Das Projektbüro Angewandte Sozialforschung ist eine Einrichtung am Fachbereich Sozialwissenschaften der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, deren Ziel es ist, Kooperationsprojekte zwischen der sozialwissenschaftlichen Forschung und Lehre an der Universität Hamburg und Einrichtungen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu fördern. Auf diesem Wege soll der Praxisbezug in den sozialwissenschaftlichen Studiengängen erhöht und es Studierenden des Fachbereiches ermöglicht werden, durch die Einbindung in diese Projekte einen Einblick in eine praxisorientierte und angewandte Forschung zu bekommen und gleichzeitig berufsqualifizierende Fähigkeiten zu erwerben. Die Ergebnisse, die aus Kooperationsprojekten mit dem Projektbüro hervorgehen, basieren auf wissenschaftlichem, d.h. methodisch gesichertem und systematisierendem Wissen und garantieren so eine hohe Qualität für Praxispartnerinnen bzw. Praxispartner.

Die Arbeit des Projektbüros wird nicht in erster Linie als am Markt anzubietende Dienstleistung verstanden, sondern als Kooperation zwischen Forschung, Lehre und Praxis.
Eine angemessene Kostendeckung wird von Kooperationspartnerinnen und –partnern dennoch erwartet.
Durch die vom Projektbüro betreuten Forschungskooperationen zwischen Studierenden und Lehrenden des Fachbereiches sowie Projektpartnerinnen bzw. Projektpartnern aus der Praxis sollen Synergieeffekte ermöglicht werden, die für alle an einem Projekt Beteiligten große Vorteile mit sich bringen. Um das zu gewährleisten gelten folgende Grundsätze:

  1. Das zu erforschende Projekt muss sozialwissenschaftlich relevant sein.
  2. Die Beteiligung der Studierenden steht bereits in der Planungsphase im Mittelpunkt. Studierende werden in allen Phasen des Projektes als aktiv Forschende im Sinne des ‚forschenden Lernens‘ eingebunden.
  3. Prinzipiell ist vorgesehen, dass eine Veröffentlichung der Ergebnisse im Anschluss an das Projekt erfolgt. Dabei ist in Übereinstimmung mit der Auftraggeberin bzw. dem Auftraggeber darauf zu achten, dass keine vertraulichen betriebsinternen und organisationsspezifischen Belange publiziert werden.
  4. Die beteiligten Forschenden orientieren sich am Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Insbesondere berücksichtigen sie bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit die Grundsätze der Integrität und Objektivität, den Anti-Diskriminierungsgrundsatz und die Zivilklausel.

(beschlossen vom Beirat des Projektbüros am 13. Januar 2012, die letzten nachträglichen Veränderungen sind vom 06. Juli 2012)