Selbstregulierung oder Selbstsorge
Soziologie des Subjektes im 21. Jahrhundert
Der Anfang des 21. Jahrhundert ist durch fundamentale soziale Veränderungen gekennzeichnet: neben Veränderungen der Bevölkerungsstrukturen, der Globalisierung der Wirtschaftsströme und einer damit wohl verbundenen Kosmopolitisierung ist vor allem der Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft konstatiert worden. Seit mehr als 20 Jahren sind diese hauptsächlichen Trends und ihre inhärenten Veränderungen und Risiken Thema lebhafter Diskussionen in den Sozialwissenschaften.
Folge dieser Entwicklungen ist auch die Infragestellung des hegemonialen, bisher traditionell vorherrschenden, einerseits zweckrational-orientierten und andererseits emotional affektuell-orientierten Subjektverständnisses. Es scheint Einiges dafür zu sprechen, dass sich die subjektiven Regulierungs- bzw. Regierungsweisen transformieren.
Das Ziel dieser Tagung war es, Perspektiven der transdisziplinären Forschung über die Soziologie des Subjekts und des Individuums weiterzuentwickeln. Bezogen auf die Arbeit von Norbert Elias und Michel Foucault widmete sich die Tagung deshalb der theoretischen und empirischen Erforschung dieser Transformationen, insbesondere in den Bereichen Arbeit, Körper, Begehren, Zeit und Raum.
Tagungssprache
Die Tagung wurde in englischer und deutscher Sprache abgehalten.
Kontakt
Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte die Organisatorinnen der Tagung:
Andrea D. Bührmann:
a.buehrmann(at)uni-muenster.de
Stefanie Ernst:
Stefanie.Ernst(at)wiso.uni-hamburg.de
Programm
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