Forum Wissenschaft. Sociology Meets Reality. Prekariat - mehr als ein Begriff?
Der Alumni Verein Hamburger Soziologinnen und Soziologen e.V. veranstaltet mit freundlicher Unterstützung durch Alfons Grundheber (DGB Nord), dem FB Sozialökonomie (ex HWP) und dem Zentrum für Ökonomische und Soziologische Studien (ZÖSS) im Sommersemester 2010 eine Vortragsreihe unter dem Thema “Sociology Meets Reality: Prekariat - mehr als ein Begriff?”
Was wirklich hinter dem Begriff „Prekariat“ steht, weiß kaum einer so ganz genau. Wir haben daher 7 Gäste aus unterschiedlichen Bereichen von Wissenschaft und Praxis eingeladen, uns die verschiedenen Strukturen der Arbeitswelt und der Politik zu erläutern und auch aus ihrer eigenen Arbeit und Forschung zu berichten
15.4.: Prof. Dr. Klaus Dörre; Professor für Arbeits-, Betriebs- u. Industriesoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Prekariat - neues Protestkapital oder totes politisches Kapital?
29.4.: Dr. Kolja Rudzio; Wirtschaftsredakteur der Wochenzeitung Die Zeit
Zeitarbeit - Fluch oder Segen?
6.5.: Richard Detje; Redakteur und Autor im VSA Verlag und der Zeitschrift Sozialismus
Arbeitszeitverkürzung: alte Hindernisse - neue Chancen?
20.5.: Karl-Heinz ("Kally“) Darm; politischer Aktivist, Musiker und Initiator der Website www.hartz5.org
Leben an der Abbruchkante
3.6.: Ulla Ralfs; Dipl.-Soziologin und Dozentin am FB Sozialökonomie der Uni Hamburg
Akademisches Prekariat?
17.6.: Uwe Polkaehn; Bezirksvorsitzender des DGB Nord
Prekariat - Eine Herausforderung für Gewerkschaften und Gesellschaft
1.7.: Werner Goldschmidt; Professor (em.) für Politische Soziologie; ehemals an der HWP
Prekarität ist überall. Zur politischen Soziologie der Prekarität
Wohl kaum ein Fachbegriff der Soziologie hat die öffentliche Wahrnehmung und Meinung derzeit mehr beeinflusst als das Wort vom sog. Abgehängten Prekariat. Buchtitel und Zeitungsartikel zu dem Begriff haben Konjunktur. Doch was genau der Begriff Prekariat meint, weiß eigentlich keiner so ganz genau. Er wird vielmehr als Allgemeinplatz für alle benutzt, die irgendwie Pech gehabt haben oder schlicht nicht arbeiten wollen, weil sie lieber Bier trinken und “Hartz IV sind“. Prekariat meint jedoch viel mehr als nur ein begriffliches Sammelbecken der sog. Unterschicht.
Hier finden Sie das
Plakat und den
Flyer zu der Veranstaltung!


