Ziele/Philosophie
Die GSA hat es sich zur Aufgabe gemacht, zur Verankerung einer Diskussion des Verhältnisses zwischen Menschen/ Gesellschaft und Tieren in der Soziologie beizutragen, welches zumindest in der deutschsprachigen Soziologie trotz seiner immensen gesellschaftlichen Bedeutung bisher kaum reflektiert wird.
Einer der Forschungsschwerpunkte der GSA ist die Analyse von Ambivalenzen im gesellschaftlichen Mensch-Tier-Verhältnis. Ein Beispiel hierfür ist die Gleichzeitigkeit historisch erstarkender Egalitäts-Ideen gegenüber Tieren mit einer historisch neuartigen Institutionalisierung von Gewalt- und Herrschaftsverhältnissen gegen diese.
Um die o.g. Ziele zu verfolgen, wurde im Jahr 2010 die Group for Society and Animals Studies gegründet. Gründungsmitglieder waren dabei eine Professorin sowie fortgeschrittene StudentInnen und AbsolventInnen der Universität Hamburg.
Ihre Hauptaufgabengebiete sieht die GSA darin,
• eine Anlauf- und Sammelstelle für Forschungsarbeiten und –vorhaben auf dem Gebiet der Human-Animal-Studies insbesondere für die Soziologie zu bilden,
• Workshops, Tagungen und Vortragsreihen zum Thema zu organisieren,
• die Vernetzung und den Austausch von ForscherInnen und anderweitig am Gesellschafts-Tier-Verhältnis Interessierten zu fördern und
• Anstoß zu interdisziplinären Forschungsarbeiten und Veranstaltungen zu geben.




