Werkstatt: Journalistik-Studierende interviewen Berufseinsteiger
„Die Einsteiger“ sind da, wo die Absolventen gerne hin wollen - in den Redaktionen, in den Netzwerken freier Journalisten, im Kreis der Träger anerkannter Journalistenpreise, im Gedächtnis der Chefredakteure und Ressortleiter. Sie berichten in den Interviews aus erster Hand über Weichenstellungen, Glücksfälle und Hürden. Wie gelingt der Berufseinstieg? Welche Wege führen zu einer festen Stelle oder einer sicheren Existenz als freiberuflicher Journalist? Werden sich all die Anstrengungen lohnen - oder soll man besser gleich nach Alternativen suchen? Welche Ideale lassen sich verwirklichen, welche bleiben auf der Strecke? Wie gestaltet sich der Berufsalltag der Nachwuchsjournalisten?
Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Gespräche. Dabei kommen Print-, Online-, Radio- und TV-Journalisten ebenso zu Wort wie fest angestellte und freiberufliche Journalisten. Ihre Berufsbiographien sind so vielfältig wie die Tätigkeiten, die sie heute ausüben. Eines haben sie jedoch gemeinsam - die Entschlossenheit, die nötig ist, um seinen Platz im Journalismus zu finden.
Das Werkstatt-Heft - hier zum Download (PDF, ca. 1,4 MB) - enthält auf rund 180 Seiten außerdem Essays von namhaften Journalisten-Ausbildern, das Protokoll eines Bewerbungsmarathons, ein Interview mit dem Chef der Personalentwicklung von Gruner+Jahr sowie weitere Erfahrungsberichte. An der Entstehung des Werkstatt-Heftes waren insgesamt 33 Studierende beteiligt. Pro Journal, der Verein der Freunde und Förderer der Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, unterstützt die Publikation.
In der Werkstatt-Reihe von Netzwerk Recherche sind jüngst außerdem die Broschüren „Fact-Checking. Fakten finden, Fehler vermeiden“ sowie „Werte und Orientierungen für Journalistinnen und Journalisten“ erschienen.


