35. Kriminologische Studienwoche

Protest, Event-Gewalt und sozialer Unmut

vom 08. bis 12. September 2014

Mit der 35. Studienwoche wurde ein interdisziplinärer Überblick über die klassischen und neuen Formen sozialen Protestes sowie über Präventionsansätze und Konfliktmanagement gegeben. Dabei standen folgende Fragen im Fokus: Wo liegen die gegenwärtigen Konfliktlinien? Welche Rolle spielen Soziale Netzwerke tatsächlich und was verändern sie? Wie verändern Protestcamps die Konflikte mit der Polizei? Welche Konflikte treten auf und welche Lösungen kann es dafür geben? Was wird bei so genannten Fanprotesten gesellschaftlich verhandelt? Und wie ist es, wenn der Protest zum Event wird?

Dabei wurden auch Themen diskutiert, die mit sozialen Protesten in Beziehung stehen, wie beispielsweise Armut, Herrschaft, Machtmissbrauch, Freiheit, Gerechtigkeit, Umweltschutz, Verteilung von Reichtum oder die Rechte von Minderheiten. Referentinnen und Referenten aus Deutschland und dem Ausland stellten ihre Thesen dazu vor und entwickelten interaktiv mit den Teilnehmenden Ansätze für den praktischen Umgang.

Themenbereiche

Die 35. Kriminologische Studienwoche umfasste folgende grobe Themenbereiche:

Grundlagen und neue Herausforderungen

  • Historie sozialer Bewegungen
  • Forschungsstand zu Kommunikations- und Protestformen
  • Das Internet und Soziale Netzwerke als Protest(platt)form
  • Protest als Event.

Umgang und Prävention

  • Möglichkeiten der Prävention und Steuerung von Auseinandersetzungen
  • Konfliktvermeidung und Training für den Umgang mit Protesten
  • Fan- vs. Polizeigewalt