Prof. Dr. Ulrich Fritsche und seine Mitarbeiter /innen sind schwerpunktmäßig in folgenden wissenschaftlichen Projekten und Themenbereichen aktiv:

Konvergenz von Preisen und Einkommen und makroökonomische Stabilität in der Europäischen Währungsunion: Im Zentrum dieses Forschungsbereiches steht die Analyse der Konvergenz und Stabilität in Europa unter den spezifischen Funktionsbedingungen einer Währungsunion. Der Forschungsbereich wurde in der Vergangenheit u.a. von der EU-Kommission (DG ECFIN) und der Hans-Böckler-Stiftung gefördert. Es besteht eine Kooperation mit Prof. Dr. Sebastian Dullien (HWR, Berlin) und Prof. Dr. Ingrid Größl (Universität Hamburg). Gegenwärtig wird die Bedeutung von unterschiedlicher Inflation für verschiedene Haushaltstypen untersucht.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ulrich Fritsche

Inflationsprognosen und Inflationswahrnehmung von Haushalten: Hier geht es um die Anwendung verhaltensökonomisch fundierter Entscheidungstheorien und Wahrnehmungsheuristiken auf die Bildung von Erwartungen speziell von Haushalten. Besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Medienberichterstattung in diesem Prozess. Der Forschungsbereich wird aktuell von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG gefördert.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ulrich Fritsche, Jan-Oliver Menz, M.Sc.

Herdenverhalten professioneller Prognostikern: In diesem Forschungsbereich wird untersucht, wann, wie und warum es zu Herdenverhalten von Prognostikern kommt. Besonderes Augenmerk wird auf die Distinktion von Informationsrigiditäten und Herdenverhalten gerichtet. Es wird mit den Daten von Consensus Economics für Industrie- und Schwellenländer gearbeitet. Es besteht dazu eine Forschungskooperation mit Kiel Economics (Jonas Dovern) und dem IMF Research Department (Prakash Loungani und Natalia Tamirisa).

Ansprechpersonen: Prof. Dr. Ulrich Fritsche, Dipl.-Vw. Eva Arnold

Entwicklung von Frühwarnsystemen mit Markov-Switching-Modellen: Hier geht es um die Weiterentwicklung von multivariaten Markov-Switching-Modellen zur Früherkennung von Finanz- und Bankenkrisen, Konjunkturphasen und Inflation. Es besteht eine Kooperation mit der Europäischen Zentralbank.

Ansprechpartnerin: Dr. Roberta Colavecchio