Stefanie Trümper, M.A., Dipl.-Journ.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
StarG Nord-Projekt
Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft / KlimaCampus
Grindelberg 5
Raum 3014
20144 Hamburg
Tel. +49 (0)40 42838-8631
E-Mail:
stefanie.truemper(at)uni-hamburg.de
Curriculum Vitae
Stefanie Trümper (Jahrgang 1982) studierte Journalistik an der Hochschule Bremen und der Universität Helsinki sowie Medienkultur an der Universität Bremen. Während ihres Studiums hospitierte sie am Hans-Bredow Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg. Darüber hinaus war sie als wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Transnationalization of Public Spheres in Europe“ an der Jacobs University und Universität Bremen tätig. Durch Praktika und freie Mitarbeit sammelte sie journalistische Erfahrung in den Bereichen Print, Radio und Fernsehen (u.a. Financial Times Deutschland, NDR Kultur und SWR).
In ihrer Diplomarbeit, die sie 2007 an der Hochschule Bremen verfasste, beschäftigte sich Stefanie Trümper mit dem Thema weblogbasierte Medienkritik und der Frage nach ihren Integrationsmöglichkeiten in den Journalismus.
Im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universität Bremen setzte sie sich mit kulturtheoretischen Erklärungskonzepten für journalistisches Handeln in redaktionellen Kontexten auseinander und führte eine empirische Untersuchung der Redaktionskulturen der beiden deutschen Tageszeitungen FAZ und BILD durch.
Forschungsprojekt und Forschungsinteressen
Seit Juli 2010 ist Stefanie Trümper als Projektmitarbeiterin im Projekt
StarG Nord der Forschungsgruppe "Public Discourses of Climate Change" im Exzellenzcluster "Integrated Climate System Analysis and Prediction" (
CliSAP) an der Universität Hamburg tätig.
Ihre Forschungsinteressen liegen insbesondere in den Bereichen kulturorientierte und international vergleichende Journalismusforschung sowie Zeit- und Erinnerungsforschung.
In ihrer Dissertation untersucht Stefanie Trümper mittels eines Ländervergleichs (D und NL) das Thema Katastrophenerinnerung im Journalismus. Dabei entwickelt sie auf Basis von zeittheoretischen Ansätzen ein für den Journalismus tragfähiges Konzept von Erinnerung, welches Zukunft als erkenntnistheoretischen Bezugspunkt von Erinnerung annimmt (
mehr).
Publikationen
Neverla, Irene; Trümper, Stefanie (2012): Journalisten und das Thema Klimawandel: Typik und Probleme der journalistischen Konstruktionen von Klimawandel. In: Neverla, Irene; Schäfer, Mike (Hrsg.): Das Medien-Klima: Fragen und Befunde der kommunikationswissenschaftlichen Klimaforschung. Wiesbaden: VS, 95-120.
Trümper, Stefanie (2011): Redaktionskultur in Deutschland am Fallbeispiel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Bild-Zeitung. In: Elsler, Monika (Hrsg.): Die Aneignung von Medienkultur: Medienprodukte, Medientechnologien, Medienakteure. Wiesbaden: VS, 173-192.
Wimmer, Jeffrey; Klatt, Sylvia; Mecking, Olga; Nikol, Jana; Pegorim, Eliana; Schattke, David; Trümper, Stefanie (2010): „Beyond the Game“?! Die World Cyber Games 2008 in Köln als populäres Spielevent der Computerindustrie. In: Hepp, Andreas; Höhn, Marco; Vogelgesang, Waldemar (Hrsg.).: Populäre Events. Medienevents, Spielevents, Spaßevents. 2., überarb. Aufl. Wiesbaden: VS, 213-238.
Trümper, Stefanie (2008): „Weblog is watching you“. Auf der Suche nach neuen Formen öffentlicher Medienkritik und ihrer Einbindung in den Journalismus. Hamburg: Diplomica Verlag.
Vorträge
Same, same but different? Mediale Erinnerung an die Hamburger Sturmflut 1962 und die Hollandflut 1953 zwischen Regionalisierung und Transnationalisierung. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Mediale Erinnerung und transkulturelle Kommunikation" an der Universität Hamburg, 02. Februar 2012 (gemeinsam mit Irene Neverla und Corinna Lüthje).
Katastrophenerinnerungim Journalismus: Alltägliche Geschichtsschreibung und/oder potenzielle Risikokommunikation? Vortrag beim Doktorandenworkshop der DGPuK Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung in Hamburg, 02. Februar 2012.
Newsroom Ethnography: Researching what journalists DO. Vortrag im Seminar "Dealing with Uncertainties" (Erasmus Mundus Master) am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, 01. Dezember 2011.
Katastrophenerinnerung im Journalismus: Herausforderungen der Operationalisierung zeitgebundener Phänomene wie Erinnerung und Zukunft. Vortrag im Forschungskolloquium des Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, 23. November 2011.
Journalismus erforschen vor dem Hintergrund des Aktualitätsparadigmas. Vortrag im Seminar "Die Mediengesellschaft und ihre Zeitkulturen" (BA Soziologie) an der Universität Hamburg, 08.November 2011.
Disaster Memory in Journalism as part of the Public Discourse on Climate Change. Paper presented at the IAMCR conference in the Emerging Scholars Network Section in Istanbul, 13.-17. Juli 2011.
Katastrophenerinnerung im Journalismus als Dimension des öffentlichen Klimawandeldiskurses. Vortrag beim Doktorandenworkshop "Naturkatastrophen erforschen": Das Phänomen aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen, 15.-16. Juni 2011.
Remembering and Reporting Regional Geohazards. Vortrag im Forschungskolloquium des Instituts für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, 12. Januar 2011.
Mitgliedschaften
Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (
DGPuK)
Graduate School of Integrated Climate System Sciences (
SICSS)
Lehrveranstaltungen
SoSe 12: Figurationen der Mediengesellschaft, Bachelor Soziologie (gemeinsam mit Prof. Dr. Irene Neverla)

