Programm
Tagung "Fleisch essen. Das gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis und die Bedeutung von Fleisch."
Raum ESA W 221
09:30 - 10.00 Uhr Empfang mit Kaffee
10:00 – 10:30 Uhr Beginn - Einführung durch die GSA
Prof. Dr. Birgit Pfau-Effinger/Sonja Buschka
10:30 – 12:00 Uhr Fleisch und Normalisierungsstrategien
Prof. Dr. Klaus Petrus (Universität Bern): "Schau Papi, der Heinz!" Über Strategien der Anonymisierung und Personifizierung von Fleisch
Dr. Matthew Cole (Bristol)/Dr. Kate Stewart (Universität Bristol): The Ordering of Empathy: Socialising the normality of “meat”
Dr. Karen Morgan (Universität Cardiff): “The wish not to know”: denial, eco-governmentality and the consumption of flesh.
12:00 - 13:00 Uhr Mittagessen
13:00 - 14:30 Uhr Fleisch: Widersprüche, Ausblendungen und Gewalt
Renate Brucker (Dortmund): Der carnivore Bias in den Sozialwissenschaften
14:30 - 15:00 Uhr Kaffeepause
15:00 – 17:00 Uhr Stream-Phase
Stream 1. Die soziale Konstruktion von essbaren/nicht-essbaren Tieren (Raum ESA W 221)
Martin Seeliger (Universität Bochum): Zur legitimatorischen Wirkung symbolischer Ordnungen. Kulturelle Repräsentationen als sinnstiftende Abgrenzungsressourcen
Stefan Hnat (Wien): 'Fleisch' ist nicht gleich 'Fleisch' -- Ambivalenzen der Mensch-Tier Beziehungen am Beispiel von 'essbaren' und 'nicht-essbaren' Tieren und sogenannten 'Haustieren'
Dr. Marion Mangelsdorf (Universität Freiburg): Wenn die Glücksträger auf Erden drohen, als Schlachtvieh zu enden. Ethnographie eigener Erfahrungen über das Leben und Leiden von Pferden
Stream 2. Fleisch im Kontext medialer Diskurse (Raum ESA K Hauptgebäude)
Fabienne Erbacher (Lüneburg): „Über Schlachthäuser ließe sich eine umfangreiche Arbeit schreiben, ohne dass Tiere zum
Thema gemacht werden müssten.“
Anja Krückemeier (Bielefeld): Printmedien als Rekonstruktionsmechanismus der Mensch- Tier- Beziehung. Eine Analyse des Vegetarierdiskurses in DIE ZEIT
Julia Gutjahr (GSA Hamburg): "Keine halben Sachen, sondern ganze Tiere" Zur Konstruktion von hegemonialer Männlichkeit durch Fleischkonsum in der Zeitschrift "BEEF!"
Stream 3. Zwischen Zivilisation, Empathie und Indifferenz (Albert-Schäfer-Saal Hauptgebäude)
Bettina-Johanna Krings/Dr. Arianna Ferrari (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruhe):
Vollautomatisierte Schlachthöfe: das Verschwinden der Tiere als lebendige Wesen im industriellen Produktionsprozess
Marcel Sebastian (GSA Hamburg): „Fleisch und die gesellschaftliche Genese der Indifferenz gegenüber der Gewalt an Tieren“
Dr. Hendrik Wallat (Hannover): Anti-Fleisch. Anmerkungen zu Platons Moralphysiologie
Dr. Carol Morris (Universät Nottingham Nottingham)/Dr. James Kirwan (and Community Research Institute, Gloucester)/Dr. Pru Hobson-West (Universität Nottingham): The moral geographies of the ‘less meat agenda’
ESA W 221
17:00 – 17:15 Uhr Kaffeepause
17:15 - 18:00 Uhr Abschluss-Sitzung



