couch-Verfügbarkeit“, unter der man auf seiner Profilseite angeben kann, ob das eigene Sofa für Gäste zur Verfügung steht oder ob man sich beispielsweise lieber nur auf ein Getränk treffen möchte.

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Wie sicher ist CouchSurfen? Ist Vorsicht angebracht?

Um das Vertrauen und die Sicherheit der Mitglieder zu erhöhen, hat die Plattform zwei verschiedene Methoden etabliert. Zum einen gibt es ein Referenzsystem, bei dem die Mitglieder sich untereinander bewerten und ihre Eindrücke vom jeweils Anderen schildern, wenn sie diesen in natura getroffen haben. Diese Bewertungen werden auf der Profilseite angezeigt und sind für jedes Mitglied einsehbar.

Zum anderen können sich die Mitglieder verifizieren lassen. Das Team von CouchSurfing prüft dabei die Identität der Person und erstellt dann ebenfalls einen Vermerk auf dem Profil desjenigen. Diese Verifikation geschieht mittels einer Postkarte, die an die bei couchsurfing.org angegebene Adresse gesandt wird. Den Erhalt muss der Nutzer mit einem auf der Postkarte gedruckten Code bestätigen und hat damit seine Adresse verifiziert.

Wenn man also auf Nummer sicher gehen möchte, tritt man am besten nur mit verifizierten Mitgliedern in Kontakt, die zusätzlich durch mehrere andere Surfer positiv bewertet worden sind.

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Kostet CouchSurfen etwas?

Nein. Sowohl die Mitgliedschaft in der Community als auch das CouchSurfen an sich sind völlig kostenlos. Einzig die nicht verpflichtende Verifikation ist - wegen des Verwaltungsaufwandes - mit einer je nach Herkunftsland unterschiedlich hohen Mindestspende verbunden.

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Wo kann ich überall CouchSurfen?

Prinzipiell überall dort, wo Menschen bereit sind, ihre Couch zur Verfügung zu stellen. Das ist mittlerweile in 246 Ländern der Fall. Die Community zählte kürzlich 2.764.704  Mitglieder in 79.924 Städten. Die meisten davon befinden sich in den USA und Europa, aber auch in abgelegen Teilen der Erde kann man fündig werden. So gibt es beispielsweise Mitglieder in dem kleinen Ort Sisimiut in Grönland, gut 100 Kilometer nördlich des Polarkreises.