Internationale Organisationen und Globalisierung

B.A. Seminar

Internationale Organisationen sind nach gängiger Diktion Organisationen von Staaten (wie die UNO, NATO; ASEAN, etc). Prozesse der Globalisierung und der damit vermeintlich einhergehende Bedeutungsverlust der Nationalstaaten stellen insofern auch für internationale Organisationsphänomene eine Herausforderung dar. Allerdings tendieren internationale Organisationen seit langem zu einer Art Verselbständigung und dazu, der Kontrolle durch die Staaten, durch die sie gegründet worden sind, zu "entgleiten". Eine allein "staatenweltliche" Perspektive auf internationale Organisationen greift daher (heute) zu kurz - nicht nur, aber vor allem im Blick auf Globalisierung.

Jüngst wird auch im Fach Internationale Beziehungen die Forderung artikuliert, internationale Organisationen "als Organisationen" zu untersuchen und damit auf Erkenntnisse benachbarter Forschungsfelder (u.a. der Soziologie) zurückzugreifen.

In diesem Lichte sollen im Rahmen der Veranstaltung verschiedenartige (internationale) Organisationsformen in den Fokus rücken. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf den theoretischen und empirischen Zugängen liegen, mittels derer moderne sozialwissenschaftliche Ansätze versuchen (können), die Komplexität internationaler Organisationsphänomene auf den Schirm zu nehmen.

Allende-Platz 1
AP 1, 134

Sprechstunde:
dienstags, 14-16

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