Hamburger Integrationsstudie „Zusammenleben in Hamburg“

Im Auftrag der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) führt das Projektbüro Angewandte Sozialforschung eine Studie zur Qualität des Zusammenlebens und des Zusammenhalts in der Hamburger Bevölkerung durch.
Für die umfassende Studie wird eine repräsentative Telefonumfrage unter der Hamburger Wohnbevölkerung durchgeführt. Ergänzt wird die telefonische Befragung um persönlich-mündliche Interviews mit Hamburgerinnen und Hamburgern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Themen der telefonischen und persönlichen Interviews sind die individuellen Erfahrungen der Befragten zum Zusammenleben in der Stadt Hamburg sowie ihre persönlichen Einschätzungen zur Qualität des Zusammenlebens.
 
Die Leitung für das Forschungsprojekt liegt bei Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp, Katrin Behrendt und  Adrian Schaefer-Rolffs vom Projektbüro Angewandte Sozialforschung. Mitglieder des Forschungsteams sind darüber hinaus Studierende des Fachbereichs Sozialwissenschaften. Die Umsetzung der telefonischen und persönlichen Interviews erfolgt durch das Telefonlabor der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
 
Nach Auswertung und Zusammenfassung der Ergebnisse wird das Forschungsteam einen schriftlichen Forschungsbericht an die Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration übergeben. Eine Veröffentlichung des Berichts ist vorgesehen.

Methodengrundkurs-Projekte zum Thema Inklusion

Im Rahmen der Ausbildung in den „Methoden der empirischen Sozialforschung“ in der Soziologie und der Politikwissenschaft besuchen die Studierenden der zweiten Semester Methodenseminare, in denen sie erste Erfahrungen in der Anwendung empirischer Forschungsmethoden bei der Erforschung selbst gewählter Themen sammeln sollen. Im Sommersemester 2014 haben sich zwei Studierendengruppen dazu entschlossen, Projekte zum Thema Inklusion zu bearbeiten. Dabei untersucht eine Gruppe „Inklusion im kulturellen Bereich“ und eine zweite Gruppe „Erwartungen an Inklusion“. Der Fokus beider Projekte liegt auf dem Hamburger Stadtbezirk Wandsbek, da hier eine Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Inklusionsbeirates Wandsbek besteht. Diese Zusammenarbeit wurde durch das Projektbüro organisiert. Die Studierenden erhalten im Rahmen der Zusammenarbeit die Möglichkeit, ihre Projekte mit einem realen Bezug durchzuführen. Die zu erbringende Studienleistung kann so einen direkten gesellschaftlichen Nutzen stiften, weil sie zur Verbesserung des Informationsstandes über Inklusion in Wandsbek beiträgt.

Befragung des gesamten akademischen Personals der Universität Hamburg in Kooperation mit dem Wissenschaftlichen Personalrat

Die Universität Hamburg führt zurzeit ein groß angelegtes Projekt („Zukunftskonzept Universitätsverwaltung“) durch, bei dem es um die Effizienz der Verwaltungen der Universität Hamburg und die Unterstützungsleistung der Verwaltungen für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geht. Im Auftrag des Personalrats des wissenschaftlichen Personals (ohne UKE) – WIPR soll das Projektbüro mit einer zusätzlichen Erhebung die Belange und Interessen hinsichtlich der Arbeitssituation/-zufriedenheit des gesamten wissenschaftlichen Personals der Universität Hamburg untersuchen.
Das Projekt ist in drei Phasen unterteilt. In allen Phasen werden Studierende eingebunden. In der ersten Phase (Anfang Februar bis Ende Juni 2012) fand eine Vorstudie statt, in der zunächst qualitative Interviews geführt wurden. Auf den Ergebnissen aufbauend wird in der zweiten Phase (Ende 2013/Anfang 2014) eine quantitative Online-Befragung des gesamten akademischen Personals der Universität Hamburg durchgeführt. In der dritten und letzten Phase sollen schließlich die Ergebnisse ausgewertet und in einem Endbericht zusammengefasst werden.