Die GSA ist eine soziologische Forschungsgruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Verhältnis der Gesellschaft zu den Tieren zu erforschen. Es handelt sich um ein Thema, das in der deutschen Soziologie noch wenig erforscht ist. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Ambivalenzen in diesem Verhältnis.  Zu diesen zählen insbesondere auch der Widerspruch zwischen einer Stärkung von Egalitätsideen gegenüber Tieren einerseits und einer historisch neuartigen Institutionalisierung von Gewalt und Herrschaft gegenüber den Tieren andererseits. Weiter stehen die international vergleichende Forschung zur Thematik und die Analyse aktueller Wandlungstendenzen im Vordergrund.

 

Aufgaben und Ziele der GSA

  • Soziologische Forschung zum Verhältnis der Gegenwartsgesellschaften zu den Tieren und dessen Wandel
  • Organisation wissenschaftlicher Workshops, Tagungen und Vortragsreihen zum Thema
  • Vernetzung und Austausch von ForscherInnen und anderweitig Interessierten
  • Anlauf- und Sammelstelle für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Human-Animal Studies