Konjunkturzyklus und langfristige Entwicklungstendenzen

 

Vortrag von Dr. Stefan Krüger

 

am Mittwoch, 27.01.2010, 18.30 Uhr

Universität Hamburg, FB Sozialökonomie (Ex-HWP)

Von-Melle-Park 9, Raum S8

 

Die aktuelle Weltwirtschaftskrise ist das Resultat einer langwierigen chronischen Überakkumulation des Kapitals, die in den meisten kapitalistischen Metropolen bereits Mitte der 1970er Jahre begann. In ihr eklatieren widersprüchliche Entwicklungstendenzen der Kapitalakkumulation, Disproportionen von Geldakkumulation und Mehrwertproduktion und volatile Bewegungen an den Finanzmärkten. Stephan Krüger liefert eine werttheoretisch fundierte Analyse des Zusammenhangs von Produktion, Akkumulation, Konkurrenz und Kredit. Dieser wird um die Bereiche Sozialversicherung, Staat sowie Außenwirtschaft ergänzt und in eine allgemeine Theorie der Entwicklung der kapitalistischen Weltwirtschaft mit ihren Hegemoniezyklen eingeordnet. Zwei große Strukturbrüche des Nachkriegskapitalismus werden identifiziert: der Übergang vom Prosperitäts- zum Überakkumulationszyklus seit Mitte der 1970er Jahre und das gegenwärtige Scheitern des Finanzmarktkapitalismus als systemimmanenter Antwort auf die strukturelle Überakkumulation von Kapital.

 

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