Mittwoch, 15. Juli 2009, 18:00 Uhr, Hörsaal
Prof. Dr. Werner Goldschmidt (ZÖSS, Universität Hamburg)
Über Formen und Funktionen der ’Rückkehr des Staates’ in die Wirtschaft
Ein Gespenst geht um den Globus - das Gespenst der Verstaatlichung. Aber nur in Deutschland haben sich fast alle Mächte des krisengeschüttelten Finanzkapitalismus zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet. Anderswo - und gerade in den Zentren des Neoliberalismus - sehen es die Mächtigen viel weniger dramatisch. „Verstaatlichung“, das ist offenbar alles andere als „Sozialismus“ oder gar „Kommunismus“, schließlich kommt es darauf an, wer die Macht im Staat, auch im demokratischen, wirklich besitzt. Wem nützt also die „Verstaatlichung“ von Banken, Versicherungen, großen Unternehmen der „Realwirtschaft“ und wovon hängt das ab?
Veranstaltung im Rahmen der öffentlichen Vorlesungsreihe "Rückkehr des Staates? Politik, Staat und Gesellschaft nach der Finanzkrise" im Sommersemester 2009
In Kooperation mit:
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