Evaluation des Fernstudiums "geschlechterbewusste Theologie" der Evangelischen Kicher in Deutschland

Die Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium bietet seit Beginn der 2000er Jahre das Fernstudium „Feministische Theologie“ an, das sieben Studienbriefe umfasst. Im Rahmen einer Revision dieser Briefe wurden und werden die Studienbriefe grundlegend konzeptuell überarbeitet, um aktuelle Diskussionen und Erkenntnisse in diesem Themenbereich systematisch in das Material aufnehmen zu können. Im Zuge der Revision wurde der Titel des Studiengangs umbenannt in „Theologie kontextuell – geschlechterbewusst – befreiungstheologisch“. Im Zuge der Überarbeitung des Studienmaterials eröffneten sich den beteiligten Akteuren weitergehende Fragen: Welche Personengruppen nutzen das Fernstudium? Welche Erfahrungen machen die Teilnehmenden mit dem Fernstudium? Wie bewerten sie das Studium und die dazugehörigen Studienbriefe? Inwiefern können die Erfahrungen aus dem Fernstudium sowie einzelne Studienbriefe für die Weiterentwicklung des Studiums einerseits, für einen breiter angelegten (theologisch-feministischen) Diskurs in der Evangelischen Kirche Deutschland andererseits genutzt werden? Diese Fragen sollen bis zur Träger/innenkonferenz des Fernstudiums im März 2015 von externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern evaluiert werden. Ziel der Evaluation ist es, (1) einen Überblick über die konkrete Inanspruchnahme dieses Studiums und der dazugehörigen Briefe und (2) einen vertieften Einblick in die Motivlagen und Bewertungen mit Blick auf das Fernstudium sowie die Studienbriefe aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu erhalten. Zur Klärung dieser Fragen wird ein Forschungsteam, bestehend aus zwei externen Wissenschaftler/innen sowie zwei studentischen Hilfskräften, mithilfe von einer quantitativen Online-Umfrage sowie qualitativer Fokusgruppendiskussionen Datenmaterial erheben. Anschließend wird dieses ausgewertet und die wichtigsten Ergebnisse am Ende in einem kurzen Abschlussbericht zusammengefasst sowie eine Präsentation für die Träger/innenkonfernz erstellt.

Erstellung von Partei-Profilen für die Hamburger Bürgerschaftswahl 2015

Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung erstellt das Projektbüro Angewandte Sozialforschung derzeit Kurzprofile von Parteien und Wählervereinigungen, die sich bei der Bürgerschaftswahl im kommenden Februar zur Wahl stellen. Diese Parteiprofile werden in Kürze auf der Seite „Wer steht zur Wahl?“ online gestellt. Dieses Online-Angebot dient dazu, interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Ziele und Programme der Parteien zu informieren. Es ist eng mit dem WAHL-O-MAT verbunden.