22-504.21 Akteure auf Finanzmärkten - Actors in Financial Markets
MA Soziologie Seminar
Do 14 - 16 Raum: WiWi 0079 5 LP: workload = 150 h
Inhalt
“American bankers used to follow the 3-6-3 rule: take in deposits at 3%, lend the money at 6%, and be on the golf course by 3 PM. Studying such bankers was like watching paint dry. But the boring stability of old-fashioned banking is now gone. Indeed, the entire financial sector has become more dynamic and is characterized by impressive innovation, growing complexity and interdependence, and sometimes dramatic instability.” So beginnt ein aktueller Aufsatz von Carruthers and Kim zur Sociology of Finance.
Beeinflusst durch die Studien zu den Varieties of Capitalism und vor allem durch die aktuellen Finanzkrisen hat sich die neue Wirtschaftssoziologie zunehmend den verschiedenen Akteuren auf den Finanzmärkten zugewandt und liefert aufschlussreiche und vor allem theoretisch und empirisch anders ausgerichtete Analysen und Ergebnisse, als man sie in wirtschaftswissenschaftlichen Veröffentlichungen und auch in den durch die Medien verbreiteten Stellungnahmen findet.
Das Seminar hat eine Auseinandersetzung mit diesen verschieden wirtschaftssoziologischen Perspektiven auf dem Finanzmarkt und dessen Akteuren zum Ziel.
22-407.22 Schule als Organisation - School as Organization
BASoz-LA008 (u.a.) - Do 12 - 14 Raum: AP 1 – 108
Inhalt
Studierende, die sich auf ein Lehramt in der Schule vorbereiten, orientieren sich im Studium an ihren beiden Fächern, den damit verbundenen Fachdidaktiken und setzen sich, im günstigen Fall, mit den Erziehungs- und Bildungsaufgaben der Schule auseinander. Dass es sich bei der Schule auch um eine Organisation handelt, die das künftige Berufsleben weitgehend beeinflusst oder gar determiniert, wird in der Studienphase i.d.R. nicht thematisiert. Das Seminar befasst sich mit der Schule als „sozialer Organisation“. Es will dazu beitragen, die Schule als Organisation in ihren vielfältigen Perspektiven und unter Berücksichtigung aller beteiligten Akteure besser zu verstehen. Dazu werden zunächst grundsätzliche Aspekte der „Organisation Schule“ aus organisationssoziologischer Perspektive erarbeitet. Wie alle anderen Organisationen sind auch Schulen mit dem Wandel der Gesellschaft verkoppelt. Vertiefend werden daher Aspekte des Wandels von Schulen sowie der Gestaltung und (Selbst-) Steuerung berücksichtigt. Dabei wird auf die theoretischen Grundlagen der neuen Governance-Konzepte ebenso eingegangen wie auf praktische Veränderungsprozesse an einer Schule, z.B. im Rahmen der Schulprogrammentwicklung, die, u.a. durch Einbeziehung von Praktikern, thematisiert und anhand erprobter und robuster „best practice“ Modelle analysiert werden.




