Das Programm

Die Heisenberg-Professur "Europa und Moderne" an der Universität Hamburg widmet sich der Erforschung und Vermittlung der sozial-, diskurs- und ideengeschichtlichen Grundlagen sowie der Erscheinungs- und Verlaufsformen der politischer Institutionen und Denkformen, wie sie sich in Europa seit der Neuzeit herausgebildet haben. Ihr Erkenntnisinteresse gründet in der Relevanz dieser Entwicklungen für Verständnis und Gestaltung aktueller Transformationsprozesse von Staat, Politik und Demokratie auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

Das Profil der Heisenberg-Professur "Europa und Moderne" wird folglich durch ein integrales Programm geprägt, das sowohl ideen- und realgeschichtliche wie auch historische, systematische und gegenwartsbezogene Frage- und Problemstellungen sowie Zugänge umfasst. Dies resultiert aus der Überzeugung, dass die parallele Berücksichtigung dieser verschiedenen Dimensionen unerlässlich ist, um die Geschichtlichkeit und Kontingenz der Verhältnisse und Probleme der Gegenwart und Zukunft zu verstehen und zu bearbeiten. Forschung und Lehre, die von den Mitarbeiter/innen im Rahmen der Heisenberg-Professur betrieben wird, sind daher einem interdisziplinären Ansatz verpflichtet, der theoretische, historische und aktuelle Ansätze in dem Maße integriert, wie es die adäquate Erkenntnis ihrer Gegenstände erfordert.

 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Die Arbeiten der Mitarbeiter/innen an der Heisenberg-Professur "Europa und Moderne" zur Forschung und Lehre lassen sich unter vier Bereiche zusammenfassen, die systematisch eng zusammenhängen, so dass sich die Aktivitäten innerhalb der verschiedenen Teilbereiche in vielfacher Weise wechselseitig ergänzen.

 

Aktuelles

Olaf Asbach: Europa - Vom Mythos zur Imagined Community? Zur historischen Semantik 'Europas' von der Antike bis ins 17. Jahrhundert, Hannover: Wehrhahn 2011.
(Dieses Buch ist zugleich Band 1 der neuen Buchreihe "Europa und Moderne", die im Wehrhahn-Verlag erscheint).

Rezension (SZ vom 3. Juni 2011)
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Vom 24. bis 26. März 2011 fand die Konferenz "Europa und Moderne im langen 18. Jahrhundert" statt. 

Das Programm finden Sie hier.

 Weitere aktuelle Ankündigungen und Informationen finden sich hier.

 

Team

Prof. Dr. Olaf Asbach

Dipl.-Pol. Andreas Busen (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Dr. Lydia Schmuck (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Dr. Andreas Wagner (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Veith Selk, M. A. (Forschungsstipendiat)

Daniela Caterina, M.A. (Doktorandin/Stipendiatin)

Dipl.-Pol. Clemens Reichhold (Doktorand/Stipendiat)

Dr. Sabine Ritter (Assoz. Wiss. Mitarb.)

Dr. Jenny Tillmans (Assoz. Wiss. Mitarb.)

Kerstin Kock (Studentische Hilfskraft)

Moriz Boje Tiedemann (Studentische Hilfskraft)

Ulrike Fischer (Sekretariat)

 

Ehemalige MitarbeiterInnen:

Dr. Shazia Aziz Wülbers (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Dipl.-Pol. Nina Eggers (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)