Professionalisierung und Praxisbezug

Politische und gesellschaftliche Organisationen und Unternehmen suchen verstärkt nach Partnern, um die steigende Komplexität von Aufgaben zu bewältigen und trotz fehlender finanzieller Ressourcen neue Wege zu gehen. Der Handlungs- und Beratungsbedarf wächst - gerade auf der lokalen und regionalen Ebene.

Das sozialwissenschaftliche Studium an der Universität Hamburg etabliert seit einigen Jahren erfolgreich einen verstärkten Praxisbezug. Studierende können bereits während ihres Studiums Projekterfahrungen sammeln und sich durch die praktische Anwendung ihrer wissenschaftlichen Fähigkeiten für ihr späteres Berufsleben qualifizieren.

Synergie durch Kooperation

Das Projektbüro ist aus der Idee heraus entstanden, Forschung, Lehre und Praxis in Kooperationsprojekten zusammenzubringen.

Praxispartner können im Austausch mit Studierenden und Forschenden kreative Lösungen für ihre Fragen erarbeiten und erhalten auf diesem Weg fundierte Beratung, die auf wissenschaftlichen Methoden basiert und eine hohe Ergebnisqualität garantiert. Studierende erhalten derweil die Möglichkeit, praxisorientiert zu forschen und erlerntes Wissen anzuwenden, während Forscher/innen durch die eigenverantwortliche Übernahme einer Projektleitung wichtige Kompetenzen für ihren weiteren Werdegang erwerben.

Das Projektbüro verfolgt damit im Wesentlichen zwei Ziele: Eine Qualitätssteigerung des sozialwissenschaftlichen Studiums und eine Professionalisierung von Kooperationspartnern durch den Transfer von Wissen in die Praxis.

Kompetenzen des Projektbüros

Das Projektbüro stellt sowohl für außeruniversitäre Partner als auch für Wissenschaftler/innen und Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften eine Anlaufstelle dar, wenn es um die Durchführung von Kooperationsprojekten geht. Die Leitung des Projektbüros initiiert, koordiniert und betreut Projekte organisatorisch und arbeitet eng mit der wissenschaftlichen Leitung eines Projektes zusammen.