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Institut für Journalistik und KommunikationswissenschaftLehrangebot - Wintersemester 2004 / 2005 |
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Lehrbereich: Kommunikationswissenschaft
Veranst.-Nr.: 00.550
Veranst.-Typ: Seminar II - Kommunikationstheorien
Leitung:
Ort: AP1, R. 107
Zeit: 2st., Montag 14.00 - 16.00 Uhr
Beginn: 18. Oktober
Thema
Was macht ein Ereignis zur Nachricht? Welche Selektionskriterien gibt es und wie wandeln sie sich? Die klassische
Nachrichtenwertforschung konzentriert sich primär auf das Angebot der Medien, weniger auf das Interesse des Publikums:
Nachrichtenfaktoren reflektieren journalistische Relevanzkriterien aus der Sicht der Informationsfunktion der Medien. Erst
neuerdings rücken dabei auch die Medienkonsumenten stärker ins Blickfeld.
Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob, wann, wodurch und wie sich Nachrichtenfaktoren
ändern und wie andere, komplexere Thematisierungsmuster wie das "Framing" zu einer Erweiterung der
Selektionsforschung dienen.
Vorgehen
Zunächst wird ein Überblick über die Nachrichtenwerttheorien gegeben in dessen Rahmen verschiedene Kataloge
von Nachrichtenwerten vorgestellt und kritisch diskutiert werden. Historische Dimensionen kommen dabei ebenso zur Sprache
wie der Zusammenhang von Nachrichtenfaktoren und Rezeption. Daran anschliessend werden vor allem die Grundlagen des
Framing-Ansatzes diskutiert.
Leistung
Aktive und regelmässige Teilnahme, Erarbeitung und Vortrag eines Referates, Hausarbeit.
Literatur